Stehe zwischen Amt und Vermieter

  • Liebes Forum team,

    aufgrund voller Erwerbsminderung bekomme ich ergänzende Grundsicherung zu meiner Rente.

    Da mein vermieter, seitdem er das Objekt übernommen hat nicht einfach ist bin ich vor 3 jahen freiwillig in den Mieterbund eingetreten.
    In diesem Mitgliedbeitrag ist die rechtliche beratung und Schriftverkehr mit drinne, als alles was aussergerichtlich geregelt werden kann.
    Das kostet 44,50€ eine zusätzliche Rechtschutz hätte noch mals 63€ pro Jahr gekostet.
    Früher bei Anfrage beim Amt ob sie den Mitgliesbeitrag übernehmen, wurde mir das verneient, weil da noch kein schwerwiegender Fall eingetreten ist

    Somit konnte ich von meinen Satz nur diesen normalen beitrag zahlen, da ich zu anderes finaziell nicht imstande bin.

    Nun ist ein Fall eingetreten, wo mein vermieter eine hohe Summe betriebskosten nach verlangt die laut Mieterbund nicht rechtens sind. Schriftverkehr wurde erledigt.

    Wenn ich jetzt noch in die Rechtschutzversicherung eintreten würde, wäre der Fall nicht mehr versichert.

    Nun wird mir hier schon mündlich von seitens der Hausmeister geraten, das ich doch die gesamte Summe zahlen soll um Mehrkosten zu vermeiden, weil meine Sache schon bei deren Anwalt liegt.

    Nun habe ich heute beim Amt nachgefragt ob ich alles zahlen darf und die holen sich das dann vom Vermieter wieder, die verneinte der SB das, weil die nur der Leistungsträger sind und ich den Vertrag mit dem Vermieter habe. Und ich sonst Ärger mit dem Amt bekomme ( die haben mir schon mal die volle Summe überwiesen, aber da ich ganz genau wusste wenn, da was nicht stimmt, bekomme ich das vom vermieter nie wieder, somit habe ich das erst mal beiseite gelegt und jetzt Dienstag nur die Summe überwiesen die richtig ist, statt 620€ jetzt 43€)

    Er sprach vom persönlichen Pech dass ich jetzt zwischen den Stühlen stehe. Ich habe ihm dann alle Unterlagen gefaxt und er wollte sich bei seiner Vogesetzten erkundigen ob die mir Hilfe gewähren falls Mahnbescheide, Inkasse kosten usw kommen, denn mein Vermieter wird versuchen mit allen mitteln es durchzusetzen. Eine Frau hat bei nicht rechtmässigen betriebskosten 3 Jahre gebraucht.

    Nun ist die Frage was kann ich machen wenn versucht der Vermieter mit Mahnbescheide und sonst was durch zu setzen und mich evt in die Schufa einträgt.? Ich bin dem ja machtlose ausgeliefert ohne Rechtschutz und die Mahngebühren kann ich leider auch nicht bezahlen.

    Ich darf die nicht rechtens Summe laut Amt nicht überweisen und konnte mir aufgrund der Grundsicherungssatzes auch keine zusätzliche Rechtschutz leisten.

    Es ist für mich eine sehr schwierige und bedrohliche Situation die meine psychsiche Erkrankung jetzt verstärkt.

    Danke

    lg

    im Anhang habe ich das Schreiben vom Miterbund angehängt ohne namen

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    Einmal editiert, zuletzt von Phoebelein (16. April 2015 um 20:11)

  • Dem Schreiben des Mieterbundes kann ich zustimmen. Es scheint korrekt zu sein.
    Da Sie dort zahlendes Mitglied sind, sollten Sie dort Hilfe suchen.
    Ich glaube nicht , das das Amt jeden Versicherungswunsch ihrer Klienten erfüllen muß. Wo sollte das auch hinführen.
    Ich selbst beziehe nur knappe Durchschnittsrente und würde mir so eine überflüssige Versicherung nicht leisten wollen.
    Da muß man halt lernen und sich auf den Gebiet des Mietrechtes weiterbilden. Ich habe das auch mit 70 noch getan.
    Alles kann der Mensch nicht haben.

  • Hallo Phoebelein,

    in dem Schreiben ist ja bereits erklärt, weshalb die Nachforderung unrechtens ist.

    "Nun wird mir hier schon mündlich von seitens der Hausmeister geraten, das ich doch die gesamte Summe zahlen soll um Mehrkosten zu vermeiden, weil meine Sache schon bei deren Anwalt liegt."
    - Ist ja klar, wessen Lied der HM zu singen hat...

