In deinem Fall hatte es wohl leider geklappt, da der Vermieter offenbar tatsächlich Eigenbedarf hatte.
Noch immer warte ich darauf, dass die 6-monatige Kündigungsfrist abläuft und dann die Räumungsklage eintrifft (vielleicht kommt sie ja auch gar nicht). Aber alles ist vorbereitet, mit E-Mails, Dokumentation und Zeugen sowie einer Bestätigung der Deckung durch die Rechtsschutzversicherung.
"Du zahlst die Hälfte der Kosten oder ich werde es nicht reparieren! Ach, du willst nicht bezahlen?"
Zwei Wochen später erfolgt die Kündigung, da er Eheprobleme hat und selbst einziehen möchte. In jedem Fall ist es unmoralisch, von mir zu verlangen, dass ich bezahle, wenn er erwogen hat, selbst einzuziehen? (Was er eh nicht machen wird, das ist nur ein "mega bequeme" Ausrede.)
Eine Eigenbedarfskündigung ist nicht so einfach möglich wie du es denkst. Diese Kündigung muss korrekt begründet werden.
Ja, es muss nur richtig formuliert sein. Zum Beispiel Eheprobleme, es muss keine rechtliche Scheidung geben, nur der Wunsch, getrennt zu leben. Und dann, wenn der Mieter ausgezogen ist, ist das "Problem" verschwunden und sie können wieder zusammenleben.
Trennung
Trennung als Grund für Eigenbedarf?
Eigenbedarfskündigung nach Trennung
Oder ein anderer Fall, der Mann hat zu laut geschnarcht und musste in einer anderen Wohnung schlafen. Es scheint also ziemlich einfach zu sein, jemanden loszuwerden, so kommt es mir jedenfalls vor.
Eigenbedarf wegen lautem Schnarchen im Ehebett
Eigenbedarf wegen lautem Schnarchen im Ehebett
Es scheint mir, dass es sehr einfach ist, einen unerwünschten Mieter loszuwerden. Und die möglichen Schadensersatzansprüche, die man erhalten kann, sind angeblich sehr schwierig durchzusetzen und würden nur zusätzliche Kosten decken. Nicht für das Durcheinanderbringen deines Lebens, für eine schlechtere Lebenssituation und den Stress, den es verursacht.
Also kann der Vermieter einfach die Kündigung schicken und hoffen, dass der Mieter einfach auszieht. 