Hallo NocheinarmerMieter,
ich tendiere dazu, Deiner Einschaetzung zuzustimmen, was die rechtliche Seite betrifft. Ich bin kein Anwalt, aber meiner Meinung nach hast Du das alles richtig erfasst.
Wenn Du das allerdings auf diese Tour durchziehen willst, solltest Du Dir dringend eine Rechtsschutzversicherung besorgen. Wenn Du einem Vermieter, der sich offensichtlich nicht so toll mit den Rechtsvorschriften auskennt, mit der von Dir geplanten Art und Weise kommst, musst Du damit rechnen, dass er die zukuenftige Kommunikation mit Dir in die Haende eines Anwalts legt. Und dem gegenueber ziehst Du dann, was die rechtlichen Grundlagen angeht, den Kuerzeren. Auch verzoegerst Du das Ganze dann nur um ein paar Monate, komplett abwenden kannst Du eine Erhoehung nicht.
Ich an Deiner Stelle wuerde also versuchen, meinen Wissensvorsprung in etwas umzumuenzen, was mir auch tatsaechlich einen Vorteil bringt. So nach dem Motto, eigentlich ist die Erhoehung so ja nicht gueltig. Ich stimme dem Ganzen aber zu, wenn du mir vorher meine undichten Fenster reparierst oder dergleichen.
Ansonsten, wenn Deine Miete tasaechlich 23% ueber der oertlichen Vergleichsmiete liegt: Umziehen. Es sollte ja dann kein Problem sein, eine guenstigere Wohnung zu finden. Damit hast Du dann das Geld fuer den Umzug schnell wieder drin. Wenn Du 20% billiger keine vergleichbare Wohnung finden kannst, sollte Dir aber klar sein, dass irgendetwas an Deiner Bestimmung der Vergleichsmiete nicht so ganz passen kann.
cu
Guenni