Hausstrom hat sich vervierfacht

  • Hallo zusammen :)

    wir hatten hier im Haus die letzten Jahre (seit 2009) ein Durchschnitt von ca. 140€ jährlich für den Hausstrom - letzte Abrechnung nur 112,89€. In der aktuellen Rechnung beläuft er sich auf 594,73€ !

    Da da etwas nicht ganz stimmen kann ist klar. Es war eine zeitlang 2013 ein Kellereil für einen Imbiss vermietet und man hat dort (war verschlossen) zumindest einige Kühlschränke surren hören. Außerdem lief ein paar Wochenlang ein Heiz/Entfeuchtungsgerät in der Waschküche da im 1. Stock irgendwo ein Rohrbruch war.

    Müssen das die Mieter mitzahlen? Ansonsten wurde nichts die letzten Jahr im Hausgang oder an der Gas-Heizung verändert das solch hohe Kosten erzeugen könnte. Am Telefon hat er mich abgewimmelt das der Winter ja so lang und kalt war. Naaaja.

    Weiter wäre interessant: Was folgt jetzt? Ein Widerspruch, ohne Zahlung erstmal, bis der Vermieter darauf reagiert? Darf man diesen als Hausgemeinschaft abschicken mit den entsprechenden einzelnen Unterschriften oder muss das jeder einzeln machen? Gibts für laien ein art Muster dafür?


    Fragen über Fragen, vielen Dank schonmal für die Hilfe! :)


    lg,
    Tobi

  • Einen Widerspruch können Sie nur mit Fakten untermauern. Wie Sie das beziffern wollen, verschließt sich mir.
    Allgemeines Bla-bla führt zu nichts.

    Wenn Sie da einige Kühlschränke summen hörten, hätten Sie sofort über diesen Mangel den Vermieter informieren müssen, um den abzuhelfen.

  • Vielen Dank für die Antwort.

    Ich denke mal, normal geht man davon aus das der Vermieter das entsprechend raus-/abrechnet und es nicht einfach auf die Mietgemeinschaft umlegt.

    "Fakten" kann ich natürlich in dem Sinn nicht liefern, als das ich beweißen könnte wieviel Strom dort extra gezogen wurde. Außer dem Verhältnismäßigen viel zu hohen Kosten wenn man die letzten Jahre vergleicht. Gilt überaus deutliche Unverhältnismäßigkeit nicht als Grund?

  • Gilt überaus deutliche Unverhältnismäßigkeit nicht als Grund?


    Es ist in jedem Fall ein Grund, die Sache nicht einfach so hinzunehmen, denn auch wenn Gegenbeweise schwer zu führen wären, so habt Ihr aber ja dennoch mögliche Ursachen im Auge und könnt den Vermieter damit konfrontieren.

    Ein plötzlicher (nach Jahren), derartiger Anstieg düfte z.B. wohl eher nicht wegen "langer Winter" entstanden sein, denn:
    Es ist nicht erlaubt, den Strom der Heizungsanlage unter Allgemeinstrom abzurechnen! Also würde ich mir mal vom Vermieter (schriftlich) erklären lassen, wie ein "langer Winter" die Allgemeinstromkosten so hochtreiben soll.

    Als Mieter würde ich mir ebenfalls (schriftlich) erklären lassen, auf welche Steckdose der Entfeuchter lief und falls das eine Steckdose vom Allgemeinstrom war, würde ich mir erklären lassen, wie der Verbrauch erfasst und von der Abrechnung abgezogen wurde. Solche Stromkosten gehören zur Schadenssumme, die vom Verursacher des Wasserschadens zu tragen ist, und nicht als Allgemeinstrom auf die Nebenkostenabrechung.

    Ebenfalls würde ich (schriftliche) Erklärungen für den vermieteten Kellerteil einfordern. Wenn ein Teil des Gebäudes (hier Teil des Kellers) an einen Dritten (hier Imbiss) vermietet war, die Steckdosen dort in dem Teil jedoch am Allgemeinstrom angeschlossen sind, so sind auch die Stromkosten selbstverständlich zu separieren.

    Ein Mieter hat ja das Recht auf Einsicht in die der Abrechnung zugrundeliegenden Rechnungen. Vielleicht könnt Ihr ja daraus schon erkennen, welcher Teil vom Allgemeinstromzähler genau auf die Mieter umgelegt wurde.

    Einmal editiert, zuletzt von AjaxMH (31. März 2014 um 22:29)

  • Danke auch hier für die Antwort.

    Tatsache - auf der extrigen Heiz- und Warmwasserkosten Rechnung ist bei der Heizung 145€ "Betriebsstrom" drauf. Das hätte ich übersehen. Damit fällt der Winter wohl noch mehr flach.

    Vielen Dank für die Ratschläge - dann sehe ich das zumindest nicht völlig falsch. Ich werde mal mit den anderen Mietern reden.

    Zum Schluss vielleicht noch: Erfahrungen mit Mietvereinen gemacht?

  • Ich werde mal mit den anderen Mietern reden.
    Zum Schluss vielleicht noch: Erfahrungen mit Mietvereinen gemacht?


    Tu' das.
    Die Stammwähler hier brauchen keine Mietervereine.

  • Das ist natürlich ein Kracher, wenn Dir jemand so ne Rechnung vorn Latz klatscht. Von 145 auf 550?? Ich behaupte, dass das niemand mit einem gesunden Menschenverstand in der Birne einfach so bezahlt. „Fakten“ ist gut. Die Situation ist halt mysteriös und kann bei nem, ich sage mal unzugänglichen Vermieter schnell unangenehm werden. Tu was Du kannst: Rede mit den Nachbarn/dem Vermieter, klär das auf. Updates!

  • Das ist natürlich ein Kracher, wenn Dir jemand so ne Rechnung vorn Latz klatscht.


    Muss es beim Klatschen krachen? - Oder viellleicht eher umgekehrt...?

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