Kündigung Eigenbedarf (nur mündlich) entgegen Versprechen das dies nie passieren wird

  • Na ja, die Hoffnung stirb ja bekanntlich zuletzt.

    Laßt Euch nicht klein kriegen und/oder zu voreiligen, für Euch nachteilige, Vereinbarungen verleiten.

    Viel Glück!

    Berichte mal was der Besuch des VM ergeben hat.


    Also, wie versprochen hier die Info.

    Er hat nur rumgeeiert, hatte keine Kündigung dabei, meinte immer wieder ob wir nicht eh ausziehen wollen oder ihn vielleicht garnicht mehr als Vermieter haben wollen, dann müsste er uns nicht kündigen, denn es wäre ja für uns auch nicht schön von einem Anwalt (von dem er das Schreiben für Eigenbedarf aufsetzten lassen würde damit alles formell ok ist) mitgeteilt zu bekommen das er uns eiskalt auf die Strasse setzt.

    Vor allem hätten wir dann ja nur 3 Monate Zeit was zu finden, wenn wir aber z.B. sagen wir suchen uns was und in 6 Monaten ziehen wir aus, dann könnte man sich das alles sparen.
    Er könnte zur Not noch 6 Monate bei seiner Ex wohnen usw.

    Wenn wir aber sagen wir haben eigentlich nicht vor auszuziehen, dann kommt er am Freitag Abend vorbei und teilt uns seine Entscheidung mit, ob er uns kündigt oder ob er selber angeblich in Miete geht.
    Er meinte auch noch künftig wäre seine Tochter jedes WE bei ihm, für die braucht er auch Platz (einziehen würde er hier ins Haus nämlich alleine) allerdings habe ich vor kurzem gehört das seine Tochter sich nicht drum reißt bei ihm zu sein.

    Naja auf jeden Fall haben wir eher den Eindruck, dass er uns nur unter Druck setzten will in der Hoffnung das wir freiwillig gehen, weil er mehr Kohle haben will.
    Wir hatten erst im Januar eine Mieterhöhung und unsere Grundmiete war geringer, da am und im Haus noch viel zu machen war als wir eingezogen sind.
    Mittlerweile haben wir und er ja viel gemacht und er könnte von neuen Mietern gleich ne Schippe mehr verlangen.

    Er wird unserer Meinung nach also am Freitag entweder dann doch kündigen oder mehr Geld wollen weil erdann ja angeblich ne Mietwohnung finanzieren muss usw.

    Es bleibt also spannend.

    Einmal editiert, zuletzt von goldass (29. August 2013 um 00:24)

  • So, nun der vorerst abschließende Bericht.

    Heute war er also erneut hier, hatte wieder keine Kündigung dabei.

    Er hatt, kaum zur Tür rein, angefangen uns massiv zu provozieren, griff uns verbal persönlich an usw. Versuchte zwischen meinem Partner und mir Zwietracht zu sähen und vieles mehr.
    Als wir langsam echt sauer wurden grinste er, änderte das Thema und gab uns zu verstehen das er künftig wieder sehr viel hier ein und ausgehen wird wie es ihm gefällt, denn sein Anwalt hätte ihm gesagt er dürfe das, es sei sein Recht!

    Zu guter letzt meinte er, er bringt es nicht übers Herz und jetzt zu kündigen, er geht nun selber in Miete obwohl er das eigentlich nicht möchte aber falls ihm das dann nicht gefällt könnte es jederzeit sein das er uns kündigt.

    Mit anderen Worten, er hat alles getan um das Verhältnis zwischen ihm und uns zu zerrütten, uns unter Druck zu setzten weil wir ja nun nie wissen wann eine Kündigung kommt usw.

    Letzten Endes zielt er ganz klar drarauf ab das wir freiwillig gehen und er keinen Eigenbedarf anmelden muss.
    Denn vom Mieterschutzbund haben wir erfahren das wir gute Chancen hätten diese Eigenbedarfskündigung abzuwehren, da er als Single in ein 140m² Haus alleine will und noch ein paar andere Gründe.
    Oder er will garnicht wirklich selbst rein und es geht nur darum mehr Kohle raus zu ziehen mit neuen Mietern, dann wären eine Kündigung seinerseits Betrug.

    Wir gehen nun aber erst recht auf keinen Fall freiwillig!

    Wir warten jetzt erst recht auf die Kündigung, denn dafür das wir nur Theater mit ihm hatten und viel hier investiert haben in dem glauben lange hier zu sein oder es gar in absehbarer Zeit kaufen zu können, lassen wir ihn damit jetzt nicht einfach durchkommen.

    Schlimm das es auch solche Vermieter gibt!

    In diesem Sinne

    Liebe Grüße
    Tanja

  • Hallo Tanja,

    "gab uns zu verstehen das er künftig wieder sehr viel hier ein und ausgehen wird wie es ihm gefällt, denn sein Anwalt hätte ihm gesagt er dürfe das, es sei sein Recht!"
    - Der Anwalt kann vieles erzählen - falls er es überhaupt so gemacht hat.

    "Oder er will garnicht wirklich selbst rein und es geht nur darum mehr Kohle raus zu ziehen mit neuen Mietern, dann wären eine Kündigung seinerseits Betrug."
    - Zumindest rechtsunwirksam.

    "Wir warten jetzt erst recht auf die Kündigung,"
    - auf welche Ihr noch nicht einmal zu reagieren braucht.

  • Hallo Berny,

    im Mieterschutzbund sagte man uns, wenn er uns wegen Eigenbedarf kündigt mit der Begründung das er selbst einzieht und seine Tochter am WE immer da ist, wir aber z.B. nachweisen können das seine Tochter dann eher nicht jedes WE hier wäre, dann könnte es schlecht für ihn aussehen.

