Beiträge von Peter Silie

    Richtig köstlich wird es für bestimmte Personen in diesem Forum erst jetzt:

    Meine Berufswahl fiel vor etlichen Jahren auf die des Journalisten und ich übe diesen Beruf auch noch heute mit Leidenschaft aus. Aktueller Auftrag der führenden Zeitschrift im Sektor Immobilienvermarktung und Hilfe zum Mietrecht war die Sondierung einiger einschlägiger Foren. Auch dieses wurde (leider) ausgewählt und erhält von mir die "goldene Zitrone" als das sachlich, menschlich und in erster Linie beratend qualitativ schlechteste. Zu lesen sein wird das innerhalb der nächsten sechs Wochen bzw. sobald ich meinen Artikel ausgearbeitet habe.

    Für mich war es das hier und ich verabschiede mich, denn meine Recherchen haben für mehr als genug Stoff gesorgt. Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Forum keinem Hilfesuchenden empfohlen werden kann und sich dringend einiger Mitglieder entledigen sollte. Unmoderierte Foren bergen immer die Gefahr des Abgleitens in sich, aber in diesem Ausmaß habe selbst ich das noch nicht erlebt.

    Für die Zukunft wünsche ich alles Gute und nach einer Umstrukturierung sogar Erfolg.

    Sie waren wohl länger im Urlaub?
    Auch ich habe mir erst mit 65 eine ETW leisten können.

    War ja klar, dass das hier ein absolutes Rentnerforum ist. In welchem Altersheim befindet sich die ETW denn? Wenn man sich die Antworten der immer gleichen Mitglieder hier so anschaut, dann ist es wohl das "Adolf-H.-Gedächtnishaus".

    Euch sollte wirklich langsam mal auffallen, dass wirklich jeder, der hier um Hilfe bittet, von den selbsternannten Obergescheiten dieses Forums nur saublöde Atworten á la "Wayne interessiert´s?", "Dann zieh´doch aus.", "Woher sollen wir das wissen?" oder "Wir Vermieter haben es ja so schwer!" und "Ich habe einen Schreibfehler entdeckt!" etc. bekommt.

    Mit Hilfe hat das absolut nichts zu tun und scheint nur dazu zu dienen, tattrigen Greisen die Zeit zwischen Bingo, Tanztee und der frisch geleerten Bettpfanne zu versüßen.

    Da das so dermaßen offensichtlich ist, weiß ich schon jetzt was gleich kommt: Bernys virtuell geschwungener Krückstock, nämlich seine bis weit über die Landesgrenzen hinaus gefürchtete Ermahnung! Wetten?


    Folgendes muss aber noch sein: an die Rechtslaien in diesem Forum, die permanent die Höhe der Zurückbehaltung bemängelt haben... Ich hatte Recht und ihr Unrecht. Einfach ans BGB und gültige Gerichtsentscheidungen halten und nicht so viel interpretieren.

    Meiner Meinung nach sitzen hier nicht überwiegend "Rechtslaien" vor den Rechnern, sondern vielmehr frustrierte und gelangweilte Vermieter, die hoffen, dass die Mieter ihrer überteuerten, verschimmelten und ranzigen Drecksbuden nicht auch auf die Idee kommen, das überwiegend dümmliche und mit Bauernweisheiten und Stammtischparolen durchtränkte Geschreibsel hier in Frage zu stellen.

    Anders ist die hier versammelte Inkompetenz ja wohl kaum mehr zu erklären.

    Oh Herr, wirf Hirn vom Himmel......

    schon mal auf die Idee gekommen, dass so mancher Eigentümer die Montage eines Ofens auch verbieten würde? In meinen Miethäusern würde ich dem Mieter einen Vogel zeigen, der sich einen Kamin einbauen lassen wollte. Feuer in der Wohnung ist keine coole Art zu sterben.
    Dafür hat man Zentralheizungen erfunden.

    Äähmm...also irgendwie sind die Ansichten hier doch sehr einseitig. Natürlich muss man den Einbau eines Kaminofens als VM nicht gestatten, aber dann sollte man es eben auch nicht tun. Solche Sachen wie: "Heute bin ich ein guter Mensch und habe meinen Mieter ganz doll lieb und deshalb darf er alles!" und kurz darauf dann: "Heute hat meine Alte mich wieder nicht drangelassen und deshalb bekommt mein Mieter jetzt mal eine richtig in die Fresse und einfach alles verboten!" haben in einem Mietverhältnis wohl kaum etwas verloren sondern sollten lieber auf der Couch eines guten Psychologen behandelt werden. Offensichtlich taugt nicht jeder zum Vermieter.

