Hallo zusammen,
das Forum klingt ja genau nach dem, was ich gerade benötige ![]()
Hier mein Problem:
Ich wohne seit 5 Jahren in einer 1-Zimmer-Wohnung (43m²) und bin auf Grund meines dualen Studiums die letzten beiden Jahre nur in "Teilzeit" dort und den Rest der Zeit in einer anderen Wohnung in meiner Uni-Stadt.
Die letzten beiden Jahre haben sich nun meine Heizkosten auf einmal nahezu verdoppelt. 2012 habe ich das noch zähneknirschend hingenommen, da mir von der Wohnbaugesellschaft zugesichert wurde, dass die Verdunstungszähler geeicht sind und es eben ein kalter Winter war. 2013 hat es sich dann nochmal gesteigert und ich muss knapp 300 € nachzahlen, was als Student keine Peanuts sind. Also habe ich Einspruch eingelegt mit der Begründung, die Wohnung nur zeitweise genutzt zu haben. Das ging jetzt soweit, dass meine Vermieterin mich angezeigt hat, hab nun eine Klageschrift vom Amtsgericht vorliegen.
Heute war der Ableser wieder da und ich hab mich gleich informiert, was die Ablesewerte sind. Ich heize grundsätzlich nur mit der "Hauptheizung", die 3 anderen (neben dem Bett, im Bad) sind immer aus bzw. auf Frostschutz. Dort wurden jetzt wieder 15 bzw. 16 Einheiten abgelesen und ich habe nachgefragt wie das sein kann, da das letztes Jahr auch schon so war und die Wohnbaugesellschaft das lapidar mit "Die zählen halt auch ein bisschen wenn sie aus sind, die Verdunstungszähler" abgetan haben. Der Ableser meinte, dass die Rohre heiß sind obwohl ich die Heizung aus habe, er tippt auf kaputte Ventile.
Mir ist das auch schon aufgefallen, bin aber davon ausgegangen, dass das durch die vielen Parteien im Haus normal ist (ich kenn mich nicht wirklich aus mit Heizungen... ). Er meinte aber, dass das der Grund für die hohe Abrechnung ist: defekte Heizkörper.
Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich durch mein Unwissen selbst daran Schuld bin oder ob nicht die Wohnbaugesellschaft 2012 mal auf die Idee hätte kommen sollen, die Heizungen zu prüfen (oder die Vermieterin... ?). Sie haben sich schon quer gestellt die Verdunstungszähler zu prüfen und gleich Klage eingereicht ohne ein Gespräch zu suchen, bin entsprechend nicht gut darauf zu sprechen und hätte gern vorab eine Info, ob ich das so hinnehmen muss und die Klage + Nebenkosten bezahlen muss oder ob ich eine Chance habe, auf Grund des Defekts meinen Einspruch durchzusetzen.
Es wäre super, wenn mir jemand weiterhelfen kann, das Gericht hat eine Notfrist von 2 Wochen zur Zahlung eingeräumt und die läuft nächste Woche ab... ![]()
(Und noch eine Frage: Im Schreiben vom Amtsgericht ist jetzt ein Betrag von 300 € offen, kommt hier noch was dazu wenn ich einfach bezahle? Gerichtskosten? Weil davon ist nirgends die Rede, der Anwalt meiner Vermieterin meinte aber, dass ich da wenn ich bezahle noch eine extra Rechnung bekomme... ?)
Danke!!!