    "Nun habe ich heute beim Amt nachgefragt ob ich alles zahlen darf und die holen sich das dann vom Vermieter wieder, die verneinte der SB das, weil die nur der Leistungsträger sind und ich den Vertrag mit dem Vermieter habe."
    - Das kann ich nur bestätigen.

    "... da ich ganz genau wusste wenn, da was nicht stimmt, bekomme ich das vom vermieter nie wieder, somit habe ich das erst mal beiseite gelegt und jetzt Dienstag nur die Summe überwiesen die richtig ist, statt 620€ jetzt 43€)"
    - Richtig.

    "Nun ist die Frage was kann ich machen wenn versucht der Vermieter mit Mahnbescheide"
    - Da würde ich widersprechen, vorerst ohne Begründung.

    "und sonst was durch zu setzen und mich evt in die Schufa einträgt.?"
    - Ein Vermieter kann niemanden in die Schufa eintragen.

    "Ich bin dem ja machtlose ausgeliefert ohne Rechtschutz"
    - Nein, den bekommst Du bei Gericht. Dort kannst Du vorerst mal einen Beratungsschein (für einen FachAnwalt) beantragen, wenn Du wieder Post vom VM bekommst.

    "Ich darf die nicht rechtens Summe laut Amt nicht überweisen"
    - Richtig!! Also abwarten, bis Post kommt - und uns dann weiterhin hier informieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Berny (16. April 2015 um 23:27)

  • Hallo,

    wenn du dir wirklich sicher bist, dass die Kosten unberechtigt sind, dann könnstest du nur den berechtigten Teil der Forderung überweisen.

    Beim Rest mußt du abwarten, bis der Vermieter dies gerichtlich einfordert. Bei einem Mahnbescheid wirst du wohl selbst noch in der Lage sein anzukreuzen, dass du die Forderung nicht anerkennst. Wenn der Vermieter mit einem Anwalt kommt, dann musst du dir einen Beratungsschein holen. Wenn du wirklich so "arm" bist wie du schreibst, dann kriegst du im Allgemeinen Prozesskostenhilfe.

    Gruss
    H H

    Das ist meine Meinung und keine Rechtsberatung

  • Danke für eure Antworten.

    Im haus sidn 100 Parteien, davon 80% Grundsicherungsempfänger.
    Die das selbe Amt haben wie ich, diese sind wohl nicht im Miterbund, da das ja freiwillig ist. Da das Amt selber dazu nicht in der Lage ist das genau zu prüfen, wurde die gesamte NK Abrechnung von den anderen schon bezahlt.

    Nun habe ich eben mit dem Amt gesprochen und die sagten ich solle die gesamte Summe bezahlen, damit ich meine Ruhe habe weil die haben das bei den anderen ja auch gemacht.(meine Prüfung beim Mieterbung hat 6 Wochen gedauert in der zeit haben das die anderen Mietparteien schon beim Amt eingereicht)

    Komisch soll ich das wirklich machen? Auch wenn das überhaupt nicht richtig ist?
    Mein gesunder Menschenverstand sagt das nicht zu tun, damit mein Vermieter sieht das er sich hier nicht alles erlauben kann.
    Was würdet ihr machen?

    Ja ich beziehe GS und dafür ich dann die Öra Hamburg zuständig, wenn es um was gerichtlcihes geht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Phoebelein (17. April 2015 um 10:29)

  • Nun habe ich eben mit dem Amt gesprochen und die sagten ich solle die gesamte Summe bezahlen, damit ich meine Ruhe habe weil die haben das bei den anderen ja auch gemacht.


    Ich würde nicht den Helden spielen wollen.

  • Komisch soll ich das wirklich machen? Auch wenn das überhaupt nicht richtig ist?
    Mein gesunder Menschenverstand sagt das nicht zu tun, damit mein Vermieter sieht das er sich hier nicht alles erlauben kann.
    Was würdet ihr machen?

    Hallo,
    mal nebenbei: Nur weil der Mieterbund Hamburg sagt, dass die Nebenkostenabrechnung Fehler enthält, muß das nicht unbedingt so sein.

    Du solltest nicht davon ausgehen, dass es viele gute Anwälte gibt, die ihre Fähigkeiten gegen geringe Bezahlung beim Mieterbund zur Verfügung stellen. Im Hamburger Ableger des Vereins tummeln sich deshalb, neben ein paar ganz wenigen akzeptablen Anwälten, jede Menge Pfeifen. Ich habe schon einige haaresträubende Feleinschätzung vom Mieterbund gesehen.

    Wenn du wirklich die Einzige bist, die Probleme mit der Abrechnung hat, dann würde mir das zu denken geben.

