Beiträge von Mandarine

    Vielen Dank für deine Antwort. Was mich in erster Linie ärgert ist die Tatsache, dass mein Vermieter behauptet, die Wände und die Decken wären in allen Zimmer dreckig und müssten unbedingt gestrichen werden. Das ist eine unverschämte Lüge. Die Wohnung befindet sich mit Ausnahme der kleinen Küche in einem Top-Zustand, wie ich es in meinem Eingangsposting schon geschrieben habe. Alle Menschen, die in den vergangenen Wochen/Monaten bei mir in der Wohnung waren, können das bestätigen.

    Mein Vermieter ist kein einfacher Mensch. Er ist sehr dominant und rechthaberisch und kriegt jedes Mal einen Tobsuchtsanfall, wenn man ihm auch nur ganz leicht widerspricht. Auch heute am Telefon ist er wieder ausgerastet, obwohl ich die ganze Zeit ruhig und freundlich mit ihm gesprochen habe. Trotzdem werde ich sein Angebot annehmen und ihm das Geld überweisen, mit dem er jemanden bezahlt, der das Streichen übernimmt.

    Schade, dass sich niemand gemeldet hat. Mein Vermieter besteht weiterhin darauf, dass ich sämtliche Zimmer zum Auszug streiche. Er meinte, dass ich dazu verpflichtet bin, weil im Mietvertrag steht, dass ich die Wohnung frisch renoviert übernommen habe.

    Aber ist es nicht so, dass es jetzt ein neues Gesetz gibt, welches mich von dieser Pflicht befreit? Mein Vermieter meinte, das wäre völlig absurd, dass das Gesetz generell nur die Vermieter zur Renovierung verpflichtet.

    Weiß hier jemand vielleicht etwas Genaueres?

    Ich lebe seit ein paar Monaten im Haus meines Partners. Wir hatten zuvor eine Wochenendbeziehung über zwei verschiedene Bundesländer. Im Sommer werde ich meine Wohnung endgültig aufgeben.

    Mein Vermieter möchte, dass ich die Wände vor der Schlüsselabgabe neu streiche. Meines Erachtens nach ist das nur in der Küche notwendig, weil ich regelmäßig gekocht habe und die Farbe nicht mehr ganz frisch aussieht. Die anderen Zimmer befinden sich in einem Top-Zustand, die Farbe ist genauso weiß wie bei meinem Einzug (habe 4 Jahre dort gewohnt). Ich habe weder geraucht noch Haustiere gehalten.

    Kann der Vermieter trotzdem verlangen, dass ich alle Zimmer nochmal streiche?

    Wie häufig Fenster oder Rollos geputzt werden ist Angelegenheit des Mieter. Da kann der Vermieter nichts vorschreiben, außer man hat sich zu einer Regelung im Vertrag geeinigt.

    Mein Vermieter hat mir beim Einzug gesagt, dass ich 2x im Jahr die Fenster putzen muss. Ich putze sie 3x im Jahr, Frühjahr, Sommer und Herbst. Die äußeren Fensterbänke müsste ich gar nicht putzen, mache es aber einmal monatlich, weil ich sie gerne sauber habe. Wenn ich bei Google das Thema mit den äußeren Rollläden eingebe, bekomme ich überall die Meldung, dass ich nicht verantwortlich bin.

    Hier mal die genauere Beschreibung der Betriebskosten in meinem Mietvertrag:


    [Vertragstext von der Moderation gelöscht, da Vertragsprüfung Rechtsberatung ist und das hier nicht geleistet werden darf.]

    Ok. Das steht zwar im Mietvertrag, dass ich dafür aufkommen muss. Aber warum macht mich der Vermieter erst nach so langer Zeit darauf aufmerksam?

    Kannst du mir einen Link zukommen lassen, in welchem Gesetz das so festgelegt wurde?

    Außerdem hat er mir geschrieben, dass ich dazu verpflichtet bin, die Rollläden von außen zu reinigen. Er würde mir seine Leiter dafür ausleihen, wenn ich keine habe. Ich wohne im Erdgeschoss, muss aber 10 Treppenstufen bis zu meiner Wohnung laufen. Sie befindet sich also nicht "ganz unten". Und ich weiß, dass ich die Rollos von außen nicht reinigen muss.

    Mein Vermieter probiert immer mal wieder, irgendwelche Kosten auf uns Mieter abzuwälzen.

    Ich habe mir mal im Mietvertrag den Punkt Betriebskosten durchgelesen und fürchte, dass es doch auf mich zurückfällt. Da steht:

    "In der Miete sind die Betriebskosten nicht enthalten und daher vom Mieter zusätzlich zu tragen, soweit sie anfallen. Insbesondere sind dies:

    Kosten der Reinigung und Wartung von Warmwassergeräten... "

    Jetzt ist die Frage, wen ich damit beauftragen muss. Welche Art von Unternehmen kümmert sich um solche Dinge?

