Mensch AndreasC1977, es geht mir weder darum, Dein Kompetenz in Frage zu stellen
noch unbedingt recht zu haben. Sollte das in meinem ersten Beitrag so rübergekommen sein,
war das nicht gewollt; allerdings musst Du auch nicht gleich so herablassend tun.
Es geht mir tatsächlich primär darum, dass der TE oder auch andere Fragende
eine möglichst hilfreiche Antwort bekomm(t)en.
Das gilt natürlich auch in diesem Fall. Und zugegebenermaßen bin ich offenbar nach wie vor
anderer Meinung oder ich mißverstehe Dich einfach, was ja durchaus sein kann.
Sieh es nicht als Angriff, sondern einfach als einen Austausch an - vielleicht können wir
das Mißverständnis ja aufklären und finden doch noch zueinander ![]()
. . . und dann werden die Geldwerte der Sondermerkmale
addiert bzw. subtrahiert, je nach Ausprägung.
Und das kann dann auch zu einer Miete über der Höchstmiete führen.).
Deine Berechnung (wie ich sie verstehe):
Dein Beispiel anhand Angaben des TE jetzt aber mit 4 wohnwerterhöhenden Merkmalen:
6,93 - 5,68 = 1,25 OBERSPANNE x 80 % = 1,00
Der Wert wird zum Mittelwert addiert: 5,68 + 1,00 = 6,68
Dazu dann die Sondermerkmale: 6,68 + 0,40 = 7,08
Meine Berechnung:
Dein Beispiel anhand Angaben des TE jetzt aber mit 4 wohnwerterhöhenden Merkmalen:
6,93 - 5,68 = 1,25 OBERSPANNE x 80 % = 1,00
Der Wert wird zum Mittelwert addiert: 5,68 + 1,00 = 6,68
Dazu dann die Sondermerkmale: 6,68 + 0,40 = 7,08 wird begrenzt auf den oberen
Spannenendwert 6,93
Vorausgesetzt, dass ich Dich richtig verstanden habe, liegt der Unterschied darin, dass Du
bei einer Kombination von Sondermerkmalen, die innerhalb der Spannen liegen +
wohnwerterhöhenden Merkmalen über den Oberwert eines Mietspiegelfelds gehst, also im
Beispiel bei einer ortsübl. Miete von 7,08 Euro landest.
Nach meinem Verständnis wird bei so einer Kombi allerdings beim Oberwert ein Cut gemacht
und daher wäre bei mir der Oberwert von 6,93 die ortsübl. Miete.
Das wäre in diesem Beispiel zwar nur ein geringer Unterschied, kann bei anderen Gegebenheiten
aber sehr viel deutlicher ausfallen.
Bzgl. der von Dir zitierten Textstellen zum Über-/Unterschreiten der Spannenendwerte, bzw.
des oberen Werts durch Sondermerkmale bin ich absolut d'accord.
Das hatte ich in meinem ersten Beitrag ja ebenfalls so beschrieben.
Schöne Grüße, Blümchen