Hallo zusammen,
ich wickele gerade die Wohnungskündigung meiner Mutter ab, die demenzbedingt in ein Pflegeheim ziehen musste. Entsprechend kann ich sie zu vielen Dingen nicht mehr befragen, die Kommunikation mit den Vermietern gestaltet sich ... naja, nennen wir es "schwierig".
Wir sind uns nicht sicher, wie der angehängte Auszug aus dem Mietvertrag zu verstehen ist. Die Vermieter wollen, dass alles gemacht wird (pauschal neue Tapeten, da geraucht wurde; Streichen; Boden raus usw.).
Wir sind uns aber sicher, dass der Teppichboden nicht von meiner Mutter und ihrem Mann verlegt wurde, da sie über diesen in mehreren Räumen Laminat gelegt hatten (haben wir bereits entfernt) und die Vermieterin sich bei einer Begehung verplappert hat und meinte, der Teppichboden hat ja so schön zur Wandfarbe der Vormieter gepasst. Diese Wandfarbe wurde von meiner Mutter und ihrem Mann überstrichen, was man an einigen Stellen sehen kann, da sie um ein hängendes Regal herumgestrichen haben.
Ich möchte die Wohnung ordentlich übergeben und meinen übernommenen Pflichten nachkommen, allerdings auch meine inzwischen wehrlose Mutter nicht ausquetschen lassen. Es sieht für uns so aus, als würden die Vermieter die Wohnung auf Kosten meiner Mutter renovieren wollen.
Versteht ihr den Auszug aus dem Mietvertrag (von 2007) auch so, dass die Wohnung unrenoviert übergeben wurde und die Malerarbeiten an der Tapete sowie die Reinigung der Teppichböden von den Mietern bei Einzug übernommen wurden?
Vielen Dank!