    Seit fast 4 1/2 Jahren lebe ich in einer Mietwohnung. Vorhin bekam ich eine Nachricht von meinem Vermieter mit der Frage, ob ich den Boiler in meinem Badezimmer wie es sich gehört jedes Jahr warten lassen habe. Von solchen Dingen habe ich keinen Plan, habe vorher nie in einer Wohnung mit Boiler gelebt.

    Wer ist dafür zuständig, dass der Boiler gewartet wird, Mieter oder Vermieter?

    Und wer trägt die Kosten?

    Ich lebe seit Sonntag in meiner neuen Wohnung und fühle mich pudelwohl hier :). Die Orgel bleibt beim Ex-Vermieter. Sie gehörte einst meinem Bruder, und der hat sie dem Ex-Vermieter überlassen mit der Begründung "Mandarine, weder du noch ich haben genügend Platz dafür... was sollen wir also damit machen?" Das Geld für die gestohlenen Umzugskartons hat mir der Ex-Vermieter erstattet und die Kaution zurückbezahlt, allerdings nicht per Überweisung und ohne Zinsen. Er hat mir die Scheine bar in die Hand gedrückt, während ich mit Familie und Freunden die letzten Sachen zwecks Umzug aus der alten Wohnung räumte. Und er kam nicht alleine, sondern in Begleitung von 2 Kumpanen, wie das in manchen Kulturkreisen so üblich ist. Ich bin jedenfalls froh, dass ich dort weg bin und endlich wieder in Ruhe schlafen kann.

    Hatte die letzten Tage keine Zeit für Telefonate mit einem RA, weil es auf der Arbeit sehr hektisch zuging. Ich hoffe, dass ich das im Laufe dieser Woche erledigen kann.

    Vorher habe ich eine Nachbarin hier aus dem Haus auf der Straße getroffen. Jetzt weiß ich, was mein Noch-Vermieter geplant hat. Der hat die ganzen alten "normalen" Mieter gekündigt, weil sie ihm zu wenig Geld einbringen. Er vermietet inzwischen die Wohnungen hauptsächlich an WG´s und nimmt auf diese Weise mehr ein. Z. B. haben wir im Haus eine Wohnung mit 79 qm, die seit kurzem von 3 Hartz IV-Empfängern bewohnt wird. Mein Noch-Vermieter verlangt für diese Wohnung ganze 1200 Euro Kaltmiete, also 400 pro Person. Und nein, ich wohne nicht in Berlin, Hamburg, Köln, München oder in einer anderen Großstadt. Ich wohne in einer kleineren Stadt mit ca. 50.000 Einwohnern. Dieses Haus hier ist uralt und hat total viele Mängel. Und dieser Abzocker nimmt einfach 1200 Steine für 79 qm. Als Vergleich: Meine Mutter und mein Bruder mit Familie wohnen in ähnlich großen Wohnungen in neueren Häusern, die in einem Top-Zustand sind. Sie bezahlen 580 bzw. 480 Euro KM im Monat.

    Kann der Mann auch strafrechtlich verfolgt werden, wenn er mir die Orgel beim Umzug wieder zurückgibt? Ich werde einige Helfer bei mir haben, die werden alles mitbekommen, falls er die Orgel an dem Tag mitbringt. Aber bei diesem Mann kann ich mich auf nichts verlassen.

    Eigentlich hatten wir vereinbart, dass er gestern um 16 Uhr mit einem potenziellen Nachmieter zwecks Besichtigung in meine Wohnung kommen sollte. Stattdessen kam er schon um 12 Uhr zu mir, und zwar alleine. Ich vermute, es gibt keinen potenziellen Nachmieter und dass er sich nur den aktuellen Zustand der Wohnung anschauen wollte. Seine ersten Worte waren: "Frau X, Sie haben ja gar keinen Schimmel in der Wohnung!" Der hatte tatsächlich gedacht, dass hier alles verschimmelt sei, nur weil ich nicht immer die Tür öffne, wenn er klingelt. Mein Vermieter hat die Angewohnheit, öfters mal ohne vorherige Ankündigung spontan bei irgendwelchen Hausbewohnern zu klingeln und wegen einer Nichtigkeit in die Wohnung zu kommen. Ich arbeite in Vollzeit und möchte abends gerne meine Ruhe haben, was ihm nicht in den Sinn kommt. Außerdem liege ich zwischen 21 und 22 Uhr meistens schon im Bett und habe keine Lust auf Besuche, wenn es um diese Uhrzeit an der Tür klingelt.

