Hohe Nachzahlung Nebenkostenabrechnung

  • Hallo liebe Community,

    folgende Frage habe ich und zwar ist meine letzte Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2018 ziemlich hoch ausgefallen. Bei einer 1Zimmer Wohnung mit einer Größe von ca. 37qm , musste ich 560€ nachzahlen. Insbesondere die Heizkosten sprengten den Rahmen. Zudem habe ich im DG gewohnt (ohne Schrägen) was dazu geführt hat , dass ich die Heizung im Winter so gut wie nie genutzt habe. Laut meinen Nachbarn ( ein Rentnerpaar) die laut ihrer Aussage von morgens bis abends geheizt haben , hatten ein Guthaben von 25€. Diese Aussage hat mich sehr stutzig gemacht.

    Deshalb meine Frage an euch, lohnt es sich rechtlich dagegen anzugehen?

    Im Anhang befinden sich ein wenig mehr Informationen darüber

    Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar

    kleine Anmerkung , ich bin Student

    Kaltmiete: 240€

    Warmmiete: 330€

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Fruggel (2. Februar 2020 um 09:16) aus folgendem Grund: Bilder als Vorschau nach unten gesetzt zur besseren Übersichtlichkeit

  • Was außer die Heizkosten kommt Dir unrealistisch hoch vor und stimmen die ablesewerte (Alt) der Heizkostenverteiler?

    Um Unklarheiten bzw. Missverständnisse vorzubeugen der Hinweis, meine Antworten und Aussagen stellen keinen Anspruch auf Korrektheit und Vollständigkeit dar und kann auch keine Rechtsberatung ersetzen. Eine Rechtsberatung kann nur von einem Anwalt durchgeführt werden.

  • Es ist nicht zulässig, dass die Kosten für die Bereitung des Warmwassers nach der angegebenen Formel berechnet werden. Dagegen kann man vorgehen, bereits seit vielen Jahren ist es Pflicht, dass der Anteil der Wärme, der fürs Warmwasser verwendet wird, mit einem eigenen Zähler zu erfassen.

    Ansonsten finde ich Heizkosten in Höhe von etwas über 1€ /m² im Monat incl. aller Kosten für Abrechnung, Verbrauchserfassung usw. nicht wirklich viel oder den Rahmen sprengend, sondern für den Gebäudebestand absolut üblich. In Neubauten ist es natürlich weniger, aber in manchen Altbauten sind auch locker 2€/m² im Monat drin. Vergleiche mit Nachbarn bringen nichts, du weißt nicht, was die für die Heizung vorauszahlen. Nur Nachzahlungen und Guthaben zu vergleichen, bringt nichts. Vergleiche scheitern oft auch schon an der Lage im Gebäude. Süd vs. Nordseite, Mitte oder mehr Außenwände...

    Ingesamt sind die Nebenkosten halt sehr hoch, aber Hausmeister, Aufzug, usw. kosten eben.

    Du kannst alle Belege prüfen, ob die tatsächlichen Kosten umgelegt wurden, außerden noch mal deine Zählerstände prüfen. Ansonsten ist die Abrechnung mit Ausnahme des fehlenden Zählers fürs Warmwasser auf den ersten Blick in Ordnung.

  • Hallo,

    Ich habe über die Firma [...] erfahren, die scheinbar kostenlos deine Abrechnung prüft und dann (gegen eine Provision?) die unrechtlich in die Rechnung gestellten Beträge auszahlt. Sofern der Vermieter eine Nachzahlung verlangt und diese bezahlt ist, sollte mE ein Anspruch auf eine Entschädigung bestehen...

    Hat jemand Erfahrungen mit denen gehabt?

    [Firmenname von der Moderation entfernt, da dies als indirekte Werbung nicht zulässig ist]

    Einmal editiert, zuletzt von Fruggel (14. Mai 2020 um 13:08)

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!