Auszug ohne Kündigung

  • M ist/war Untermieter von T. T hat inzwischen die selbst bewohnte Wohnung gekauft, so daß M nicht mehr Untermieter, sondern nur noch Mieter ist, da T ja kein Mieter mehr ist, sondern zum Eigentümer wurde. Dazu gibt es noch eine weitere (Unter-)Mieterin C. Sie lebt auch von ALG 2, mit ihr gibt es aber keine Probleme.

    M bekommt ALG 2 per Scheck, und zahlt immer nur sporaidisch die Miete. Irgendwann wird es T zu bunt, und forder t schriftlich die ausstehenden Beträge und droht mit Kündigung. Zudem soll M zum Amt gehen, und dafür sorgen, daß das Amt in Zukunft die Miete direkt an T überweist.

    M ist von da an nicht mehr in der Wohnung zu sehen. per Mail bekommt T die Info, daß M beim Amt gewesen wäre, und die Miete umgestellt hätte. Tatsächlich bekommt der Energieversorger nun vom Amt M's Anteil Für die Versorgung überwiesen - nur bei T kommt nach wie vor nichts an Miete an. Das sein nicht mehr M's Problem meint M. T solle sich selbst mit dem Amt zoffen wegen M's Miete.

    T, der selbst nicht viel zum Leben hat, beantragt selbst ALG 2, weil ohne die Mieteinnahmen T's Einkommen nicht mehr ausreicht.

    Dann taucht M plötzlich wieder auf, und räumt sein Zimmer leer - T habe den M ja gekündigt. Das Amt sei auch bereits informiert, es wird am 1.4. die Miete für die neue Wohnung übernehmen. Die Schlüssel gibt M aber nicht ab.

    T weiss nun nicht, was das alles für T bedeuten wird. Kann M denn nun so einfach ausziehen? Bisher gibt es doch gar keine schriftliche Kündigung, sondern nur eine Androhung der Kündigung.

    Wird das Amt denn bei T trotzdem eine fiktive Miete als "Einkommen" ansetzen, womit T wohl zuviel hätte, um selbst Unterstützung zu bekommen, so daß T sich schnellstmöglich einen neuen Mieter suchen müsste? Darf T denn neu vermieten, auch wenn es keine offizielle Kündigung gibt? Oder müsste das Amt auch nach dem 1.4. die Miete für M zahlen? Denn M zu verklagen dürfte wohl rausgeschmissenes Geld sein.

  • Man kann ja für T das V für Vermieter nehmen. M wie Mieter passt eh schon. ;)

    Wenn keine Miete vom Mieter kommt und Rechtsstreitigkeiten mit ihm eh keinen Sinn machen würden, sollte der Vermieter also eigentlich doch froh sein, wenn er den Mieter los werden würde.

    Mit dem Hintergedanken könnte der Vermieter zum Amt gehen und dort die Lage schildern. Das Amt wird wissen, wo der Mieter nun (noch?) offiziell gemeldet ist und wohin es Miete für ihn überweist. Bei der Gelegenheit könnte auch gleich geklärt werden, welche Mieteinnahmen das Amt beim Vermieter derzeit und zukünftig anrechnet.

    Wenn der Mieter nun "von Amts wegen" woanders wohnt, sollte der Vermieter dem Mieter schreiben, dass er die Schlüssel haben möchte und mit der Schlüsselübergabe - dann natürlich protokolliert - das Mietverhältnis einvernehmlich beendet ist. Ähnliches könnte man sich auch als richtigen Mietaufhebungsvertrag gegenseitig unterschreiben.

    Auf die Schlüssel des Mieters sollte es dabei nicht ankommen, falls die nicht wieder auftauchen, denn wenn ich Vermieter wäre, würde ich eh alle Schlösser einmal wechseln. Es geht im wesentlichen um das wasserdichte Mietaufhebungspapier.

    Den Mieter gegen seinen anscheinend erklärten Willen halten zu wollen und sich mit Amt und Mieter im Dreieck zu streiten, dürfte niemand dem Vermieter reinen Herzens empfehlen können, denke ich.

  • Dann eben im Klartext:

    Ich hatte eine 4-Zimmer Wohnung gemietet, und 2 Zimmer davon an 2 Untermieter untervermietet. Vor zwei jahren wurde mir die Wohnung zum Kauf angeboten, so daß es jetzt meine ist, und die Untermieter 'Direkt-Mieter' (??) geworden sind.

