Beiträge von MmeMiez

    Vielen Dank für die Antwort, Berny.

    Ja, ich habe Thermostatventile. Warum arbeitet das Thermostat doch korrekt, wenn die Heizung lauwarm läuft obwohl sie auf 0 steht? Auf Stufe 0 möchte ich ja eine kalte Heizung, keine lauwarme?

    Welche Werte soll ich denn vergleichen? Ich habe ja lediglich die Jahreswerte für die einzelnen Heizkörper in der Abrechnung?
    Die habe ich natürlich verglichen, das "auf einmal" bezieht sich auf die Überraschung die es mit sich bringt, wenn man mehrere Jahre NK-Rückzahlungen bekommt und "auf einmal" einiges draufzahlen muss, weil eben alle 4 Heizungen in etwa 30% mehr Einheiten verbraucht haben, trotz gleichbleibendem / eher niedrigerem Heizaufkommen.

    Ja, ich hätte die Heizungen 5 Minuten vorher runterdrehen können, aber das nützt mir beim Ableser und bei meinem Problem ja nicht weiter? Den interessiert es herzlich wenig, ob und warum meine Heizkörper defekt sind, es ist ihm nur aufgefallen und ich hatte dadurch die Erklärung für die hohen Heizkosten. Ich bin vorher immer von einem Defekt am Verdunstungszähler ausgegangen.

    Anwalt ist leider raus, den gibt das Studentenbudget nicht her. Aber vielen Dank für den Tipp.

    Junge Frau, wenn ich bitten darf.

    Mit welchen Fakten soll das denn geschehen? Sind alle Heizungsbauer, die Einspruch bei den Nebenkosten einlegen? Muss ja wohl auch auf Verdacht möglich sein, zumal die Kosten um 100% gestiegen sind. Wo genau das Problem dann liegt sollte meiner Meinung nach dann im Anschluss geklärt werden damit man zu einer Einigung kommt. Ist bei mir trotz mehrmaliger Nachfrage nicht passiert, dann kam die Klageschrift.

    Die Verdunstungszähler hängen mittig am Heizkörper im oberen Drittel, nicht an den Rohren. Die Heizung selbst ist lauwarm, also nichts, was ein offensichtlicher Mangel ist. Zählen tut es aber natürlich trotzdem, nicht viel, aber 15x3 Einheiten ist auch ca. 150 € für Nichts.

    Natürlich werde ich den Mangel jetzt dem Vermieter anzeigen - das ist leider erst jetzt möglich, vorher war mir das ja selbst nicht bekannt.

    Die 300 € sind Nachzahlung + Kosten für den Anwalt, so steht es zumindest in der Klageschrift.

    Ihr Fazit kann ich leider nicht nachvollziehen oder hilft denken dabei kaputte Ventile zu entdecken... ? Seltsam wie die Anonymität im Internet Leuten das Recht gibt, anderen an den Karren zu fahren.

    Hallo zusammen,

    das Forum klingt ja genau nach dem, was ich gerade benötige :)

    Hier mein Problem:

    Ich wohne seit 5 Jahren in einer 1-Zimmer-Wohnung (43m²) und bin auf Grund meines dualen Studiums die letzten beiden Jahre nur in "Teilzeit" dort und den Rest der Zeit in einer anderen Wohnung in meiner Uni-Stadt.

    Die letzten beiden Jahre haben sich nun meine Heizkosten auf einmal nahezu verdoppelt. 2012 habe ich das noch zähneknirschend hingenommen, da mir von der Wohnbaugesellschaft zugesichert wurde, dass die Verdunstungszähler geeicht sind und es eben ein kalter Winter war. 2013 hat es sich dann nochmal gesteigert und ich muss knapp 300 € nachzahlen, was als Student keine Peanuts sind. Also habe ich Einspruch eingelegt mit der Begründung, die Wohnung nur zeitweise genutzt zu haben. Das ging jetzt soweit, dass meine Vermieterin mich angezeigt hat, hab nun eine Klageschrift vom Amtsgericht vorliegen.

    Heute war der Ableser wieder da und ich hab mich gleich informiert, was die Ablesewerte sind. Ich heize grundsätzlich nur mit der "Hauptheizung", die 3 anderen (neben dem Bett, im Bad) sind immer aus bzw. auf Frostschutz. Dort wurden jetzt wieder 15 bzw. 16 Einheiten abgelesen und ich habe nachgefragt wie das sein kann, da das letztes Jahr auch schon so war und die Wohnbaugesellschaft das lapidar mit "Die zählen halt auch ein bisschen wenn sie aus sind, die Verdunstungszähler" abgetan haben. Der Ableser meinte, dass die Rohre heiß sind obwohl ich die Heizung aus habe, er tippt auf kaputte Ventile.

    Mir ist das auch schon aufgefallen, bin aber davon ausgegangen, dass das durch die vielen Parteien im Haus normal ist (ich kenn mich nicht wirklich aus mit Heizungen... ). Er meinte aber, dass das der Grund für die hohe Abrechnung ist: defekte Heizkörper.

    Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich durch mein Unwissen selbst daran Schuld bin oder ob nicht die Wohnbaugesellschaft 2012 mal auf die Idee hätte kommen sollen, die Heizungen zu prüfen (oder die Vermieterin... ?). Sie haben sich schon quer gestellt die Verdunstungszähler zu prüfen und gleich Klage eingereicht ohne ein Gespräch zu suchen, bin entsprechend nicht gut darauf zu sprechen und hätte gern vorab eine Info, ob ich das so hinnehmen muss und die Klage + Nebenkosten bezahlen muss oder ob ich eine Chance habe, auf Grund des Defekts meinen Einspruch durchzusetzen.

    Es wäre super, wenn mir jemand weiterhelfen kann, das Gericht hat eine Notfrist von 2 Wochen zur Zahlung eingeräumt und die läuft nächste Woche ab... :confused:

    (Und noch eine Frage: Im Schreiben vom Amtsgericht ist jetzt ein Betrag von 300 € offen, kommt hier noch was dazu wenn ich einfach bezahle? Gerichtskosten? Weil davon ist nirgends die Rede, der Anwalt meiner Vermieterin meinte aber, dass ich da wenn ich bezahle noch eine extra Rechnung bekomme... ?)

    Danke!!!

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