    Totaler Quatsch, dass ein Kaminofen geradezu automatisch dazu führt, dass in der Wohnung Feuer ausbricht. Ist noch nicht solange her, da war es ganz normal, dass man mit Holz- oder Kohleöfen geheizt hat. Wäre da jeder verstorben, hätte dieses Forum wahrscheinlich keine drei Member.

    Tja, und wenn die nicht funktioniert, müsst Ihr eben Mietminderungen machen.

    Genau das mache ich dann ja auch. Sollte aber auch jedem klar sein, dass nicht jeder Mieter sich am besten direkt nach Einzug mit seinem VM anlegen möchte und direkt die Miete mindert. Nicht jeder ist wie so einige hier auf Krawall gebürstet und hat mangels anderer Beschäftigungsmöglichkeiten den ganzen Tag Zeit einen Kleinkrieg am Gartenzaun zu führen.

    Und eine bauliche Änderung sollte man IMMER schriftlich vereinbaren. Wie willst Du beweisen, dass der Vermieter die Montage gebilligt hat? Wäre ich ein bösartiger Vermieter, hätte ich immer einen Zeugen mehr als Du, der aussagt, dass ich bei dem Termin mit dem Schornsteinfeger Dir aufgetragen habe, das Ding zu entfernen und ich einen Ofen auch nie genehmigt habe, sondern immer auf die Entfernung gepocht habe.
    Im Zweifel bist DU der Leidtragende, weil Du eine bauliche Änderung herbeigeführt hast, deren Genehmigung Du nicht beweisen kannst.

    Nochmal: Die schriftliche Genehmigung wurde mir zugesagt, kam aber nie. Wie so ziemlich alles, was dieser feine VM zusagt, sei es ein fehlendes Kellerfenster, die Dämmung des Kellers, die Beseitigung offen aus der Wand hängender stromführende Kabel oder eben die Reparatur der nicht funktionierenden Heizung. Das Treppenhaus nach über 40 Jahren mal zu streichen wäre auch ein feiner Zug. Naja....

    Zu den Zeugen: Das ist mal wieder absoluter Kindergarten! Zauber Du mal schön irgendwelche Zeugen aus dem Hut, die Dir nach dem 14. Bier am Stammtisch alles mögliche versprechen und sich spätestens während ihrer Falschaussage vor einem Richter so richtig schön einnässen. Ist ja auch absolut logisch, dass die deutschen VM so hohl sind, dass sie erst einen Schorni zur Abnahme des Kamins bestellen, um dann eine Minute vorher zu verkünden, dass sie eigentlich gar keinen genehmigen wollen. Obwohl....

    Laut Berliner Mieterverein ist der Einbau eines Kaminofens genehmigungspflichtig. Und ein Mieterverein ist per se mieterfreundlich, der sagt sicherlich nichts Falsches zum Nachteil seiner Mitglieder. Womit wir wieder beim Ausgangspunkt waeren. Gibt es einen Nachweis dafuer, dass der Einbau vom Vermieter genehmigt wurde?

    Hi Guenni,

    schön zu lesen, dass man hier auch sinnvolle Antworten bekommt!

    Natürlich gibt es einen Nachweis, denn es gibt a) eine mündliche Genehmigung des VM (schriftlich macht er wie gesagt nichts für Mieter), b) gibt es drei Zeugen, die bestätigen können, dass der VM den Einbau von Kaminöfen in den Wohnungen gestattet, solange diese vom Schorni abgenommen werden (nicht nur in meiner, sondern in allen) und c) gibt es einen Schornsteinfeger, der ebenfalls bezeugen kann, dass der VM zugestimmt hat und vor Ort war. Eine Genehmigung muss nicht zwingend schriftlich erfolgen. Zwar hatte ich den VM damals genau darum gebeten, aber wie immer kam da nie etwas. Und noch ein Winter ohne Heizung war dann auch keine wirkliche Option.

    Technisch gibt es auch keinen Grund den Kamin nicht zu erlauben.

    Aber auf der anderen Seite überlege ich mir gerade, ob ich das Teil nicht einfach vom Schornstein trenne, es in Richtung Herbst verkaufe und im kommenden Winter die Miete kürze oder einbehalte, weil ich ja leider nie mehr als 15 Grad in der Wohnung erreiche. Wahrscheinlich fahre ich damit besser oder der VM muss dann endlich mal Kohle in die Hand nehmen und die Heizugsanlage erneuern.

