Wohnung überhaupt noch zu haben?

  • hallo,

    ich bin neu hier und weiß jetzt auch nicht, ob dies das richtige Forum ist, aber ich dachte, dass meine Frage hier am Besten rein passt.

    Ich hab mich am 05.02.15 bei einem Makler gemeldet. Dieser hatte im Immobilienscout24 eine Wohnung inseriert. Er meinte, ich solle ihm über Immoscout eine Anfrage wegen Besichtigung schicken. Dies habe ich direkt nach dem Telefonat getan.
    Am 09.02.15 hab ich den Makler nochmal angerufen, da ich sah, dass ich nur die Festnetznummer angegeben habe. Er schrieb sich die Handynummer auf und meinte, dass er im Moment nichts wegen Besichtigung machen kann, da der Noch-Mieter krank ist.
    Am 10.02.15 mittags hab ich die Wohnung noch bei Immoscout gesehen, als ich sie abends einer Freundin zeigen wollte, da war sie plötzlich deaktiviert und nicht mehr zu finden.

    Jetzt weiß ich nicht genau, ob die Wohnung überhaupt noch zur Verfügung steht.
    Wenn ich den Makler anrufe und frage, dann hab ich das Gefühl, dass ich vielleicht nerve.
    Muss dazu sagen, ich hab noch nie eine Wohnung über Makler gesucht habe. Bis jetzt hatte ich immer so Glück.

    Habt ihr da irgendwie Erfahrung?
    Was meint ihr, ist die Wohnung noch zu haben und er hat sie nur raus genommen, weil genug Anfragen da sind?

    Die Wohnung wäre halt ideal gewesen für mich, deshalb häng ich da so dran.

    Grüße und danke schonmal für die Hilfe
    Schlumpfine

  • Hallo,

    Zitat

    Wenn ich den Makler anrufe und frage, dann hab ich das Gefühl, dass ich vielleicht nerve.

    Der Makler bekommt Geld dafür, wenn Du ihn nervst (zumindest wenn ein Vertrag zustande kommt).

    Zitat

    Habt ihr da irgendwie Erfahrung?

    Wenn es genügend Anfragen für eine Wohnung bestehen, gibt es keine Notwendigkeit, diese weiter zu inserieren. dann wird sie halt bei den entsprechenden Portalen deaktiviert.

    Worauf willst Du jetzt hinaus? Ohne den Makler anzurufen, wirst Du nie erfahren, ob die Wohnung schon anderweitig vermietet ist.
    Da kann Dir niemand helfen.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Leipziger

    genauso hab ich es dann auch gemacht.
    hab den makler angerufen und direkt für heute nachmittag einen besichtigungstermin bekommen.
    jetzt muss die wohnung nur noch so super sein wie auf den fotos, dann schlag ich direkt zu und hoffe, dass ich sie bekomme

    ich soll zwar nichts mitbringen, aber ich nehm trotzdem mal eine kopie von meinem personalausweis mit und die letzten gehaltsabrechnungen.

    gibt es noch irgendwas auf das ich achten muss?
    wie ist das, wenn ich direkt nach der besichtigung zb. sage, dass ich die wohnung nehmen würde. werden dann die anderen überhaupt noch eingeladen?


  • jetzt muss die wohnung nur noch so super sein wie auf den fotos, dann schlag ich direkt zu und hoffe, dass ich sie bekomme

    Viel Erfolg!

    Zitat

    ich soll zwar nichts mitbringen, aber ich nehm trotzdem mal eine kopie von meinem personalausweis mit und die letzten gehaltsabrechnungen.

    Das ist schon mal sinnvoll.
    Wenn Du das noch bekommst, eine aktuelle Bescheinigung vom derzeitigen Vermieter, dass Du immer deine Miete gezahlt hast (Vormietbescheinigung).

    Zitat

    gibt es noch irgendwas auf das ich achten muss?

    Ordentliches und gepflegtes Auftreten. Ansonsten die Wohnung genauestens unter die Lupe nehmen, was Mängel (undichte Fenster, Schimmel, etc.) betrifft.

    Zitat

    wie ist das, wenn ich direkt nach der besichtigung zb. sage, dass ich die wohnung nehmen würde. werden dann die anderen überhaupt noch eingeladen?

