Hallo,
ich wohne in der Eigentumswohnung meiner Mutter. Seit 2013 gab es mehrere Ruhestörungen wegen einer Nachbarin, trotz Mediation und mehreren Polizeieinsätzen konnte das Problem nicht behoben werden können, deswegen wurde bei der letzten Eigentümer Versammlung beschlossen, dass der Verwaltung eine Klagevollmacht gegeben wird. 2014 ist es in meiner Wohnung unbewusst auch einige Male zu laut gewesen, es wurde allerdings nie die Polizei gerufen. Eine Nachbarin hat 2 mal geklopft und einmal wurde meine Mutter von der Verwaltung angerufen weil ich für einige Tage auf einen Hund aufgepasst habe und dieser gebellt hat (das war eine einmalige Sache). Bereits da ist mir auf gefallen, dass die Nachbarn der Verwaltung gesagt haben der Hund habe 14 Stunden gebellt (was nicht sein kann, da der Hund gar nicht so lange in der Wohnung war). Wie gesagt wurde nie die Polizei gerufen und es hat mich bis auf das Klopfen der Nachbarin auch niemand darauf angesprochen, dass sich jemand gestört fühlt oder gebeten mein Verhalten zu ändern. Auf der selben Eigentümerversammlung wurde allerdings beschlossen, dass auch gegen meine Mutter nehme ich an (selber Nachname) eine Klagevollmacht beschlossen wurde. Ich bin jetzt völlig entsetzt, da ich nie geahnt habe dass meine Nachbarn sich dermaßen gestört gefühlt haben. Natürlich sehe ich ein, dass bei lautem Verhalten Konsequenzen folgen, allerdings gleich eine Klagevollmacht? Ich wohne schon seit 4 Jahren in dieser Wohnung und habe noch nie Probleme mit den Nachbarn gehabt und weiß nicht wie ich verfahren soll, ob ich einen Anwalt einschalten soll usw? Hat jemand mal eine ähnliche Situation erlebt?