Guten Abend,
Vor 2 Wochen hat mein neuer Vermieter mir beim Begehungstermin der Glasfaserfirma eröffnet, das er uns sobald er im Grundbuch steht wegen Eigenbedarf kündigt.
Ausgangslage ist folgende :
Das Haus besitzt eine OG Wohnung von knapp 100 m2 aufgeteilt in 1.OG und 2.OG welches meine Familie (2 Erwachsene 1 Kind 6 Jahre) seit dem 15.07.2018 8 Jahre bewohnen ( Kind natürlich erst seit 6)
Im EG befindet sich eine Wohnung mit etwa 85m2 welche aktuell vom Vermieter renoviert wird, da er dort ab November "übergangsweise" einziehen muss, da bis dahin sein bisheriges Eigentum (Haus) in einem anderen Ort etwa 20km entfernt verkauft ist.
Die Wohnung wäre laut seiner Aussage natürlich auf Dauer zu klein für ihn, seine Frau und dem Kind im Alter von 4 oder 5 Jahre, das müsste mir ja bewusst sein. Außerdem ist seine Frau Selbständig ( Verkauft irgendwelche lebensverändernden Öle) und brauch die Wohnung unten als Büro und Geschäftsräume.
Diese Situation war natürlich vor Kauf bekannt, also wir haben und bei Besichtigungen nicht im Keller versteckt.
Nun frage ich mich wie aussichtsreich eine Kündigung wäre, und ob es Sinn machen würde mit ihm über einen Aufhebungsvertrag mit gewissen "Bonbons" zu sprechen, da wir die Möglichkeit hätten zeitnah, das Haus zu verlassen, also dieses Jahr noch ( 9 Monate ab Eingang hätten wir sollte die Kündigung wasserdicht sein). Dieser kurzfristige Auszug war aber eigentlich noch nicht geplant und ist finanziell in einem Rahmen der aktuell sehr schwer zu stemmen wäre, zumal bei Verkauf des Hauses noch die Rede davon war das die Wohnung nicht benötigt würde und wir uns keine Gedanken machen müssen.
Sollte ich irgendwas unklar formuliert haben bitte ich um Entschuldigung und ich werde es nach Möglichkeit natürlich noch genauer erläutern.
Vielen Dank erstmal fürs lesen und eventuelles Feedback.
LG