Guten Tag liebe Community,
ich bin neu hier und brauche mal einen Rat...
Ich schreibe im Namen einer Freundin von mir. Sie hatte letztes Jahr aufgrund Eigenbedarf mit ihrer Tochter ihre Wohnung verloren, gleichzeitig noch einen Arbeitsunfall (komplizierte Fraktur). Sie wurde daraufhin widerwillig beim Ex Lebenspartner der anderen Tochter aufgenommen...
Das ist jetzt bald ein Jahr her. Nun ist die Situation nicht gerade gut (er lehnt beide ab), und die Fronten erhärten sich.
Er wollte damals keine Miete + Mietvertrag machen (erfuhren neulich dass er sie sonst noch länger am Hals haben würde). Haben sich aber gut mit Wirtschaftsgeld beteiligt.
Die beiden Wohnen im unausgebauten Keller auf Bett und Matratze. Gehen sich so gut es geht aus dem Weg....doch nun duldet er sie nicht mehr und gab noch einen Monat eine Frist auszuziehen....dann werden sie vor die Türe gesetzt.
Der Wohnungsmarkt ist sehr schwer, und hat das Geld noch nicht ausreichend zusammen. Ungewiss ist auch ihre berufliche Zukunft.
Noch ist die Situation aufgrund ihres Unfalles noch unklar, ob sie eine Wiedereingliederung in den Beruf schafft.
Nun meine Frage dazu: kann der Lebenspartner (Eigentümer) die beiden einfach so auf die Straße setzen?
Eine Sozialwohnung hat die kleine Gemeinde nicht. Sie haben sich schon erkundigt.
Was meint ihr was meine Bekannte noch tun kann? Die andere Tochter lässt es zu dass er so verfährt. Ist ja "seine" Wohnung, hat nichts zu melden da sie finanziell nicht gut ist (Insolvenz).
Viele Grüße
Incognito