    Um wieviel Geld (des Steuerzahlers) geht es denn?

    Gruss
    H H

  • Noch mal ich bin die nicht die einzige, die anderen haben die gleiche Abrechnung bekommen, konnten das aber nicht prüfen lassen. 2-3 im haus von 100 sind im Mieterbund 80 leute davon beziehen GS, doch denen ist das egal, weil das Amt ja zahlt und das Amt selber prüft das nicht. Und es auch nicht können weil sie eben sehr krank sind.
    Das Amt hat bei den anderen gezahlt weil die davon nichts wussten, weil meine Prüfung 8 Wochen gedauert hat, bis dahin hat das Amt bei den anderen Leuten das schon längs gezahlt.
    Pech fürs Amt gut fürm Vermieter

    Mein HM muss 2600€ nach zahlen, kann aber mit dem Vermieter reden, weil er dort arbeitet.

    So und noch mal ich möchte nicht den Helden spielen wer sich den §560BGB durch liest, das versteht eigentlich jeder und Langenberg "Betriebs-heizkostenabrechnung ab S.420 Auflage 2014)

    So er hat von der Stadt Grundssteuerbescheide von 2009 nachträglich bekommen, evt weil er das haus nicht odnungsgemäss angegeben hat (vor seiner Übernahme war es eine gemeinnützige Stiftung, die dann verkauft wurde.)
    Er begründet das damit das das niemand beim Finazamt bemerkt hat.
    Die Steuerbescheide, haben nur die HM und ich, weil sonst hat sie niemand angefordert. Sind 17.9.2014 eingegangen.

    Am 24.9 schreibt er und nur eine Info, das es zur einer erheblichen Nachzahlung der Betriebskostenabrechnung geben wird.
    Keine Summe geannt keine Abrechnung, obwohl die Steuerbescheide schon vorlagen.
    Mein Mieterbund sagte mir das ich abwarten solle ob ich bis endeDdezmeber eine ordnungsgemässe Abrechnung bekomme. Habe wir nicht bekommen. Er hat in dem Info Schreiben, nur die Betriebskosten um 50€ erhöht, mit der Begründung dieser erheblichen Nachzahlung.
    Die er bis jetzt nicht zurück genommen hat.

    Im März 15 kommt dann die Abrechnung wo er alle Steuren von 2009 bis 2014 rein packt. Auch wenn er was von der 3 Monats Frist nicht wusste (obwohl er den Paragraphen, in seinem Info Schreiben extra genannt hat).
    Hätte er nur das voraussgehende Jahr zurück berrechnen dürfen, sprich nur 2012 und 2013
    Er hat aber alles rein gepackt.

    1) 3 Moants Frist nicht eingehalten
    2) alle Jahre rein gepackt

    Paragraph 560 BGB

    Langenberg betriebs heizkostenabrechnung

    Und es geht mir hier wirklich um Recht und Unrecht, denn nur weil ich GS beziehe heißt es nicht, dass ich mich in einem Rechtfreien Raum bewege.
    Auf der einen Seite, wird mir jeder zent den ich mehr von der Rente bekomme gleich angerechnet, oder wenn ein herd kaputt geht noch nicht mal für einen neuen gebrauchten ein Darlehen gewährt.

    Auf der anderen Seite wird von der Stadt gelder gezahlt die nicht richtig sind, wo es denen egal ist, weil es ja ein Unternehmer ist.

    Wenn der wirklich ein engarierter Vermieter wäre der sich hier einsetzt vielleicht ok.
    Doch er lässt das haus verfallen, nichts von 1964 ist renoviert. Noch nicht mal ein Anstrich. Von 100 Mietern haben nur 20 neue Fenster. Der Rest ist von 1964, Holz unisoliert. Seit 15 jahren von aussen nicht gestrichen, es blättert farbe ab, Holz fault durch. Haustüren auf dem Laubengang aus Stahl.
    Er hat von der Stadt jetzt die Auflage bekommen neue Fenster zu machen. Da macht er aber alle halbe jahr nur 5-6 neu.

    Ich hätte in diesem Forum wirklich erwartet das ihr hier mehr Mietrecht wisst.

    Und ja ich halte diesen Mieterbund in seiner Info sehr fähig, denn ich habe ja die genannten Quellen selber nach gelesen, also was soll daran nicht fähig sein?