    Wenn Deine Bonität in Ordnung ist, dann stehen die Chancen vielleicht nicht schlecht. Bedenke, dass der Eigentümer hier das letzte Wort hat und nicht der Makler. Eine Zusage wirst Du da vermutlich kaum gleich bekommen.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Leipziger82

    hmm, das mit der vormieterbescheinigung wird nicht klappen. hab auch meinem vermieter noch nicht gesagt, dass ich ausziehen werde. da ich ja nicht weiß, wann ich was passendes finde.
    deshalb wollt ich da eigentlich noch nichts sagen.

    es ist schonmal gut zu wissen, dass der vermieter das letzte wort hat. ich dachte, dass es der makler hat und er quasi dem vermieter sagt wen er nehmen soll.

    ich bin single, keine haustiere, nichtraucher, angestellte im öffentlichen dienst, keine negativen schufaeinträge - also eigentlich dürften das gute voraussetzungen sein :)

  • Hallo Schlumpfine,
    dir sollte klar sein, dass nach Abschluss des Mietvertrages der Vermieter und nicht der Makler dein Ansprechpartner für Angelegenheiten betreffend der Wohnung ist. Sowas kann gut gehen, muss aber nicht unbedingt.
    Nur weil der Makler nett und freundlich ist, heisst das nicht immer das dies auch auf den Vermieter zutrifft. Deshalb sehe ich Makler immer sehr kritisch an, weil dadurch der Erstkontakt zum Vermieter wegfällt und man sich kein richtiges Bild von ihm machen kann.
    Gute Vermieter arbeiten in meinen Augen auch meist ohne Makler, weil sie auch daran interessiert sind wer da denn überhaupt in die Wohnung einzieht.

    Schlechte Makler neigen zudem dazu leere Versprechungen zu machen, welche später nicht mehr eingehalten werden, dafür können sie meist auch nicht haftbar gemacht werden. Deshalb denke unbedingt daran bei der Wohnungsübergabe ein Übergabeprotokoll anzufertigen, bei dem alle bereits vorhandenen Schäden aufgelistet sind und evtl. ausstehende Arbeiten durch den Vermieter vermerkt sind. Mündliche Vereinbarungen haben immer eine schlechte Beweiskraft (auch mit Zeugen) und beschwören meist Ärger hinauf.

    Zitat

    Auch deutsch sollten Sie sein.


    Nicht unbedingt, ich habe mal einen Vermieter gehabt, bei dem auch EU-Bürger willkommen sind. Die sind ihm sogar manchmal lieber weil sie im Gegensatz zu deutschen Mietern nicht wegen jedem Kleinmist gleich die Miete mindern oder fristlos kündigen wollen.

    Nur meine bescheidene Meinung dazu...


  • Nicht unbedingt, ich habe mal einen Vermieter gehabt, bei dem auch EU-Bürger willkommen sind. Die sind ihm sogar manchmal lieber weil sie im Gegensatz zu deutschen Mietern nicht wegen jedem Kleinmist gleich die Miete mindern oder fristlos kündigen wollen.

    Geht mir ähnlich. Ich habe aktuell ein griechisches Restaurant in meinem Verwaltungsbestand. Dieser hat aufgrund städtischer Baumaßnahmen erhebliche Einbußen (er kann erst Abends öffnen) und diverse Beschädigungen an seinem Inventar erlitten.

    Nun war ich vorgestern da und er hat mir noch freundlich einen Kaffee spendiert. Jeder Deutsche Gastronom wäre mit der Axt in mein Büro gestürmt.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.


  • Nicht unbedingt, ich habe mal einen Vermieter gehabt, bei dem auch EU-Bürger willkommen sind. Die sind ihm sogar manchmal lieber weil sie im Gegensatz zu deutschen Mietern nicht wegen jedem Kleinmist gleich die Miete mindern oder fristlos kündigen wollen.

    War von mir eher ironisch gemeint.
    Auch meine ersten Mieter waren Deutsch-Russen. Ich habe ebenfalls in den vier Mietjahren von ihnen keine Beanstandungen hören müssen, obwohl der Balkon wegen Bauarbeiten monatelang nicht nutzbar war.
    Als ich später selbst einzog, habe ich diese sogar einige Monate eher aus dem befristeten Mitevertrag entlassen und es Ihnen damit ermöglicht mein Flurnachbar zu werden. Wir helfen uns nun schon 3 Jahre gegenseitig in bestimmten Situationen.
    Was besseres konnte mir garnicht passieren.

