Beiträge von Panzer

    Hallo zusammen,

    nochmals vielen Dank das ihr euch die Zeit nehmt für Feedback.

    Wir möchten die Vermieter nun mit Mängeln konfrontieren (schriftlich, teilweise mit Bezug auf Mietmangel und Androhung Vorbehalt Abzug Miete, sofern der Mangel nicht beseitigt wird), die wir bisher bewusst verschwiegen hatten, da wir eigentlich auf ein ruhiges Vermieter/Mieterverhältnis gehofft hatten. In Summe sind das über 15 Mängel, wie z. B. abbrechende Fußleisten, abplatzende Wandfarbe, schwacher Wasserdruck, Hausmeister macht Winterdienst nicht, elektrische Rolläden gehen nicht, Taubenkot auf dem Balkon usw. Mir ist bewusst, das solche Sachen laut Recht eigentlich unverzüglich gemeldet werden sollten und auch nicht immer einen echten Mietmangel darstellen. Wie würdet ihr euch aufstellen? Ich wurde von Verwandten vorgewarnt, dass wir nicht alles auf einmal senden sollen.

    Hallo zusammen,

    ich habe von meinem Vermieter Anfang Januar eine Mieterhöhung wg. Modernisierung erhalten, der ich auch zugestimmt habe, sofern sich der Betrag nicht erhöht => +30,88 EUR/mtl.

    Soweit so gut.

    Nun ist die zweite Mieterhöhung reingeflattert, mit der ich weniger gerechnet habe - wo ich nochmal mit einer zusätzlichen Mieterhöhung wg. Inflation etc. konfrontiert werde => +61 EUR/mtl

    In Summe also 91,88 EUR Erhöhung.

    Bevor ich zu einem Mieterschutzbund renne, ist dieser Vorgang des Vermieters überhaupt zulässig, oder habe ich eine Handhabe dagegen?


    Kurz nochmal zu den Eckdaten für eure bessere Übersicht:


    Einzug 01.10.2020

    Damalige Kaltmiete 749 EUR

    Garage 60 EUR

    Stellplatz 30 EUR

    Nebenkosten 200 EUR


    Mieterhöhung 1 wg. Modernisierung: +30,88 EUR

    Mieterhöhung 2: +61 EUR

    in Summe: +91,88 EUR


    dazwischen einige Nebenkosten Anstiege, die nach Prüfung plausibel aussahen

    von 200 EUR auf 260 EUR auf 335 EUR (zuletzt letztes Jahr 2024 im Sommer)


    Nun folgende Schritte:

    02.01.2025 Brief von Vermieter bzgl. Modernisierung

    05.01.2025 Zustimmung meinerseits via E-Mail mit unterschriebenem Dokument im Anhang mit Hinweis in der E-Mail, dass Monatsbetrag die besagten 30,88 EUR nicht übersteigt

    10.01.2025 Rückmeldung Vermieter, dass die Anpassung des Dauerauftrags erst nach Ausführung der Arbeiten erforderlich ist.

    24.02.2025 Brief von Vermieter bzgl. Mieterhöhung

    Die Dokumente (geschwärzt) könnt ihr dem Dateinanhang entnehmen.

    Ich danke vorab für eure Hilfe!


    Zuletzt: Das Mietverhältnis ist mir nicht komplett egal, aber wir haben vor, maximal 3-5 Jahre noch in der Wohnung zu verbleiben.

    Hallo zusammen,

    am 01.10.2020 bin ich mit meiner Lebenspartnerin in eine Mietwohnung (Erstbezug nach Sanierung) am Speckgürtel einer mittelgroßen Stadt in Bayern eingezogen (100.000 - 500.000 Einwohner).

    Wir sind eigentlich Menschen, die auf Strom-, Wasser- und Heizverbrauch achten.
    Des weiterem wurden die Zähler an den Heizungen erst verspätet angebracht.
    Die Nebenkosten der Miete betragen 200 € mtl., also für 3 Monate 600 €.

    Nun sind wir mit einer Nachzahlung für den Okt, Nov, und Dez 2020 i. H. v. zusätzlichen 300 € konfrontiert und sind regelrecht "geschockt", v. A. da uns nun das Ausmaß für das kommende Jahr bei einer kompletten Jahresperiode inklusive stark angestiegener Energiekosten klar wird (auch wenn in Sommermonaten logischerweise weniger geheizt wird).

    Zunächst haben wir es über den Bekanntschaftskreis versucht, mehr Erfahrung einzuholen.
    Hier hieß es nur "joa, sieht plausibel aus, is zwar viel aber ihr müsst halt weniger heizen".
    Damit will ich mich nicht zufrieden geben.

    Durch Internetrecherche haben wir wenigstens herausgefunden, dass einige Punkte sonderbar sind,
    wie z. B. folgende Aspekte:

    • Warum werden Kosten von Anfang 2020 aufgezählt, obwohl wir Okt 2020 eingezogen sind?
    • Nutzerwechselgebühr wurde im Mietvertrag nur in einem I..A Anhang beiläufig erwähnt, ohne explizit darauf einzugehen. Nach unserem Verständnis nichtig
    • Die Top-Kostenpositionen mit unseren Kostenanteilen sind:


    Kaltwasser 82 € (!)
    Hausmeister 51 €
    Abwasser 48 €
    Nutzerwechselgebühr 43 €
    Gebäudeversicherung 39 €
    Grundsteuer 31 €
    Müllabfuhr 29 €
    usw. (Restl. Positionen gesamt 20 €)

    In den Links findet man noch jeweils den geschwärzten Mietvertrag und die geschwärzte Nachzahlung.
    Wir wären unheimlich für jede Hilfe dankbar, um hier wenigstens das Gröbste abzuwenden, bzw. "dazu zu lernen".

    Mietvertrag (geschwärzt):
    Nachzahlung (geschwärzt):

    Danke vorab!

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