Hallo!
Ich hätte eine kleine Frage. Und zwar sind mein Partner und ich vor einem Jahr in unsere Wohnung eingezogen. Damals hat der Neffe unser Vermieterin uns darauf aufmerksam gemacht, dass im Haus keinerlei Tierhaltung geduldet wird und wir die Wohnung nur bekommen wenn wir keine Tiere halten. Wir habe damals zugesagt dass wir unsere Nagertiere (Degus) abgeben. Mir war durchaus bewusst, dass ein Verbot nicht erlaubt ist, was ich auch dem Neffen sagte. Dieser meinte daraufhin nur, dass ihm das egal sei. Wir würden die Wohnung ansonsten nicht bekommen.
Nun würden wir jedoch gern eine Wohnungskatze halten.
Kein Freigang, 2 Europäische Kurzhaarkatzen, ausgewachsen, mit Versicherung für ggf. auftretender Schäden an der Wohnung
Bisher haben wir alle Nachbarn gefragt ob sie etwas dagegen haben. Wir sind auf sehr positive Resonanz gestoßen.
Allerdings haben uns unsere Nachbarn auch gesagt, dass unsere Vermieterin wohl die Wohnung lieber leer stehen lassen würde als Haustiere zu dulden.
Im Mietvertrag steht folgendes:
Tiere, auch Haustiere mit Ausnahme nicht störender Kleintiere, z.B. Zierfische und Ziervögel, dürfen nicht gehalten werden. Abweichende Vereinbarungen müssen im Einzelfall von den Parteien getroffen werden.
Wenn ich nun davon ausgehe, dass meine Vermieterin mir niemals ein Tier erlaubt, womit muss ich dann vor Gericht rechnen? Wie stehen meine Chancen trotz der mündlichen Vereinbarung und welche Kosten könnten entstehen?
Ich wäre sehr über einen Rat dankbar. Bisher habe ich meine Vermieterin noch nicht angeschrieben, da ich noch überlege mir eine Rechtsschutzversicherung zuzulegen und das Fall erst in 3 Monaten angehe.
Vielen Dank im Voraus!