Heizkostenabrechnung - Verbrauchswerte

  • Hallo,

    bevor bei ich meiner Hausverwaltung die HK-Abrechnung reklamiere, kann mir ja vielleicht jemand erklären, wie es zu folgenden Unstimmigkeiten kommen kann:

    Der Heizölverbrauch hat sich gegenüber der letzten Abrechnungsperiode um 3000 l erhöht, die abgelesenen Verbrauchseinheiten sind aber um 58% gesunken.

    Werte für ca. 50 Mietparteien:
    Im Jahr 2013: 40700 l Öl bei 396.000 Verbrauchswerten
    Im Jahr 2014: 43000 l Öl bei 230.000 Verbrauchswerten

    Müssten die Verbrauchwerte 2014 nicht ännähernd gleich oder sogar darüber liegen oder der Ölverbrauch wesentlich geringer sein?

    Mach ich einen Denkfehler oder gibt es dafür eine logische Erklärung?

    Gruß
    LadyPlanlos

  • Zitat

    Der Heizölverbrauch hat sich gegenüber der letzten Abrechnungsperiode um 3000 l erhöht, die abgelesenen Verbrauchseinheiten sind aber um 58% gesunken.

    Ganz simpel gesagt der Heizungsanlage sind die Verbrauchseinheiten völlig schnurz.

    Sie tut wozu sie da ist, sie produziert Wärme und warmes Wasser. Das dazu, aus welchen Gründen auch immer, 3000 l mehr als im Jahr dazu benötigt wurde ist egal.

    Gründe für den Mehrverbrauch können falsche Einstellung/Programmierung oder mangelnde Wartung z. B. sein.

    Vielleicht aber auch ein simpler Rechenfehler in der Abrechnung.

    Einmal editiert, zuletzt von anitari (31. Mai 2015 um 12:47)

  • LadyRatlos,

    Du kannst nicht eine reale Zahl mit Prozenten vergleichen, wie hier 3000 l mit 58% Verbrauchseinheiten. Also: Wv. % höherer Heizölverbrauch?

  • Aufklärung darüber erhalten Sie bei der Hausverwaltung. Wie Sie darauf kommen, das hier jemand Ihre Abrechnung prüfen kann, ist mir rätselhaft.
    Wenn Sie tatsächlich ernsthaft die Rechnung anzweifeln, können Sie das nur mit der Hausverwaltung klären.
    Könnte unter Umständen was mit Logik zu tun haben.

  • Wie definiert sich denn diese Verbrauchseinheit? Solche Einheiten sind keine festen Größen, sondern können "frei Schnauze" festgelegt werden. Ausschlaggebend ist nur der Gesamtverbrauch, bzw. die dadurch entstandenen Kosten.

    Als Beispiel: Ich habe 2013 den Ablesedienst gewechselt und demnach auch neue Heizkostenverteiler bekommen. Statt durchschnittlich 2.000 Einheiten in 2012 sind es 2013 dann 4.000 Einheiten gewesen, bei ähnlichen Gesamtkosten.

    Ausschlaggebend ist also der Preis pro Einheit, bzw. die Gesamtkosten. Gibt es denn da eine Steigerung?

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Hallo,

    bei uns wurden die Verteiler nicht gewechselt. Die Abrechnungsfirma vergleicht auch die Verbraucheinheiten mit dem aus den Vorjahr und zeigt mir eine Senkung meiner Heizkosten um 20% auf.

    Deshalb wundert es mich, dass bei fast gleichbleibenden Ölverbrauch die Anzahl der Verbraucheinheiten um 58% gesunken ist.

    Gruß
    LadyRatlos

  • LadyRatlos,
    solange wir die beiden Heizkostenabrechnungen nicht vergleichen können, wird es hier wohl nur Spekulatius geben...
    Sind die beiden Ölverbrauchsangaben auch in der Tat JAHRESverbräuche (~365 Tage)?

  • Hallo,

    bei uns wurden die Verteiler nicht gewechselt. Die Abrechnungsfirma vergleicht auch die Verbraucheinheiten mit dem aus den Vorjahr und zeigt mir eine Senkung meiner Heizkosten um 20% auf.

    Deshalb wundert es mich, dass bei fast gleichbleibenden Ölverbrauch die Anzahl der Verbraucheinheiten um 58% gesunken ist.

    Gruß
    LadyRatlos

    Kann es sein, daß der Ölpreis einfach entsprechend gesunken ist?

  • Kann es sein, daß der Ölpreis einfach entsprechend gesunken ist?

    Jepp.

    Heizöl war letzten Winter spottbillig. Zeitweise um die 65 Cent an der Tanke wohlgemerkt. Bei großem Mengen sicher noch 10 Cent weniger.

  • Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, doch bei der Hausverwaltung die Abrechnung zu reklamieren.


    Nicht reklamieren, sondern der Abrechnung in den näher zu bezeichnenden Punkten widersprechen.

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