    Dann meinte er noch, dass ihm mein Sofa ganz gut gefällt und wollte wissen, ob ich es ihm bei meinem Auszug schenken möchte. Das klingt jetzt wie ein schlechter Scherz, war aber wirklich ernst gemeint. Außerdem dachte er, dass meine Waschmaschine ein Teil der Einbauküche ist und war ganz verdutzt, als ich ihm erklärte, dass die Waschmaschine mein persönliches Eigentum ist und ich sie natürlich in die neue Wohnung mitnehmen werde.

    In 2 Wochen ist es soweit. Dann ziehe ich in meine neue Wohnung. Gestern Abend klingelte mein Vermieter ca. 20x an meiner Haustür, aber ich hatte Farbe auf dem Kopf und redete deshalb nur durch die Tür mit ihm. Er wollte mit einem potenziellen Nachmieter zwecks Wohnungsbesichtigung hier reinkommen. Ich habe ihm gesagt, dass ich im Vorfeld über solche Besuche informiert werden möchte. Außerdem wollte er doch selbst mit seiner Familie hier einziehen, selten so gelacht...

    Sollte der Mann mir beim Umzug meine Kaution nicht ausbezahlen, werde ich ihm sagen, dass er wegen dem vorgeschobenen Eigenbedarf Ärger bekommt. Dann meinte er noch gestern zu mir, dass meine verschwundene Orgel aus dem Keller bei einem Freund von ihm sei und er sie mir am Umzugstag zurückgeben wird. Der hat sich einfach mein Eigentum unter den Nagel gerissen. Ich bin so froh, dass ich bald hier weg bin.

    Am Mittwoch hatte ich meinen ersten Besichtigungstermin für eine neue Wohnung. Gestern bekam ich die Zusage, ging also viel schneller als erwartet. Heute bin ich mit den Vermietern zwecks Mietvertrag verabredet. Dieser läuft ab dem 1. Februar.

    Meine Frage: Wenn ich eh schon zum 31. März gekündigt wurde, muss ich dann trotzdem noch hier die Miete für Februar und März bezahlen? Sollte ich Ende November nochmal selbst zum 29. Februar kündigen, damit mir wenigstens der März erspart bleibt oder wie läuft das?

    Es gibt Neuigkeiten: Gestern habe ich die Nachbarin aus der Wohnung gegenüber in der Stadt getroffen. Habe ihr von der Kündigung erzählt und auf diese Weise erfahren, dass auch ihre Familie (sie, ihr Mann + studierender Sohn, der nur übers WE da ist) nach 11 Jahren dieses Haus verlassen muss. Ihre Kündigungsfrist endet am 30.06. Außerdem meinte sie, dass eine Familie im 1. Stockwerk (Ehepaar um die 40 Jahre, zwei kleine Kinder + die Eltern des Mannes) auch gekündigt wurde und schon zum Jahreswechsel die Wohnung räumen muss. Beiden Familien hat er geschrieben, dass er mit seiner Familie in die jeweilige Wohnung einziehen wird.

    Diese beiden Familien sind sehr nette Menschen, aber als Gastarbeiter kennen sie sich mit den deutschen Gesetzen so gut wie gar nicht aus. Der Frau von nebenan war nicht klar, dass die Kündigung ungültig ist. Eine Rechtsschutzversicherung hat sie nicht.

    Bin mal gespannt auf die Reaktion des Vermieters, wenn er im Dezember von der Ungültigkeit der Kündigungen erfährt. Die Wohnungssuche gestaltet sich schwierig. Ich suche seit Anfang Oktober und habe erst morgen den ersten Besichtigungstermin.

    Hier der exakte Wortlaut der Kündigung:

    Sehr geehrte Frau X,

    hiermit Kündige ich sie wegen Eigenbedarf, zum 31.03.2016 Ihre Mietwohnung (Adresse)

    Gründe.: Da Ich und meine Familie ihre Wohnung beziehen wird.

    Ihre 3 Monats Kaution wird Ihnen Zurückbezahlt.

    Mit Freundlichen Grüßen.
    Nachname, Vorname

    Habe gerade bei der Versicherung angerufen und noch einen Anwalt erwischt. Er meinte, der Vermieter müsste auf der Kündigung die Namen aller Personen auflisten, welche in diese Wohnung ziehen werden. Das hat er nicht getan, somit ist die Kündigung ungültig. Wenn er das macht, kann ich das prüfen lassen, ob die ganzen Leute tatsächlich hier einziehen. 4 Personen in so einer kleinen Wohnung, das ist schon sehr merkwürdig.

