Hallo zusammen,
ich habe von meinem Vermieter Anfang Januar eine Mieterhöhung wg. Modernisierung erhalten, der ich auch zugestimmt habe, sofern sich der Betrag nicht erhöht => +30,88 EUR/mtl.
Soweit so gut.
Nun ist die zweite Mieterhöhung reingeflattert, mit der ich weniger gerechnet habe - wo ich nochmal mit einer zusätzlichen Mieterhöhung wg. Inflation etc. konfrontiert werde => +61 EUR/mtl
In Summe also 91,88 EUR Erhöhung.
Bevor ich zu einem Mieterschutzbund renne, ist dieser Vorgang des Vermieters überhaupt zulässig, oder habe ich eine Handhabe dagegen?
Kurz nochmal zu den Eckdaten für eure bessere Übersicht:
Einzug 01.10.2020
Damalige Kaltmiete 749 EUR
Garage 60 EUR
Stellplatz 30 EUR
Nebenkosten 200 EUR
Mieterhöhung 1 wg. Modernisierung: +30,88 EUR
Mieterhöhung 2: +61 EUR
in Summe: +91,88 EUR
dazwischen einige Nebenkosten Anstiege, die nach Prüfung plausibel aussahen
von 200 EUR auf 260 EUR auf 335 EUR (zuletzt letztes Jahr 2024 im Sommer)
Nun folgende Schritte:
02.01.2025 Brief von Vermieter bzgl. Modernisierung
05.01.2025 Zustimmung meinerseits via E-Mail mit unterschriebenem Dokument im Anhang mit Hinweis in der E-Mail, dass Monatsbetrag die besagten 30,88 EUR nicht übersteigt
10.01.2025 Rückmeldung Vermieter, dass die Anpassung des Dauerauftrags erst nach Ausführung der Arbeiten erforderlich ist.
24.02.2025 Brief von Vermieter bzgl. Mieterhöhung
Die Dokumente (geschwärzt) könnt ihr dem Dateinanhang entnehmen.
Ich danke vorab für eure Hilfe!
Zuletzt: Das Mietverhältnis ist mir nicht komplett egal, aber wir haben vor, maximal 3-5 Jahre noch in der Wohnung zu verbleiben.