Hallo,
ich habe letzte Woche die Nebenkostenabrechnung für 2012 erhalten und mußte mit Schrecken feststellen, das der Vermieter für das Zweifamilienhaus 4800 L Heizoel verbraucht hat.
Infos zum Mietverhältniss:
Einzug 15.12.2011,
Wohnung wurde vorher von der Mutter der Vermieterein bewohnt und hat dann länger leer gestanden,
deswegen wurden früher auch keine Nebekostenabrechnungen erstellt.
Gesammtwohnflache ca. 240 m², unser Anteil 95 m²
Baujahr: irgendwann in den 60ern
Im Januar wurden von einer Firma Verbrauchsmessgeräte an den Heizkörpen montiert und der Tank sollte ebenfalls von dieser Firma ausgelittert werden. (Erfassung des Anfangsbestandes)
Knackpunkt ist der eben dieser Anfangsbestand Heizöl vom 01.01.2012, wie sich nun gezeigt hat, wurde der Anfangsbestand nun doch vom Vermieter allein ermittelt und als Literzahl in die Abrechnung eingetragen.
Unterlagen über den ermittelten Pegelstand und die Umrechnung zum Anfangsbestand können uns nicht vorgelegt werden.
Wenn der Vermieter sich nun bei diesem Anfangsbestand "verrechnet" haben sollte, welche Möglichkeiten habe da?
Eine Eingabe der Verbrauchsdaten beim Heizkostenvergleich (heizspiegel.de) ergab, das wir mit dem Verbrauch 30 % über dem Durchschnittswert für vergleichbare Häuser in dieser Region liegen.
Macht es Sinn die Nebenkostenabrechnung unter Vorbehalt zu zahlen und wenn der Verbrauch für 2012 deutlich niedriger ist die Sache noch mal aufzurollen?
Oder gehen da irgendwelche Fristen verloren.
Gruß Hennef