Hallo,
habe ich als Mieterin eine Möglichkeit - und wenn ja, wie -, mich gegen Beschlüsse der ETV, die mich unmittelbar betreffen, zu wehren? Ein erst vor wenigen Wochen (Anfang Juni) zugezogener stänkernder Mieter, hat es geschafft, die Eigentümer soweit zu bringen, dass jahrelang übliche Praktiken und Duldungen durch die Vermieter, zum Nachteil der Mieterinnen und Mieter geändert wurden.
Den konkreten Fall möchte ich erst mal nicht öffentlich machen. Mir geht es zunächst um die grundsätzliche Frage, ob man sich als Mieterin in welcher Form auch immer, gegen Beschlüsse der ETV wehren kann, ohne gleich zu riskieren rausgeschmissen zu werden? Nach meinem Demokratieverständnis müsste das doch möglich sein, denn wenn nicht, würde man ja letztlich als Mieter/in zum rechtlosen "Mietsklaven" werden. Die ETV könnte beschließen was sie will und man müsste widerspruchslos gehorchen. Zum konkreten Fall nur noch soviel: mein VM hat mir unmittelbar vor der ETV noch schriftlich bestätigt, dass er meine Position auf der ETV vertreten wird, hat sich leider bei der ETV dann aber offenbar doch der Mehrheit gebeugt.
Welche Rechtsmittel gibt es, mich als Mieterin gegen Beschlüsse der ETV zur Wehr zu setzen? Bis zu dieser ETV hatten mein VM und ich ein sehr gutes Verhältnis. Der Stänkerer versucht nun offenbar uns gegeneinander auszuspielen, Streit zwischen uns zu provozieren. Sein mittelfristiges Ziel wird wohl sein, mich aus dem Haus zu mobben (fast 30 Jahre wohne ich hier), da ich nicht in sein beschränktes Weltbild passe. Zu seiner Taktik gehört es u. a. auch unsere Katze einzuschüchtern und meinen Sohn mit bösen Blicken zu verunsichern (auch Formen von Mobbing).
Danke und VG,
Trixy