    Des weiteren, können wir anhand einer Email nachweisen das vor 12 Monaten noch die Reden von einem langen Mietverhältnis war oder gar von Verkauf an uns.
    Wir können anhand von Rechnungen und vielen Dingen die wir gemacht haben auch nachweisen, das wir das nur auf Grund dieser Versprechungen getan haben, alles andere wäre unsinnig gewesen.

    Es ist auch zu prüfen ob man ihm nicht sogar nachweisen kann, dass ihm die Begründung -Trennung von Lebensgefährtin- nicht sogar so ausgelegt werden kann, dass der Eigenbedarf sogar bereits zu Mietbeginn absehbar war!
    Da er zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange mit ihr zusammen war und auf Grund der Scheidung gerade erst gesehen hatte wie schnell eine Partnerschaft vorbei sein kann.
    Zudem hatte ganz klar ausgeschlossen das eine Trennung zu Eigenbedarf führen würde.
    Alles in allem wäre alleine das schon irgend eine Täuschung ( Irgendwas mit Treuglaube oder so war der Fachbegriff).

    Wenn er uns kündigt und dann doch nicht selbst einzieht sondern weiter vermietet, ist das ganz klar Bertug den wir anzeigen können.
    Im Mieterschutzbund sagte man uns, wir sollten dann Strafanzeige stellen und alle Kosten die uns entstanden sind geltend machen!

    Auch die Tatsache, das letztes Jahr ein Streit vorrausging, sei ein Grund eine Eigenbedarfskündigung anzuzweifeln.

    Das hier mal auch als Info für andere denen es vielleicht auch mal so ergeht.

    Zu deiner Antwort:
    "Wir warten jetzt erst recht auf die Kündigung,"
    - auf welche Ihr noch nicht einmal zu reagieren braucht.

    warum brauchen wir auf die Kündigung wenn er sie nun doch durchzieht nicht mehr reagieren?

  • Zu deiner Antwort:
    "Wir warten jetzt erst recht auf die Kündigung,"
    - auf welche Ihr noch nicht einmal zu reagieren braucht.

    warum brauchen wir auf die Kündigung wenn er sie nun doch durchzieht nicht mehr reagieren?


    Auf etwas Rechtsunwirksames braucht man nicht (ablehnend) zu reagieren - es sei denn, man steht vor Gericht, da wäre es dann doch anzuraten.:o

  • Ah, so meinst du das. Ok.
    Naja wenn die Kündigung kommt, dann gehen wir doch lieber wieder schnell damit zum Mieterschutzbund. Vor allem wollen wir ja nach den Nummer wirklich nicht mehr ewig hier wohnen und uns ständig mit so einem Vermieter befassen müssen.
    Uns geht es ja jetzt nur ums Prinzip. Wir wollen ihn nicht so damit durchkommen lassen und ihn zwingen die Kündigung schriftlich vor zu legen, damit wir ihm im Nachhinein die Konsequenzen zeigen können wenn er betrügt.
    Solche sollten ihren Meister finden!
    Wir wappnen uns aber schon mal und schauen uns um ( wenn wir hier raus gehen kommt eh nur kaufen in Frage).

  • Wenn die Kündigung schriftlich kommt, sofort auf zum Anwalt oder Mietbund.

    Es wäre fatal nicht darauf zu reagieren! -laut Bernys Rat-

    Wenn ihr sehe welche Antworten hier gegeben wurden, kann ich nur sagen, gut das goldass sich anderweitig Rat geholt hat, nur dummes gerede, teilweise blöde antworten wegen Satzzeichen, der Beitrag zerpflückt und aus dem Zusammenhang gerissen und null Hilfestellung oder eingegen auf die eigentliche Sache!

    Wozu wird dieses Forum betrieben wenn dann so hier gehandhabt wird????????!!!!!!!?????? Extrasatzzeichen für Berny :D

    Der Fragesteller hat hier null Hilfe erhalten, im Gegenteil, er hat sogar am Ende für nachfolgende hilfreiche Tips gegeben die wertvoller sind als jegliches geschreibe der möchtegern Profis hier.

  • Es wäre fatal nicht darauf zu reagieren! -laut Bernys Rat-


    Du solltest mal richtig lesen und verstehen lernen, anstatt zu versuchen, Dich durch Deine permanenten Angriffe bzw. Besserwissereien interessant zu machen.
    Eine rechtsunwirksame Kündigung kann weder durch unterlassenen Widerspruch noch durch nachträgliche Korrektur rechtswirksam werden.

  • Zitat

    Eine rechtsunwirksame Kündigung kann weder durch unterlassenen Widerspruch noch durch nachträgliche Korrektur rechtswirksam werden.


    Wenn ein Vermieter aufgrund von Eigenbedarf schriftlich kündigt, den Eigenbedarf begründet und sämtliche sonstigen Formvorschriften einhält, dann ist an diese Kündigung erstmal nicht unwirksam.
    Und die Geschichte mit den "dem Vermieter zustehenden Quadratmetern" ist ein Gerücht. Wenn ich meine 1000m² grosse Villa am Starnberger See selber und alleine bewohnen will, dann habe ich da einen Anspruch drauf. (Leider nur ein Beispiel)

  • Wenn ein Vermieter aufgrund von Eigenbedarf schriftlich kündigt, den Eigenbedarf begründet und sämtliche sonstigen Formvorschriften einhält, dann ist an diese Kündigung erstmal nicht unwirksam.


    Niemand hier behauptete das Gegenteil.:o

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