  • Zitat

    War von mir eher ironisch gemeint.

    Oh da hat mein Ironie-Detektor nicht angeschlagen, nimms mir nicht übel. :)

  • War von mir eher ironisch gemeint.

    Grundsätzlich sind hier aber viele Vermieter vorsichtig, mich mit eingeschlossen.
    Das hat aber weniger etwas mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern vielmehr mit kulturellen Angewohnheiten.

    Über meine Vietnamesen, die praktisch 24 Stunden am Tag kochen, freuen sich nicht alle Mieter.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • der vermieter das letzte wort hat. ich dachte, dass es der makler hat und er quasi dem vermieter sagt wen er nehmen soll.


    Denk' doch bitte mal nach: Was ist der Gelderwerb des Maklers? Wenn der seine Vermittlung erledigt hat UND Geld in seiner Kasse klingelt...: Tschüss.:eek:
    PS: Mein Posting #3 haste wohl nicht gelesen...?

    Einmal editiert, zuletzt von Berny (13. Februar 2015 um 16:14)

  • so, ich hab die wohnung besichtigt und sie sagt mir zu - das einzige wo ich am schwanken bin, es gibt kein normales treppenhaus.
    es gibt einen sogenannten laubengang auf der nordseite. ich hab noch nie in so einer wohnung gewohnt und irgendwie weiß ich nicht ob das was für mich ist.
    hab dem makler mal meine unterlagen gegeben und schon gesagt, dass ich die wohnung gerne hätte.

    habt ihr erfahrung mit wohnungen mit laubengängen?
    bin da halt etwas unsicher

  • so, ich hab die wohnung besichtigt und sie sagt mir zu - das einzige wo ich am schwanken bin, es gibt kein normales treppenhaus.
    es gibt einen sogenannten laubengang auf der nordseite. ich hab noch nie in so einer wohnung gewohnt und irgendwie weiß ich nicht ob das was für mich ist.
    hab dem makler mal meine unterlagen gegeben und schon gesagt, dass ich die wohnung gerne hätte.

    habt ihr erfahrung mit wohnungen mit laubengängen?
    bin da halt etwas unsicher

    Nein, habe ich nicht!

  • habt ihr erfahrung mit wohnungen mit laubengängen? bin da halt etwas unsicher


    Das waren/sind oftmals Sozialwohnungen mit Bewohnern vielerlei Niveaus - was bitte KEINE Disqualifizierung sein soll.

  • guten morgen,

    also ein sozialbau ist es definitiv nicht. dafür würd ich sagen ist er zu gepflegt und die autos in der tiefgarage sprechen auch nicht dafür.

    auf der einen seite sag ich mir, da hab ich dann nicht das nervige getratsche im treppenhaus von dem ich geweckt werden könnte (bin schichtarbeiter).

    ich kenn es halt nicht. hab bis jetzt immer nur in häusern gewohnt wo es eben ein ganz normales treppenhaus gab.

  • ein sozialbau ist es definitiv nicht. dafür würd ich sagen ist er zu gepflegt und die autos in der tiefgarage sprechen auch nicht dafür.
    auf der einen seite sag ich mir, da hab ich dann nicht das nervige getratsche im treppenhaus von dem ich geweckt werden könnte (bin schichtarbeiter).


    ... und vom Laubengang vor Deiner Wohnung drohen keine Unannehmlichkeiten...?

  • Berny

    ich wüsste nicht was für unannehmlichkeiten das sein sollten. klar, es gibt überall mal was zu meckern und zu makeln.
    der laubengang ist nich so gemacht, dass man sich da groß aufhält. es ist mehr wie ein durchgang.

    ich will dir ja jetzt wirklich nicht auf den schlips treten, aber ich hab das gefühl du siehst überall was negatives.

    die perfekte wohnung, wo es gar nichts, aber wirklich gar nichts zu meckern gibt, die gibt es in meinen augen nicht. jede wohnung hat ihre vor- und nachteile.

    fakt ist, ich muss die wohnung ja erstmal bekommen und ich würd ja in der wohnung leben und nicht im laubengang.

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