Ich weiß altes Thema - trotzdem aktuell...
Ich bin zum 31.01.2018 aus meiner alten Wohnung ausgezogen. Die Wohnung war im Januar 2018 unbewohnt und wurde nur zu Renovierungszwecken betreten. Am 30.01. wurden im Rahmen einer Abschlussbegehung die Zählerstände von Heizung und Warmwasser notiert. Der anteilige Wert des Heizungsverbrauchs wurde wie vorgeschrieben berechnet und liegt somit im erwartbaren Bereich. Beim Warmwasserverbrauch ergibt die Differenz zur letzten Ablesung vom 31.12.2017 einen Verbrauch von mehr als 15m3. Das entspricht in etwa unserem letzten Jahresverbrauch und entspricht 1/15 des monatlichen Gesamtverbrauchs in einer Anlage mit 4 achtstöckigen voll vermieteten Wohnhäusern... Nach einer erneuten Korrektur aufgrund von Ablesefehlern in der Anlage ergibt das für einen Monat eine Nachzahlung von mehr als 200€. Es kann sich nur um einen Ablesefehler oder defekten Zähler handeln. Nun erfahre ich nachträglich dass die Warmwasserzähler im Jahr 2018 auch noch ausgetauscht wurden (wird ja wohl auch einen Grund gegeben haben) Da ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr in der Wohnung wohnte wurde ich nicht informiert und habe jetzt keinerlei Überprüfungsmöglichkeit mehr.
Wie kann ich vorgehen? Kann ich z.B. verlangen dass mein Verbrauch dem Durchschnittsverbrauch entsprechend erneut festgelegt bzw. geschätzt wird?
Wäre sehr dankbar für Hinweise, da ich mich gerade hilflos und abgezockt fühle