Laut Berliner Mieterverein ist der Einbau eines Kaminofens genehmigungspflichtig. Und ein Mieterverein ist per se mieterfreundlich, der sagt sicherlich nichts Falsches zum Nachteil seiner Mitglieder. Womit wir wieder beim Ausgangspunkt waeren. Gibt es einen Nachweis dafuer, dass der Einbau vom Vermieter genehmigt wurde?
Hi Guenni,
schön zu lesen, dass man hier auch sinnvolle Antworten bekommt!
Natürlich gibt es einen Nachweis, denn es gibt a) eine mündliche Genehmigung des VM (schriftlich macht er wie gesagt nichts für Mieter), b) gibt es drei Zeugen, die bestätigen können, dass der VM den Einbau von Kaminöfen in den Wohnungen gestattet, solange diese vom Schorni abgenommen werden (nicht nur in meiner, sondern in allen) und c) gibt es einen Schornsteinfeger, der ebenfalls bezeugen kann, dass der VM zugestimmt hat und vor Ort war. Eine Genehmigung muss nicht zwingend schriftlich erfolgen. Zwar hatte ich den VM damals genau darum gebeten, aber wie immer kam da nie etwas. Und noch ein Winter ohne Heizung war dann auch keine wirkliche Option.
Technisch gibt es auch keinen Grund den Kamin nicht zu erlauben.
Aber auf der anderen Seite überlege ich mir gerade, ob ich das Teil nicht einfach vom Schornstein trenne, es in Richtung Herbst verkaufe und im kommenden Winter die Miete kürze oder einbehalte, weil ich ja leider nie mehr als 15 Grad in der Wohnung erreiche. Wahrscheinlich fahre ich damit besser oder der VM muss dann endlich mal Kohle in die Hand nehmen und die Heizugsanlage erneuern.
Letztendlich ist es ja so, dass er nur angepisst ist, weil er mit seiner (NICHT MEINER) Eigenbedarfskündigung nicht so einfach durchkommt. Da merkt man dann, mit was für einer Sorte Mensch man es zu tun hat, denn jetzt schlägt er wild um sich und möchte zwar die Kohle seiner Mieter, aber ihnen zeitgleich das Leben so schwer wie möglich machen. Armes, kleines Würstchen....