    Letztendlich ist es ja so, dass er nur angepisst ist, weil er mit seiner (NICHT MEINER) Eigenbedarfskündigung nicht so einfach durchkommt. Da merkt man dann, mit was für einer Sorte Mensch man es zu tun hat, denn jetzt schlägt er wild um sich und möchte zwar die Kohle seiner Mieter, aber ihnen zeitgleich das Leben so schwer wie möglich machen. Armes, kleines Würstchen....

    Peter Silie:
    "Eben, da ich aber Stand heute nicht vorhabe auszuziehen, müssen doch stichhaltige Gründe für den Rückbau her, oder?"
    - Nöö. Der einzige Grund ist der, dass lt. Gesetz die Mietsache im Anfangszustand so zurückzugeben ist. Deine EEinbauten darfste getrost mitnehmen.

    Ach Berny, ist ja nett, dass Du antwortest, aber vorher lesen, wäre noch netter.

    Also noch einmal: Nicht ich soll ausziehen, sondern eine andere Partei im Haus! Mein Mietvertrag gilt unbefristet und ist ungekündigt! Jetzt verstanden???

    Zudem, würde ich natürlich bei einem Auszug alles mitnehmen, was ich selber eingebracht habe. Mein VM schenkt mir auch nichts, also.

    Der Mann ist clever. Du hast mit ihm keinen Vertrag darüber, das er Dir etwas genehmigt bzw. bescheinigt.

    Nee, clever ist der ganz sicher nicht, eher ziemlich faul.

    Wäre er clever, wäre er nicht zu der Abnahme durch den Schornsteinfeger gekommen. Mit dem habe ich nämlich gerade gesprochen und er bestätigt mir sehr gerne, dass mein VM von der Abnahme wusste und bei dieser vor Ort war. Er konnte sich sogar noch erinnern, dass er sich sehr intensiv nach evtl. Zusatzkosten für die Reinigung des zweiten Schornsteins erkundigt hatte und vom Schorni erst einmal aufgeklärt werden musste, dass er diese sowieso auf die Mieter umlegen kann. Echt clever.....

    Das wäre etwas völlig anderes. Hier wären Sauna, Pool, etc. ein Teil der Mietsache laut Mietvertrag. In deinem Vertrag wird aber sicher nichts davon stehen, dass Du einen Kamin anschließen darfst, oder?

    Im Vertrag steht das natürlich nicht, aber der VM hatte ja auch nichts dagegen und hat mich sogar selber auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht. Daher denke ich, dass dies schon eine zugesicherte Eigenschaft der Mietsache ist und diese nicht einfach widerrufen werden kann.

    Vermutlich ja. In der Regel erfolgt diese Verpflichtung nur im Falle des Auszuges.

    Eben, da ich aber Stand heute nicht vorhabe auszuziehen, müssen doch stichhaltige Gründe für den Rückbau her, oder? Diese gibt es aber nicht, weder von Seiten der Nachbarn, noch vom Schornsteinfeger oder aus Gründen bzgl. der Bausubstanz o.ä. Der Schorni meinte sogar, dass der Kaminöfen die Energieeffizienzklasse des Hauses positiov beeinflussen könnte, da diese momentan sehr weit im roten Bereich angesiedelt ist und das Heizen mit ökologischen Brennstoffen hier eine Verbesserung bringen würde.

    Da wird der VM im Grunde für die seit Jahren defekte Heizungsanlage auch noch belohnt...

    Und wenn du noch 3 Jahre wartest, kein Vermieter muss solch eine Bescheinigung ausstellen. Es gibt kein Gesetz/keine Verordnung, in der das vorgeschrieben ist.

    Ja, stimmt, aber wenn man sich auf der anderen Seite überlegt, was die meisten Vermieter an Unterlagen schon vor Besichtigung der Wohnung haben wollen, dann sollte hier in meinen Augen ganz schnell eine gesetzliche Regelung her. Im übrigen gehört die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung zu den weiteren Unterlagen wie Arbeitsvertrag, Verdienstbescheinigung, Führungszeugnis, SCHUFA etc. für viele VM schon beim ersten Kontakt dazu.

    Ist ja dann etwas schwachsinnig, sich selber zu weigern, seinen Mietern die Bescheinigung auszustellen, sie aber zeitgleich von potentiellen Nachmietern zu fordern. So ruiniert jeder VM auf Dauer das Verhältnis zu seinen Mietern.

    Es kann ja durchaus sein, dass er diesen mündlich genehmigt hat, aber was ist mit eventuellen Rückbauverpflichtungen? Eine Genehmigung muss nie für die Ewigkeit sein.
    Das mag komisch klingen, ist aber so.

