Hallo zusammen,
hier kurz meine Frage an das hoffentlich fachkundige Forum:
Vor ca. 2 Jahren habe ich in meiner Mietwohnung in Absprache mit dem Vermieter einen Kaminofen installiert. Hintergrund ware der, dass die Heizung des Hauses während der kalten Monate fast die ganze Zeit über defekt war. Der VM hat es nie für nötig gehalten diese profesionell reparieren zu lassen und meinte dann, dass ich mir doch besagten Kaminofen installieren soll (auf meine Kosten natürlich), da ein funktionierender Schornstein und im Wohnzimmer auch ein Kaminanschluß vorhanden sind.
Der Schornsteinfeger gab vorab sein O.K. und nahm anschließend im Beisein des VM den Kaminofen ab. Kurz darauf hat eine zweite Partei im Haus ebenfalls einen Kaminofen installiert und auch dieser wurde korrekt abgenommen. Der VM hat eben genau dieser Partei nun wegen Eigenbedarf gekündigt und aus verschiedenen Gründen wird diese Kündigung wohl von einem Gericht bestätigt werden müssen. O.g. Partei hat zumindest nicht vor auszuziehen und Widerspruch eingelegt sowie einen Anwalt eingeschaltet.
Nun bombadiert der VM meine Nachbarin mit bösen Schreiben etc. und forderte von ihr den sofortigen Abbau des "nicht genehmigten" Kaminofens. Genau das gleiche Schreiben bekam ich natürlich auch, obwohl der Schornsteinfeger bezeugen kann und wird, dass der VM bei der Abnahme selber vor Ort war.
Von Seite des Schornsteinfegers spricht auch nichts gegen einen Betrieb der Öfen.
In meinen Augen ist dies reine Schikane, denn eigentlich kann der VM froh sein, dass das Thema ewig defekte Heizungsanlage damit kein Thema mehr ist. Für den Kaminofen und das Anschlußmaterial, den Kosten für den Schornsteinfeger sowie das Zubehör etc. habe ich fast 3.000,- € investiert und ich sehe es daher absolut nicht ein, das alles wieder zu entsorgen, weil mein VM Streß mit einer anderen Mietpartei hat.
Was meint ihr wäre der beste Weg?