Ich hoffe, mir kann hier jemand einen Rat geben:
Ich habe in einer Wohnung von 08/2004 bis 31.12.2013 gewohnt. Die Übergabe der Wohnung fand durch den Ehemann der Vermieterin statt. Die Vermieterin macht jetzt schriftlich Ansprüche geltend und führt Beanstandungen auf, obwohl sie bei dem Gespräch nicht anwesend war.
Die Wohnung wurde nach meinem Auszug komplett neu gestrichen.
Im Schlafzimmer und Wohnzimmer der Wohnung lagen bei Einzug PVC Fußböden. Ich habe kurz nach Einzug Teppichboden darüber gelegt. Später ist mir ein Bügeleisen heruntergefallen ist und auf dem Boden ein verschmorter Flecken war, habe ich versucht den Boden mit einem ausgeschnitten Flecken zu flicken ist damit geendet, dass ich beim Ausschneiden auch den darunterliegenden PVC-Belag eingeschnitten habe. 2012 habe ich diesen Teppichboden durch einen komplett neuen ersetzt.
Auf Nachfrage beim Vermieter bei der Übergabe, was mit dem Fußboden wird oder was sie legen wollten, bekam ich die Antwort „man müsste mal sehen“, also keine konkrete Antwort, ob ich den Teppichboden entsorgen solle.
Mir werden jetzt Kosten in für neuen PVC-Boden (ohne Rechnung), Fußleisten und Arbeitsstunden (ohne Rechnung) in Rechnung gestellt.
Küche und Bad wurden besenrein übergeben, für deren Reinigung mir jetzt auch Kosten in Rechnung gestellt werden.
Die Spedition mit der ich umgezogen bin, hat Rollwagen für den Transport von Möbeln benutzt, deren Gummirollen auf dem Boden im Hausflur 2 kleine Streifen hinterlassen haben. Auch hierfür werden mir Reinigungskosten in Rechnung gestellt.
Das Wohn- und Schlafzimmer wurden mit anderem PVC neu gelegt, ich habe aus dem Internet Fotos von der neu renovierten Wohnung.
Jeder Versuch mit dem Ehemann die Angelegenheit zu besprechen, scheiterte, weil ich keine Antowrt bekommen habe und alles abgenickt wurde. Jetzt bekomme ich die Kostenabrechnung.
Im voraus vielen Dank für die Hilfe.