Diese "unsinnige Idee" wurde uns empfohlen, die Deammung ist genau auf diese Anwendung spezialisiert.
Sorry, von wem denn eigentlich? Einem Handwerker, der Geld verdienen wollte?
Grundsätzlich ist der Ansatz von Köbes nämlich korrekt.
Die Schimmelbildung entsteht bei Wärmebrücken doch nur dann, wenn dieser Teilbereich der Wand auskühlt. Stichwort: Taupunkt. Das heißt, die kalte Luft dringt von außen in das Mauerwerk/in die Wohnung ein.
Diese Kältebrücke muss man beseitigen. Hier bleibt die Möglichkeit einer Sanierung des Mauerwerks oder die Installation einer Heizschleife.
Hier sollte man sich eine Frage stellen: Dringt denn keine kalte Luft durch das Mauerwerk ein, wenn eine Innendämmung verbaut ist?
An der baulichen Gegebenheit hat sich nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Durch die Innendämmung wird die Schimmelgefahr vergrößert. In Normalfall wird die Wand nämlich durch die Heizungsluft erhitzt und verringert somit den Effekt dieser Wärmebrücke.
Packst Du nun noch einige cm Dämmung an die Innenwand, ist eine Beheizung dieser Wand nicht mehr möglich.
Siehe auch hier: Innendämmung aus bauphysikalischer Sicht
Das dort unter Punkt 3 beschriebene Phänomen bezieht sich im Übrigen auf die Entstehung einer Wärmebrücke. Du hast das Problem, dass Du schon eine hast und diese ggfs. vergrößerst.