Laminatboden - Schäden und sowieso schlecht verlegt

  • Hallo zusammen!

    Wir sind vor 7,5 Jahren zu zweit (WG) in eine frisch renovierte Wohnung gezogen. Der Laminatboden in meinem Zimmer war schon damals (anscheinend) schlecht verlegt und rutschte hin und her (, s.d. zwischen den einzelnen Platten Abstände bis zu 2 cm zu sehen waren) - die Platten waren (und sind immernoch) so locker, dass man sie mit dem Fuß wieder in die richtige Position schieben konnte. Dies passt aber auch zum Gesamtbild der unprofessionellen Renovierung (Fußleisten sind schlecht geschnitten und schlecht drangeklebt/genagelt) - die Leisten die auf der Türschwelle lagen, gingen nach einem halben Jahr ab etc..

    Damals haben wir gar nicht darüber nachgedacht und einfach (teilweise) die betroffenen Platten mit einem Streifen Klebeband zusammengeklebt und das Problem vergessen (ich weiss, dass das nicht so clever war (am besten hätte man das sicher direkt bei der Hausverwaltung gemeldet) - junge Studenten halt).

    Nun befindet sich der Laminatboden an einer Stelle (genau die Kante zwischen zwei Platten) - dort wo der Schreibtischstuhl (mit Rollen) stand - in sehr schlechtem Zustand. Die Oberfläche ist dort jeweils an den Ecken abgeplatzt, so dass man das Pressholz sieht (ca. in der Größe eines 20-Cent-Stückes). Natürlich kommt dies auch durch den Schreibtischstuhl, ich vermute aber auch, dass das nicht passiert wäre, wenn der Laminat "richtig" verlegt worden wäre und es eben nicht diese großen Lücken zwischen den einzelnen Platten gegeben hätte (zusätzlich sind die Kanten jedes Mal zusammengestoßen, wenn man den Laminat wieder zusammengeschoben hat). Ob man das durch ein "Reparatur-Kit" beheben kann, s.d. man es gar nicht mehr sieht, glaube ich eher nicht.

    Ich überlege nun, was ich tun soll. Sicherlich wird die Dame der Hausverwaltung dies bei der Übergabe bemängeln. Soll ich es einfach bei der Übergabe darauf ankommen lassesen? Oder soll ich nun schon vorher mit ihr sprechen und das Problem schildern (evtl. Fotos mit verrutschtem Laminat und Schaden mitschicken) und anbieten, dass ich es auf eigene Kosten versuche mit einem Reparatur-Kit zu beheben (sofern das überhaupt geht)? :confused:

    Grundsätzlich möchte ich natürlich einen Rechtsstreit vermeiden, darum frage ich nun hier nach einer Einschätzung der Lage bzw. einer Empfehlung, wie hier das beste Vorgehen ist. Streichen, Fußleisten lackieren und sonstige Schönheitsreparaturen werden wir auf jeden Fall vornehmen.

    Vielen Dank schonmal für die Hilfe! :)

  • SiW,

    Euer Fehler war wohl, dass Ihr die Wohnung in diesem mängelbehafteteten Zustand übernommen habt. Gibt es ein Übergabeprotokoll von damals?

  • Versuche Sie das Beste daraus zu machen. Mogeln dürfen Sie auch (ungeschriebenes Gesetz der Marktwirtschaft). Nur nicht erwischen lassen. Eine Bekannte von mir hatte die mit einem Brandfleck(Zigarette) behaftete textile Auslegware durch Abschaben der Wolle an einer anderen Stelle diese damit überklebt. Einwandfrei!
    Also Kreation gefordert.

    Das nennt man Anstiftung zur Täuschung....das ist Strafbar

  • Hallo,

    der Mieter zahlt Miete für die Nutzung der Mietsache, das hört beim Bodenbelag nicht auf.

    Zeigt der Bodenbelag nach 7,5 Jahren normale Beanspruchungspuren, kann der Vermieter hier gar nichts verlangen!

    Was Anderes ist es wenn der Bodenbelag zerstört wäre, überdimensional Beansprucht wurde uns bei Auszug ausgetauscht werden muss, allerdings auch hier muss sich der Vermieter einen Abzug Neu für Alt gefallen lassen.

    In der Regel geht man von einer Nutzungsdauer bei Laminat von 10 Jahren aus, das würde heißen, der Vermieter muss sich bei Austausch und Neuverlegung einen Abzug von mindestens 50% wenn nicht sogar Höher der Verlegekosten und Material gefallen lassen.

    Ebenso muss sich der Vermieter bei Austausch an das Gebot der Wirtschaftlichkeit halten, d. h. der neue Boden sollte selbe Qualität und Güte haben, verlegt er höherwertig, geht das nicht auf die Kosten der scheidenden Mieters.

    Im Netz findest du zuhauf Urteile und Informationen über Bodenaustausch nach Mietende!!

    Gruß

    BHShuber

  • Liebe Maggy2020,
    Da ich im Strafrrecht völlig unbedarft bin, würde ich mich sehr freuen auf welcher Grundlage Ihre Behauptung berucht.


    Vorsicht, sie könnte das ernst nehmen.
    Das letzte Mal schlug sie gestern um 10:17 zu; ich hoffe, das war es dann...:(

  • Hallo! Ich habe Problem. Auf den Etagen setzen Sie eine xxxxxxxxxxx Und habt ihr schonmal eine Treppe im Internet bestellt und selbst eingebaut?

    3 Beiträge und 3x Werbung. Klasse Leistung!
    Etwas mehr Kreativität hätte mich gefreut.

    Und nein, ich würde keine Treppe in Polen kaufen.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

  • Immer, immer Bilder gleich nach dem Einzug aufnehmen! Jetzt wirst du vielleicht für die neue Verlegung des Parketts zahlen müssen. Ich kann dir die Rudda empfehlen, sie bieten günstige Montage und Parkett, falls du die Holzbretter austauschen musst.

  • Ich kann dir die Rudda empfehlen, sie bieten günstige Montage und Parkett, falls du die Holzbretter austauschen musst.


    Deine Werbung bezieht sich auf Parkett, nicht auf unser Thema Laminat.:mad:

  • Zitat

    Immer, immer Bilder gleich nach dem Einzug aufnehmen! Jetzt wirst du vielleicht für die neue Verlegung des Parketts zahlen müssen. Ich kann dir die Rudda empfehlen, sie bieten günstige Montage und Parkett, falls du die Holzbretter austauschen musst.

    Laminat vertreibt Deine Firma nicht?

    Ansonsten fand ich da die polnische Treppenwerbung besser.

    Aber egal, ob polnische Treppe oder österreichisches Parkett: Die Sprachbarriere verhindert, dass ich irgendwas davon kaufen kann.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

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    und der boden war vorher schon gebraucht? oder steht im mietvertrag / übernahmeprotokoll etwas von neuem fussboden??
    wenn nicht ist ein 8 neun oder 10 jahre alter boden mit ner macke gar kein problem... sage dem vermieter die reparaturkosten übernimmste zu 10 % und dann kann er was draus machen. wieso sollte er nen neuen boden berechnen???

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