    Beide Untermieter bekommen Harz 4. Claudia hat von Anfang an das Amt die Miete direkt an mich zahlen lassen, und ihr Drittel-anteil für Strom/Wasser/Gas wird vom Amt direkt an die Stadtwerke gezahlt. Mit ihr gibt es keine Probleme.

    Michael bekommt sein Harz 4 als Scheck, weil er kein Konto hat. Michi wiegerte sich strickt, es so zu machen wie Claudia - und promt gab es immer wieder Probleme, daß ich ihm wegen der Miete nach rennen musste, er nur teilweise zahlte usw. Nach der jahresabrechnung habe ich die Miete bzw. die Nebenkiosten erhöht, weil wir eine saftige Nachzahlung hatten. Damit fing der Streit an. Michi sagt, er ist kaum zu Hause, und nicth verantwortlich, darum zahlt er nicht, basta. Claudi ging zum Amt ,und das Amt hat die Nachzahlung als Darlehen übernommen. Weil Michi sich aber weder um die Nachzahlung gekümmert hat noch seine normale Miete gezahlt, wurde uns kurzzeitig sogar der Strom abgedreht ohne Michis Mietzahlugnen siehts auch bei mir echt eng aus mit Geld. . zumindest bis die Finanzierung der Wohnung durch ist. Aber ich habe inzwischen den alten Job verloren und im neuen verdiene ich weniger - es ist alles viel enger geworden als früher geplant.

    Erst danach war Michi beim Amt, wegen dem Darlehen, seitdem haben wir wieder Strom, nur Michi ist seitdem einach weg und nur noch per Mail oder Telefon zu sprechen. Ich habe Michi eine Mahnung geschrieben, und darim die Kündigung angedroht, wenn Michi nicht endlich seine Mietschulden begleicht, und dafür sorgt, daß die Kohle in Zukunft direkt vom Amt kommt. Am Telefon hat Michi behauptet, daß er beim Amt war, und es umgestellt hat - nur Miete kommt immer noch keine bei mir an. Immerhin bekommen die Stadtwerke 2/3 der Vorrauszahlung vom Amt überweisen, mein Drittel zahle ich natürlich selber.

    Gestern war Michi dann plötzlich da, und hat sein Zimmer ausgeräumt. Er hat ab 1.4. eine neue Wohnung, das Amt hat schon das OK gegeben, uns Ich bekomme ab April keine Kohle mehr für ihn (habe ich ja seit Dezember eh nicht mehr bekommen) Er behauptet, ich hätte ihn schon gekündigt. Das stimmt aber nicht ich habe die Kündigung nur angedroht.

    Weil es ohne seine Miete bei mir auch einfach eng ist, habe ich selber Harz 4 beantragt. Aber das ist eine ewig komplizierte Geschcihte mit den Mieteinnahmen und der Fionanzierung der Wohnung, und dann bin ich Leiharbeiter und habe ständig andere Einsatzzorte und andere Fahrtkosten, dazu habe ich noch ein uneheliches Kind, wo ich jeses 2. Wochenende hinfahre, und das Kind dann übers Wochenende bei mir in der Pensoin schläft.
    Darum ist mein Antrag bis jetzt noch nicht endgültig bearbeitet. Ich habe jetzt Angst, daß das Amt mir die Miete, die Michi eigentlich hätte zahlen sollen - die ich aber in diesem Jahr noch nicht einmal bekommen habe - trotzdem bei meinem Einkommen anrechnet.

    Auserdem weiss ich nicht, ob ich Michis Zimmer überhaupt schon neu vermieten dürfte. Es gibt ja keine Kündigung, und die Schlüssel hat Michi auch nicht abgegeben. Nicht das ich dann dran bin wegen doppel Vermietung.

    Und bezahlt das Amt dann inm zukunft die Hälfte der Nebenkostne wenn wir nur noch 2 sind - also Claudi und ich?

    3 Mal editiert, zuletzt von Kitiara (13. März 2014 um 17:31)

  • Rechtsberatung gibt es hier ohnehin, nur Laienmeinungen.


    ... ohnehin nicht ...


    sollte das heißen. Sorry, bin heute nicht ganz bei der Sache. Muß nebenbei meine Steuerschulden verheimlichen. Ulli läßt grüßen:cool:

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