    Die Geschichte wird immer komplizierter. Habe heute bei der Rechtsschutzversicherung angerufen und mich zu einem Anwalt verbinden lassen. Der Mieterschutzbund berät mich erst, wenn ich mich dort ab dem 01.01.2016 als Mitglied anmelde. Die Versicherung habe ich erst Anfang September abgeschlossen, d. h. ich habe keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung vor Anfang Dezember. Und in diesem Fall habe ich gar keinen Anspruch darauf, weil ich die Kündigung bekommen habe, bevor diese 3-Monats-Frist abgelaufen ist.

    Der Anwalt hat mir bestätigt, dass eine Sanierung oder Renovierung definitiv KEIN Kündigungsgrund ist. D. h. ich dürfte auch nach dem 31.03. hier wohnen, falls ich vorher keine andere Wohnung finde. Eigentlich wollte ich mich nach der Arbeit in Ruhe mit dem Vermieter unterhalten und ihm sagen, dass ich versuche, so früh wie möglich auszuziehen und wenn sich bis Ende März nichts findet, wir einfach mal sehen müssten.

    Nun habe ich das Kündigungsschreiben gelesen und bin aus allen Wolken gefallen. In diesem Brief steht KEIN WORT von einer Sanierung oder Renovierung. Mein Vermieter hat als Kündigungsgrund Eigenbedarf angegeben und behauptet, dass er mit seiner Familie in meine Wohnung einziehen möchte. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Meine Wohnung hat nur 37,5 qm und ist schon für zwei Personen zu klein. Mein Vermieter hat Frau und zwei Kinder im Alter von 13 und 4 Jahren. Nie und nimmer zieht die ganze Familie in so eine kleine Wohnung. Der will mich einfach nur fertig machen und loswerden, und dafür ist ihm jedes Mittel Recht.

    Ich bin froh, dass ich mich nicht am WE dazu hinreißen lassen habe, ihm für eine andere Wohnung die Zusage zu geben. Mit dem rede ich vorerst kein Wort mehr. Morgen werde ich nochmal den Anwalt kontaktieren und fragen, was jetzt zu tun ist.

    Stimmt, ich will hier raus. Nur ist es momentan hier im Umkreis nicht ganz einfach mit Wohnungen. Ich wollte erst einen neuen Mietvertrag unterschreiben und dann kündigen. Jetzt habe ich den Zeitdruck und weiß nicht was ich machen soll, wenn ich bis Ende März nichts finde. Weil ich kein Auto besitze, bin ich eingeschränkt und muss eine Wohnung in der Nähe der Supermärkte finden.

    Nicht wirklich. Jetzt ist genau das passiert, was ich vermutet hatte. Mein Vermieter hat mich gerade angerufen und mir mitgeteilt, dass er mir gestern ein Kündigungsschreiben geschickt hat. Ich weiß, dass der 3. Tag eines Monats die Frist für eine Kündigung ist und bin mir nicht sicher, ob die Kündigung noch gültig ist, wenn sie am Montag 05.10. hier eintrifft.

    Er meinte zu mir, dass er das komplette Haus schon saniert hat und nur noch meine Wohnung aussteht (stimmt nicht, bei den Nachbarn auf der gleichen Etage wurde auch noch nicht saniert). Er hat mir das Angebot gemacht, bis zum Ende der Sanierung in eine andere Wohnung hier im Haus einzuziehen (sehr merkwürdig, vor wenigen Tagen waren alle Wohnungen hier vermietet). Ich soll mich schon bis morgen entscheiden, ansonsten vermietet er die freie Wohnung anderweitig.

    Ist das wirklich zulässig, was dieser Mann sich herausnimmt? Leider habe ich erst am 5. September eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen und muss 3 Monate warten, bis ich von dieser Seite Hilfe in Anspruch nehmen kann.

    Nun gut, wenn ich keinen oder nur einen geringen Anspruch auf Mietminderung habe, dann ist das eben so.

    Und nein, wir wollen nicht wegen der Sache mit dem Trockenraum ausziehen. Für unsere Entscheidung gibt es schon triftigere Gründe, die wirklich ihre Berechtigung haben.

    Jetzt mal etwas anderes: Ich bin noch nicht lange hier im Forum, habe mich durch mehrere Threads durchgelesen und bekomme immer mehr den Eindruck, als ob hier allgemein kein besonders freundlicher Ton herrscht. Hier stellen Leute, die in gewissen Angelegenheiten nicht Bescheid wissen, ganz normal ihre Fragen und werden dann mit überheblichen Kommentaren abgewertet. In einem Forum zum Thema "psychische Probleme" würde mich das nicht wundern, aber dass es hier auch der Fall ist, finde ich sehr schade und habe ich nicht erwartet.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!