Hallo zusammen,
Wir haben im Mai 2022 eine „energetisch“ sanierte Mietwohnung bezogen.
Insgesamt gibt es 5 Mietparteien im Haus.
Heizung und Warmwasser werden mit einer Luftwärmepumpe erhitzt.
Bei Einzug sprach der VM von sehr geringen Nebenkosten, da die Wärmepumpe teilweise durch eine PV-Anlage betrieben werden soll. Ein Energiegutachter soll wohl auf nichtmal 1€/m2 Nebenkosten gekommen sein.
Aufgrund von Lieferschwierigkeiten wäre die PV-Anlage allerdings noch nicht installiert. Bis spätestens im Herbst wenn auch die Heizsaison los geht wäre diese aber wohl installiert.
Diese Aussage traf er bei allen Mietparteien und somit bei mindestens 10 Zeugen.
Nun wie man sich sicher denken kann verstrich der Herbst, verstrich der Winter, Frühling und jetzt so langsam auch der Sommer. Noch immer keine Spur einer PV-Anlage auf dem Dach.
Jetzt haben wir alle im Haus die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2022 bekommen und uns alle trifft der Schlag.
Wenn ich dann bedenke dass wir im Jahr 2022 die Heizzeit ab Januar ja noch gar nicht mit drin haben wird mir schlecht.
Nun stellt sich die Frage wie sich das mit der versprochenen PV-Anlage verhält. Diese sollte wohl die Heizkosten um locker 30% senken (Aussage von VM)
Haben wir Anrecht auf die versprochene PV-Anlage auch wenn sie nicht explizit im Mietvertrag erwähnt wird oder müssen wir damit leben dass der Strom für die Wärmepumpe 1:1 aus dem Stromnetz kommt?
Sollten wir Anrecht darauf haben, liegt ja meines Erachtens ein Mangel der Mieteinheit vor. Dieser Mangel müsste ja dann nach einer Fristsetzung behoben sein, sonst könne man die Miete mindern.
Vielen Dank für eure Einschätzung im Voraus.
Liebe Grüße