Hallo zusammen,
zu meiner Geschichte:
ich bin beruflich vor 3 Monaten (zunächst alleine) vom Ort B ins 650km entfernte Ort A gezogen und lebe derzeit in einer 1-Zimmer-Wohnung. Meine Frau und mein 2-jähriges Kind leben noch im Ort B.
Vor 3 Wochen habe ich ein Online-Inserat von einer Wohnung im Ort A gesehen und mich beim entsprechenden Makler gemeldet. Dann war ich bei der besagten Wohnung mit dem Makler zur Wohnungsbesichtigung. Anschließend war ich in der engern Auswahl und habe ein Termin zum Kennenlernen des Vermieter-Ehepaars bekommen. Also habe ich das Wochenende davor meine Frau und mein Kind von der 650km Entfernung zum Ort A hergeholt und bin mit meiner Famiie zum 2.Mal in die Wohnung gefahren, zum Termin mit dem Makler und dem Vermieter-Paar. Anschließend hat sich der Makler bei mir gemeldet und mit mitgeteilt, dass ich den Zuschlag erhalten habe und der Makler hat den vorgefertigten Mietvertrag an beide parteien (dem Vermieter und mir) zugeschickt. 2 Tage später war ich zum 3.Mal in der besagten Wohnung zur Vertragsunterschrift. Beide Parteien waren mit den Konditionen einverstanden. Ich habe den Vertrag unterschrieben. Da nur die Vermieterin anwesend war, und Sie angeblich nicht befugt war zur Unterschrift, hat sie den Vertrag mitgenommen, damit Ihr Mann die den Vertrag unterschreibt.
Um festzuhalten: alle 3 Parteien (Vermieter, Makler und ich) waren zu einer (leider nur mündlichen) Übereinkunft gekommen (als zeugen gibt es mich, meine Frau und den Makler) => jedoch hat weder der Makler noch ich einen gegengezeichneten Mietvertrag erhalten.
1-2 Tage später hieß es, dass die Vermieter das Mietverhältnis jetzt doch zum 1.7 anstatt dem vereinbarten 15.7 gestartet haben möchten....ich habe zugestimmt (obwohl sich damit die parallel laufenden Mietverhältnisse sich verlängern würden).
Nochmal 1-2 Tage später hieß es, dass die Vermieter im Vertrag vermerkt haben möchten, dass in der Wohnung nicht geraucht werden darf und dass die Fenster nicht angebohrt werden darf....ich habe zugestimmt.
Nochmal 1-2 Tage später hieß es, dass die Vermieter nun doch einen Staffelvertrag haben möchten, und alle 2 Jahre die Miete um 20%!!!! erhöhen wollen. Damit war der Makler nicht einverstanden, und daher wurde dem Makler seine Beauftragung gekündigt (nebenbei: ich als angehender Mieter, wäre damit auch nicht einverstanden gewesen).
Das Fatale ist: ich habe in der Zwischenzeit meine 1-Zimmer-Wohnung im Ort A und meine Wohnung (wo meien frau und Kind wohnen) im Ort B gekündigt und bereits jeweils Nachmieter für den 1.8. gefunden. Desweiteren habe ich bereits ein Umzugstermin mit einem konkreten Termin beauftragt.
Meine Frage ist, ob jetzt bereits durch die mündliche Zusage ein Mietvertrag zustandegekommen ist??
nicht dass man mich falsch versteht: mit so einer Partei möchte ich kein Mietverhältnis eingehen, sondern da ich jetzt zeiltichen Druck stehe (meine Familie ist evtl. ab dem 1.8., hart ausgedrückt, obdachlos), ob ich evtl. Regressforderungen an den Vermieter stellen kann??
Ach ja: Nachdem die Vermieter dem Makler heute (wie oben beschrieben), die Beauftragung aufgekündigt haben, haben sie bereits die gleiche Wohnung heute durch einen anderen Makler wieder ins Netz gestellt.
Vielen Dank für Euer Durchlesen und für Eure Antworten im Voraus.