Umlageschlüssel für Heizkosten und Warmwasser ändern

  • Hallo an das Forum!


    Ich bin neu hier und hoffe hier ein Rat zu bekommen.

    Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus in Frankfurt a/M. In dem Haus leben viele denen das Sparen von Heizung, sowie Warmwasser ein Fremdwort ist, da das Amt die Kosten trägt. Das ganze nennt sich soziale Durchmischung. Grundsätzlich soll das jeder machen wie er will, aber in unserem Haus wird ein Verteilschlüssel für die Heizkosten und Warmwasser von 50%/50% angewandt, was ich absolut unfair gegenüber sparsamen Mietern finde. Ich bezahle viel mehr für den Verbrauch der anderen als für unseren eigenen. Unser Haus wurde erst 2013 erbaut und ist super gedämmt usw.. Ich habe auch bereits bei der Gesellschaft um eine Änderung des Verteilschlüssels auf 70/30 gebeten und das wurde abgelehnt, da die anderen angeblich auch für mich heizen würden. Bei einem Neubau ist alles gedämmt und ich habe auch noch eine Wohnung in der obersten Etage und somit niemand über mir, von daher empfinde ich das als eine billige Ausrede. In dem Gebäude sind keine offenen Heizungsrohre die wärme abstrahlen wenn ein anderer heizt.

    Gibt es irgendeine Möglichkeit auf eine Änderung zu bestehen oder diese zu erwirken?

    Gibt es Urteile dazu mit denen ich argumentieren könnte?


    Ich würde mich wirklich sehr über Tips und Anregeungen freuen! Vielen Dank!

  • Gerade in einem sehr gut gedämmten Neubau ist eine Verteilung 50/50 vermutlich fairer, weil die Fixkosten für die Bereitstellung von Heizung und Warmwasser wie Wartung, Abrechnung, ggf. Schornstenfeger usw. einen erheblichen Anteil an den Heizkosten haben. Die Verbrauchskosten sind eher gering.

    Gerade in einem Neubau heizen andere Parteien für einander mit, weil die Gebäudehülle nach außen wesentlich besser ist als innerhalb des Hauses. Dort verteilt sich die Wärme.

  • denen das Sparen von Heizung, sowie Warmwasser ein Fremdwort ist

    Wie kommt diese Erkenntnis zustande? Ist das nur ein Gefühl aufgrund der Kosten? Oder irgend wie durch Vergleich der Verbräuche festgestellt? Ich frage nur, weil was man als "viel" bezeichnet ist subjektiv beeinflusst.

  • Ich weiß was andere nachzahlen müssen, da sie viel zu viel verbrauchen und auch aus Gesprächen mit Nachbarn über das heizverhalten.

    Wenn die Nachzahlung kommt sind viele am jammern!

  • Nachzahlung kommt sind viele am jammern

    So betrachtet relativiert sich die Idee doch etwas, dass es mit dem Verteilerschlüssel zu tun haben könnte. Denn in dem Fall wären nur ganz wenige benachteiligt. Mag durchaus sein, dass die Bewohner nicht sparsam sind und mehr heizen als nötig wäre. Dadurch sind aber nur die Gesamtkosten höher und ein anderer Verteilerschlüssel würde nur eine kleine Verschiebung bringen, aber keine wirkliche Ersparnis.

    Ein anderer Aspekt könnte sein, dass der Verbrauch und somit die Kosten in einem völlig normalen Rahmen sind, jedoch die Vorauszahlungen viel zu gering angesetzt wurden. Dann ist klar, dass es zu Nachzahlungen kommen muss. Daher habe ich oben gefragt, woher die Erkenntnis kommt. Die Nachzahlung ist der falsche Maßstab. Um es objektiv zu betrachten müsste man mit anderen gleichartgen Häusern vergleichen.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!