Garten/ Terrasenumgestaltung

  • Hallo,
    wir wohnen in einer EG Wohnung eines 2 Familienhauses mit Terrasse und Gartenbenutzung. Wir wohnen nun im 3. Jahr hier. Wir sammeln das Laub auf im Herbst, entfernen Unkraut und schauen zu das Koniferen, Rhododendron usw. vernünftig aussehen. Im Mietvertrag steht das wir für die Pflege des Gartens und des Vorgartens zuständig und verantwortlich sind. Wir haben keine Rasenfläche, sondern nur Terrasse und Randbepflanzung und altem Baumbestand, Kirschlorbeer usw., alles ist blickdicht bewachsen. Bis dahin ist alles im grünen Bereich.
    Unser Vermieter hat nun richtig Geld in die Hand genommen und lässt die Terrasse neu machen. In dem Zuge haben wir nun heute von dem ausführenden Ga-La Bauer erfahren, das einiges an gepflasterter Fläche weggenommen werden soll um in Beete umgewandelt zu werden. Dort wo die Beete hin sollen ist alter Baumbestand, der zur Folge hat das diese Bäume nicht nur im Herbst Laub und "Früchte" verlieren, sondern das ganze Jahr über. Würde für uns als Mieter bedeuten, das wir viel mehr Arbeit haben und ständig dabei sein müssen um die Beete sauber zu halten.
    Diese Beete sind laut Ga-La-Bauer Wunsch des Vermieters.

    Unsere "Freizeit" ist auf Grund von Job und nebenberuflicher Selbstständigkeit mit vielen Abendterminen zeitlich recht begrenzt um diese zusätzliche "Aufgaben" leisten zu können.

    Nun meine Frage:
    Wie weit darf ich mich als Mieter dagegen diesen Mehraufwand an Pflege wehren ohne das es mir z.B. über die Nebenkosten in Rechnung gestellt wird?

    Einmal editiert, zuletzt von lavendelchen (15. Juni 2015 um 18:50)

  • Hallo,

    so klar ist das m.E. nicht, denn das bezieht sich grundsätzlich auf den Zustand bei Abschluss des Mietvertrages. Wenn jetzt die Bedingungen komplett geändert werden, dann herrscht durchaus Klärungsbedarf.

    Ich einen weiteren Ansatz aber darin, auf die Beibehalteung der Terrassengröße zu bestehen. Die wurde schließlich wie besichtigt vermietet und deren Nutzung kann nicht so einfach ganz oder teilweise entzogen werden.

    Ihr solltet nochmal das Gespräch mit dem Vermieter suchen und ihm eure Situation erklären. Es kann nicht in seinem Sinn sein, dass er viel Geld investiert und am Ende unzufriedene Mieter hat.

    Gruss
    H H

  • Danke euch Beiden für die Antwort.
    Die Terrasse wird vergrössert weil:
    1. Massiver Ameisenbefall vorhanden war, der uns in den letzten Jahren sogar fliegende Ameisen im Haus beschert hat
    2. Wir an 2 Terrassentüren keinen Tritt nach draussen hatten. Vor einer Tür lag ein grosser Graniitblock als Tritt, vor der anderen Tür ein Holzblock.
    3. die Steine waren teilweise abgesackt und weggebrochen.
    4. Holzbalken die als Abgrenzen mal vor Jahrzehnten angelegt wurden waren morsch, faul, verwittert und teilweise schon weggebrochen.
    5. Ein Wind und Lichtschutz zu den Nachbarn hin total verrostet war.
    ....
    aus einem 2 Platten breiten Zuweg zur Terrasse zeichnet sich jetzt ein gerade mal 1 Platten breiter Zuweg ab. De auch noch direkt an der Hauwand entlang läuft. Schon die Giesskanne werde ich wohl vor mir her tragen müssen weil ich sonst an der hauswand anstosse..

    Eine Fläche von min. 15x15 grauer Gehwegplatten ist aufgenommen worden wird mit Mutterboden aufgeschüttet und soll bepflanzt werden. Dies wird dann auch die Fläche sein, die, wenn der Baum im Frühjahr die Blüten, im Sommer die Früchte und im Herbst die Blätter sehr arbeitsintensiv sein wird. Ohne "Verrenkungen bekomme ich jetzt noch nicht mal unseren Holztisch hier hoch und der ist nicht wuchtig oder übermäßig groß.
    Es wird keine Wandfläche mehr geben wo ich einen Kübel gegen stellen kann. Da wir hier in Norddeutschland wohnen werden die Winde/ Stürme alles kaputt machen wenn ich Pflanzen frei hinstelle.
    Als Mieter werde ich keine eigenen Pflanzen einpflanzen oder kaufen zum einpflanzen. Ich bin damit schonmal auf die Nase gefallen und bin auf den Kosten sitzen geblieben und hatte keine Chance diese beim Auszug mitzunehmen.
    Montag kommen VM und Verwalter und schauen sich die neue Terrasse an.
    Wir werden das Gespräch suchen und möchten im MV so einiges ergänzt und definiert haben.
    Wir haben unserem VM berichtet das der Rhododendron vor dem Badfenster zu hoch ist und alles zuwächst. Da kam die lapidare Antwort: "Dann schneiden sie ihn halt!" Ohne Leiter und Motorsäge o.ä. kann dies nicht geschehen. Wir haben nur einfaches "normales" Werkzeug für den Garten Von der Rosenschere bis zum Spaten sind wir gut bedient, aber eben nicht "motorisiert".

    Im moment bin ich eher traurig und weiss noch nicht wie ich mit all dem hier umgehen soll.

    Einmal editiert, zuletzt von lavendelchen (17. Juni 2015 um 19:26)

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