Das ist doch genau der Punkt. Geld können wir nur sparen, wenn der Vermieter den neuen Boden bezahlt.
Ja aber das hat er doch weder vor 4 Jahren gewollt, noch will er es jetzt, oder wie? Und soweit ich das verstehe, und soweit du das auch beschrieben hast, kann ich auch erst mal nicht erkennen das ihr weder damals noch heute ein Rechtsanspruch auf neues Laminat hattet, oder habt?
Was ich aber wohl sagen kann ist, das der Vermieter offenbar mindestens einen Rechtanspruch auf einen benutzten Laminatboden hat, da ja dieser euch offenbar auch mit vermietet wurde. Mal davon abgesehen das dieser Anspruch wahrscheinlich finanziell nicht so viel wert sein wird.
Laut den links oben schon.
Nein, deine Werbelinks oder Zeitungsartikel von z.bsp. irgend einer Parkettlegerfirma usw. besagen eigentlich auch nur mehr oder weniger das, was ich dir oben bereits geschildert habe. Mal davon abgesehen das ich mich nicht unbedingt auf die juristischen Aussagen von Firmen über Laminat verlassen würde, die dir ja Laminat verkaufen wollen?
Und die Aussagen Mietrecht.org besagen ja auch das "Abgewohnt" eben ein ziemlich dehnbarer Begriff ist. Mal davon abgesehen das das in deinem Fall ja schon gar keine Rolle mehr spielt, weil du das Laminat ja wohl zum großen Teil bereits selber getauscht hast.
Will heißen, sich über den Zustand von bereits vor 4 Jahren entsorgtem Parkett zu streiten mach für mich wenig Sinn.
Das ist es auch, aber wenn ich so verhindern kann, dass er Geld spart... es ist immer noch mein Boden.
Hat jemand was anderes behauptet? Du nutz ihn ja auch. Nur in dem Moment wo du ausziehst schuldest du halt das was vertraglich vereinbart wurde.
Deshalb sollte man sich eben vorher genau überlegen ob man solche Investitionen in eine Mietwohnung wirklich tätigt, oder sich nicht vieleicht eher eine Wohnung sucht die den eigenen Ansprüchen besser entgegen kommt.
Es ist doch weiß Gott jetzt nicht so schwer zu verstehen, dass ich in keiner Bruchbude wohnen will und deswegen natürlich den Boden selber tauschen muss, wenn mein Vermieter dazu nicht bereit ist.
Das ist aber doch deine persönliche Entscheidung? Du hast ja nun mal diese Wohnung so angemietet und du warst es auch der eben in den letzten Jahren für den entsprechenden Verschleiß des Bodens gesorgt hat, so wie ich das verstanden habe?
Andersherum kann man auch sagen, das dein Vermieter, hättest du den Boden drin gelassen ziemlich sicher auch keinen finanziellen Anspruch gegen dich gehabt.
Mir geht es nicht mal ums Geld, sondern darum, dass ich nicht will, dass der Vermieter auch nur einen einzigen Cent bei unserem Auszug sparen kann, indem er die von mir verlegten Böden drin lässt.
Und warum baut man dann einen neuen Fußboden ein, zieht dann wenig später aus und beschwert sich dann das der Fußboden zu neu ist? Kapier ich nicht, sorry?