sodass wir ab dem kommenden Monat den Teilmöblierungszuschlag vorerst nicht weiter zahlen
Das ist keine gute Idee.
Darauf befinden sich viele Einträge, von denen wir uns eigentlich sicher sind, dass sie da nicht drauf gehören
Die Liste ist einfach nur eine Auflistung von Gegenständen, mehr nicht. Diese soll nicht überbewertet werden, denn die Liste hat keine direkte rechtliche Relevanz. Es entsteht dadurch kein Rechtsanspruch, weshalb man auch keine Belege fordern kann.
Das Inventar wird über 10 Jahre abgeschrieben und wir zahlen 20 € pro Monat.
Dass der Betrag als Abschreibung bezeichnet wird, ist kein Problem, denn das ist für euch als Mieter gar nicht von Bedeutung. Was aber von Bedeutung ist, ist, dass ein Möblierungszuschlag von 20 € vertraglich vereinbart ist. Der Vermieter hat das anhand der Liste aufgeführt, und das ist ihm positiv anzurechnen, da er so Transparenz zeigen möchte. Das hätte er aber gar nicht müssen. Denn es ist völlig legitim, einen Zuschlag für die Möbel zu verlangen. Und 20 € ist dabei keineswegs übertrieben. Er hätte den Betrag auch ohne Liste in den Vertrag schreiben können.
Die Belege zu fordern ist nicht angebracht, denn es zählt letztlich der vertraglich vereinbarte Betrag, um das eben erklärte nochmal zusammen zu fassen.
im Streit mit unseren Vermietern
Dieses Beispiel mit dem Zuschlag zeigt, dass man vielleicht mal darüber nachdenken könnte, ob ihr eurerseits vielleicht falsche Erwartungen habt. Das meine ich jetzt völlig ohne Bewertung, nur als Anmerkung, denn ich weiß ja nicht, um was die Streitigkeiten genau gehen. Also bitte nicht übel nehmen.
nicht ordnungsgemäß angelegte Kaution
Dazu hat euch der Anwalt sicherlich erklärt, was man machen kann.
dass unsere Nachmieter nicht den selben Kram durchmachen müssen
Bei einer Besichtigung der Wohnung von einem Interessenten darf man über die Gegebenheiten berichten, das allerdings völlig sachlich ohne über jemanden schlecht zu reden und keine üble Nachrede zu begehen.