Hallo,
ich hoffe, das mir jemand irgendwas dazu sagen kann, oder dem das in seiner Energieabrechnung auch aufgefallen ist.
In meiner Energieabrechnung von 2022, die ich vor wenigen Tagen erhielt, fiel mir auf, das die Position"Nutzerbezogene Kosten" im Vergleich zum Vorjahr um über 600% gestiegen ist, d.h. im Klartext von 542,64€ auf 3463,14€.
Weiterhin ist der Abrechnungsservice (Heizung) von 4418,34€ in 2021 auf 5970,88€ in 2022 gestiegen. Das entspricht einer Steigerung um ca. 35%.
Die genannten Zahlen beziehen sich auf die gesamte Liegenschaft.
Der Messienstleister teilte mir dazu mit, das die Kosten massiv gestiegen seien, durch die vom Gesetzgeber geforderte Bereitstellung der monatlichen unterjährigen Verbrauchsinformation. Dies bezieht sich auf die Position Abrechnungsservice. Zu den nutzerbezogen Kosten habe ich noch kein Statement erhalten, da mich der Messdienstleister an den Vermieter verweist.
Die zusätzlichen massiven Kostenerhöhungen für die UVI sind insofern für mich nicht nachvollziehbar, da hier alle Heizkostenverteiler fernauslesbar sind, und dadurch niemand hier vor Ort kommen muss. Die weitere Verarbeitung und Bereitstellung der Daten im Webportal erfolgt garantiert skriptgesteuert und bedarf mMn keiner weiteren Kosten.
Meine Frage ist jetzt, kann hier irgendjemand die Kostenerhöhungen bei sich bestätigen, als geht es Euch/Ihnen auch so?
Oder möchte sich doch hier eher der Messdienstleister an der Dezember-Soforthilfe, die vom Bund gezahlt wurde, ein Stück vom Kuchen abschneiden.
Hat irgendjemand eine Idee oder kann was dazu sagen?
Ich bin für jede Hilfe oder Information dankbar.