Hallo zusammen,
ich habe letzten August den Mietvertrag meiner verstorbenen Mutter übernommen.
Das erste Gespräch, dass ich anschließend mit meiner Mieterverwaltung hatte sollte mir bereits klar machen, dass die Miete im Vergleich zum Mietspiegel, gering ist und ich in jedem Falle damit rechnen müssen, dass die Miete erhöht wird.
Man stellte mich vor die Alternativen entweder schlichte Mieterhöhung ohne das ich was dafür bekäme oder ich sollte doch Vorschläge zur Renovierungsarbeiten machen, so dass man anschließend, als "Win Win - Szenario" im gegenseitigen Einvernehmen, eine außerordentliche Mieterhöhung vereinbart.
Es handelt sich um eine Altbauwohnung, bei der ausser Außensarnierung des Gebäudes im letzten Jahr, sicherlich 30 Jahre vom Vermieter keine Sarnierungs- oder Instandsetzungsarbeiten mehr vorgenommen wurde. Außerdem weiß ich, das die Grundmiete in den letzen 10 Jahren bereits zwei Mal um 20%, mit Argument Vergleichsmiete erhöht wurde. Die momentane Miete liegt mit Sicherheit unter der Vergleichsmiete, was aus dem Mietvertrag resultiert, der 50 Jahre alt ist.
Nächste Woche kommt mich nun meine Mieterverwaltung und die Eigentümer besuchen um mit mir über meine Mietkonditionen bzw. Renovierungsarbeiten mit anschließender Mieterhöhung zu sprechen.
Meine Frage:
Wie verhalte ich mich als Mieter, welche Rechte habe ich ?
Welche Strategie kann ich anwenden ?
Muss ich alle Renovierungsvorschläge akzeptieren und werde somit um eine saftige Mieterhöhung nicht umhin kommen ?
Muss ich einem Neu-Aufsetzen des Mietvertrages zustimmen ?
Ich bin dankbar um jede Antwort, die vor allem meine Rechte als Mieter klar darstellen und den juristischen Handlungsspielraum des Vermieters.
Anhand der Rückmeldungen werde ich mir anschließend eine Argumentationsstrategie überlegen.
Vielen Dank vorab für Eure Rückmeldungen.