    Hallo Leipziger,

    das sehe ich natürlich ein, aber eine Verpflichtung zum Rückbau muss doch sicherlich stimmig begründet werden, oder? Zudem ist dies in diesem Sinne kein Rückbau, sondern wäre eine Sache von drei Minuten, wenn der Kamin nicht so verdammt schwer wäre. Anschluss etc. war ja vorhanden, wurde nur einige Zeit nicht genutzt.

    Bei meiner Nachbarin sehe ich das ja noch ein, denn der VM will ja schließlich, dass sie auszieht, aber bei mir ist das ja absolut (noch) nicht der Fall.

    Zudem hat er schon bei der Wohnungsbesichtigung vor Abschluss des Mietvertrages damit geprahlt, dass man hier ja sogar ganz unproblematisch einen Kamin anschließen kann. Für mich ist das daher auch ein Grund gewesen (nicht der Hauptgrund, denn von der defekten Heizung wusste ich ja nichts) die Wohnung anzumieten. Wäre es so, dass jeder VM jede vorher getätigte Zusage ohne ausreichende Begründung zurückziehen könnte, dann wäre das ja wohl kaum richtig. Überlege mir gerade, dass ich eine Wohnung mit Sauna, einem großen Pool und bodentiefen Fenstern anmiete und kurz nach dem Einzug gesagt bekomme, dass ich nichts davon nutzen darf und die Fenster nicht geöffnet werden dürfen. Na klasse!

    Anstatt herumzueiern... Soo einfach ist das.

    Also was meine Frage mit herumeiern zu tun haben soll erschließt sich mir jetzt nicht wirklich.

    Trotzdem vielen Dank für die Antworten, aber ich möchte noch einmal betonen, dass der VM vorab mit dem Schornsteinfeger über den Kamin gesprochen hat und bei der Abnahme sogar selber dabei war. Hierfür gibt es Zeugen. Kurz darauf erhielt er das Abnahmeprotokoll direkt durch den Schornsteinfeger schriftlich.

    Wie kann man denn dann bitte fast zwei Jahre später sagen, dass man den Kamin ja nie genehmigt hätte und gar nichts davon wusste?

    Schriftlich bekommt man von meinem VM leider nie das, was man braucht. Maximal eine SMS, aber auf mehr lässt er sich nicht ein. Auf eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung warte ich nun auch erst knapp drei Jahre...

    Hallo zusammen,

    hier kurz meine Frage an das hoffentlich fachkundige Forum:

    Vor ca. 2 Jahren habe ich in meiner Mietwohnung in Absprache mit dem Vermieter einen Kaminofen installiert. Hintergrund ware der, dass die Heizung des Hauses während der kalten Monate fast die ganze Zeit über defekt war. Der VM hat es nie für nötig gehalten diese profesionell reparieren zu lassen und meinte dann, dass ich mir doch besagten Kaminofen installieren soll (auf meine Kosten natürlich), da ein funktionierender Schornstein und im Wohnzimmer auch ein Kaminanschluß vorhanden sind.

    Der Schornsteinfeger gab vorab sein O.K. und nahm anschließend im Beisein des VM den Kaminofen ab. Kurz darauf hat eine zweite Partei im Haus ebenfalls einen Kaminofen installiert und auch dieser wurde korrekt abgenommen. Der VM hat eben genau dieser Partei nun wegen Eigenbedarf gekündigt und aus verschiedenen Gründen wird diese Kündigung wohl von einem Gericht bestätigt werden müssen. O.g. Partei hat zumindest nicht vor auszuziehen und Widerspruch eingelegt sowie einen Anwalt eingeschaltet.

    Nun bombadiert der VM meine Nachbarin mit bösen Schreiben etc. und forderte von ihr den sofortigen Abbau des "nicht genehmigten" Kaminofens. Genau das gleiche Schreiben bekam ich natürlich auch, obwohl der Schornsteinfeger bezeugen kann und wird, dass der VM bei der Abnahme selber vor Ort war.

    Von Seite des Schornsteinfegers spricht auch nichts gegen einen Betrieb der Öfen.

    In meinen Augen ist dies reine Schikane, denn eigentlich kann der VM froh sein, dass das Thema ewig defekte Heizungsanlage damit kein Thema mehr ist. Für den Kaminofen und das Anschlußmaterial, den Kosten für den Schornsteinfeger sowie das Zubehör etc. habe ich fast 3.000,- € investiert und ich sehe es daher absolut nicht ein, das alles wieder zu entsorgen, weil mein VM Streß mit einer anderen Mietpartei hat.

    Was meint ihr wäre der beste Weg?

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