Grüß Gott an alle!
Ich möchte kurz meinen Fall schildern und bin um jeden Rat sehr dankbar!
Wir (Mann, Frau, Kind mit 18 Monaten) bewohnen eine ca. 110 m² DG-Wohnung in Oberbayern. Im EG steht seit der Schlecker-Pleite ein Ladengeschäft leer, im 1. OG sind 3 kleinere, überwiegend als Ferienwohnung genutzte Parteien, deren Gesamtwohnfläche etwas über der meinen liegt, und dann kommt meine Wohnung eben im DG.
Die Heizungskosten werden von Ista "fern" abgelesen und vom Verwalter dann verrechnet, es steht eine Ölheizung im Keller.
Die Heizölbedarf lag im Zeitraum 08/2012 - 08/2013 bei 5.904 Liter. Die Gesamtkosten der Liegenschaft für Heizung und Warmwasser bei 7633,53 €.
Folgende Konstellation macht mich nun stutzig:
Die Heizungskosten des gesamten Hauses sind lt. der Kosten- und Verbrauchsanalyse von 2011 auf 2012 um 28,2% und von 2012 auf 2013 um 17,5% gestiegen. Meine Heizungskosten sind von 2011 auf 2012 um 14,5% gestiegen, aber nun von 2012 auf 2013 um sagenhafte 256,9% !!!
Der Verbrauch hat sich lt. der Verbrauchseinheiten der Heizkostenverteiler gegenüber dem Vorjahr um 348 % erhöht, obwohl wir unser Heizverhalten nur gering verändert haben, da seit Mitte 2012 meine Frau und unser Sohn zuhause sind...
Während meine Heizkosten also um 257% gestiegen sind, sind die Kosten der übrigen Wohneinheiten trotz Anstieg der Ölkosten fürs gesamte Haus um 30,7% um 21,5% gesunken...?!
Schließlich bedeutet das für mich Kosten für Warmwaser und Heizung für eine 110 m² Wohnung (BJ 1992 mit 2009 erfolgter Wärme-Sanierung des Daches, zuvor attestierter Energieverbrauch von 102 kWh/(m²a) inkl. Warmwasser) von stolzen 3.334 €!
Kann mir jemand sagen, ob die Abrechnung korrekt sein kann oder wie ich das überprüfen lassen kann?
Liebe Grüße aus Oberbayern
Nacom