Ein diffiziles Problem.
Schon mal gut, das Sie die Feuchtigkeit messen können. Davon allein mindert sich die Nässe noch nicht.
Die relative Luftfeuchte sollte unter 60 % betragen, kurzfristig auch darüber.
Wenn der Wert dauerhaft über diesen liegt, ist Schimmel früher oder später zu erwarten.
Die Raumtemperatur spielt hierbei eher eine untergeordnete Rolle.
In bestimmten Fällen können Baumängel die Ursache sein; das ist aber in den aller wenigsten Fällen der Fall.
Empfehle Ihnen die Zimmer solange bei weit geöffneten Fenstern zu lüften, bis die Luftfeuchte unter ca. 55 % abgesunken ist.
Das kann schon mal bis zu einer halben Stunde dauern, je nach dem. 5 oder 10 Minuten Stoßlüften reichen in vielen Fällen nicht aus, da der Luftdurchsatz in den Ecken oder hinter den Möbeln nicht so schnell vonstatten geht.
Machen Sie das in allen Zimmern so und kontrollieren Sie das anhand Ihres Meßgerätes regelmäßig.
Räume, welche Sie nur selten oder kaum benutzen brauchen Sie garnicht oder nur gering zu heizen.
Kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf und kann sich an den Wänden nicht so sehr niederschlagen.
Die Temperaturdifferenz zwischen Wand und der Raumluft ist auch geringer, was sich ebenfalls negativ auf die Schimmelbildung auswirkt.
Ich selbst heize Schlafzimmer sowie zwei andere Zimmer nie und bin schimmelfrei.