    5 Mal editiert, zuletzt von Phoebelein (17. April 2015 um 22:11)

  • Ok dann bitte ein Statement zu der ganzen Geschichte. Braucht ihr noch das Info schreiben von 24.9.14? Ich scanne es gleich ein.
    Die BK Abrechnung ist noch gerade unterwegs und die Steuerbescheide, kann ich aber gerne auch einscannen, sobald ich es wieder habe.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Phoebelein (17. April 2015 um 22:19)

  • Hallo Phoebelein,

    jetzt gehst du mir doch langsam auf den Keks. Was soll dein weltverbesserisches Gelaber von "Unternehmern, die vom Staat ja immer alles gezahlt kriegen" und dass dein Haus seit 1964 nicht renoviert wurde.

    Du wohnst in Hamburg für eine Kaltmiete von 320 Euro und die wird auch noch vom Staat bezahlt. Und jetzt führst du eine Vendetta geben deinen Vermieter, wegen Betriebsksoten, die dem Vermieter unstrittig entstanden sind. Es ist also nicht so, dass der Vermieter etwas haben möchte, was im dem Grunde nach nicht zusteht. Er hat einen Teil der Forderung deiner Meinung nach lediglich zu spät geltend gemacht (was möglicherweise zu bestreiten wäre).

    Stecke deine Energie lieber in eine einkömmliche Beschäftigung und verdiene etwas Geld, damit du der Gemeinschaft weniger auf der Tasche liegst.

    Die Anmassung zu behaupten, das Forum würde nicht genug wissen ist frech, aber symptomatisch für dich. Der Staat zahlt dir nicht genug Sozialhilfe, ein kostenlose Forum gibt dir nicht genug Informationen.

    Mach was du willst und stürze dich ruhig in einen Rechtstreit (kostet ja nicht dein Geld, sondern unseres). Jammere aber hinterher nicht herum, wenn du doch verloren hast.

    Ich bin bei diesem Thema raus (ausser dir auf deine noch kommenden Beschimpfungen noch eine zwei Kommentare zu geben).

    Over and Out
    H H

  • Zitat

    Stecke deine Energie lieber in eine einkömmliche Beschäftigung und verdiene etwas Geld, damit du der Gemeinschaft weniger auf der Tasche liegst.

    das kann ja wohl nicht angehn. Wie ich schrieb bin ich Erwersbunfähig, vom Staat bescheinigt!!

    Du schreibst ich liege dem Staat auf der Tasche, findest es aber in Ordnung dem Vermieter geld zu zahlen was ihm nicht zu steht?
    Das ist wirklich frech und anmassend mir gegenüber.

    Es steht doch im Gesetzestext geschrieben und ist lediglich nicht nur meine Meinung das es ihm so nicht zu steht, du würdest es aber trotzdem zahlen? Nur weil es der Staat zahlt? (Hast du dir denn die genannten Quellen durch gelesen)
    Wenn es Dein eigenes geld wäre, würdest du das doch auch nicht so breitwillig zahlen, oder vielleicht doch?

    Und und jetzt konzentrieren wir uns wieder auf das Kernthema.

    Einmal editiert, zuletzt von Phoebelein (18. April 2015 um 08:21)

  • Hamburger hat schon vollkommen Recht, deinem Vermieter sind erhebliche Kosten entstanden durch die Nachforderungen. Natürlich legt der diese auf euch Mieter um. Ob das alles dann zeitlich noch im Rahmen lag oder auch nicht, darf ein Anwalt entscheiden.

    Wenn das Finanzamt aber wirklich an die 10 Jahre eine Änderung nicht mitgeteilt hat und der VM davon auch nichts wissen konnte (was ich bischen bezweifel) dann sollte doch eher ein Kompromiss zwischen Finanzamt und VM verbeizuführen sein. Ob der Staat nun die Nachforderung übernehmen muss, da ihr überwiegend Grundsicherung bezieht. Oder das Finanzamt da was entgegenkommen zeigt , ist doch fast Jacke wie Hose.

    Das geht mir aber alles viel zu sehr ins Detail, das muss meiner Meinung nach wirklich jemand entscheiden der dafür das entsprechende Gehalt bekommt

  • Allso fazit: würdest ihr jetzt die gesamte Summe an den vermieter überweisen richtig, auch wenn sie vom gesetz her so nicht richtig ist?

    Muss ich nur wissen dann mache ich am WE die Überweisung fertig.

  • Hölste dir a Berotungsscheen und verglogst den Hund.... so niche

    zahl dann haste Ruhe mensch. Wenn du nix hast ok, dann muss man schaun , aber wennde eh die Reserve hast

    Musste selber wissen

  • Ok ich hole mir die Zusage vom Amt schriftlich das ich es trotzdem überweisen darf.
    Bisher habe ich die Zusage nur mündlich.

    Sonst können sie das geld von mir zurück fordern, also muss ich mich absichern

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