Hallo liebes Forum,
ich habe im Oktober 2011 eine Wohnung in einem ländlichen Gebiet bezogen. Die Wohnung befindet sich in einem zweistöckigen Einfamilienhaus, ich wohne im EG, die Vermieter im OG. Ich habe einen gemeinsamen Eingang mit den Vermietern der zu einem gemeinsam genutzten Gang führt, in dem sich die Türen zu den einzelnen Wohnungen befinden. Das Haus ist voll unterkellert.
Das Haus wurde Mitte 2011 mit einem Vollwärmeschutz verkleidet.
Ich heize ausschließlich mit der Fußbodenheizung und habe nur einen Heizkörper im Bad.
Für 79qm zahle ich derzeit 550€ warm. Eine Kaltmiete wurde im Vertrag nicht geregelt, allerdings habe ich als Kaution 780€ hinterlegt.
Die Küche habe ich selbst planen und einbauen lassen. Bis auf den Laminatboden, Dusche, Badewanne und Türen war nichts in der Wohnung.
Nun fordert der Vermieter pro Monat 650€, bezieht sich dabei auf die Anpassung auf die ortsübliche Vergleichsmiete. Den Brief habe ich am 28.01.2013 bekommen, das Geld will er ab 01.02.2013.
Nun habe ich folgende Mängel, die ich der Preiserhöhung entgegenbringen möchte und brauche von euch Rat, wie ihr den Fall beurteilt:
-Bis August 2012 kein Kellerraum trotz voll gezahlter Miete (Musste erst ausgeräumt und gefliest werden)
- Keine Treppe zum hinteren Gartenbereich (Türe ist vorhanden, allerdings beträgt die Stufe zum Garten ca. 1m)
- ca. 2 Wochen Heizungsausfall (Vermieter war im Urlaub)
- Alle Räume, vor allem im Winter, sind feucht (Wasserbildung an allen Fenstern)
- keine optimale Raumaufteilung
Ist eurer Meinung eine so drastische Mieterhöhung rechtens???
Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.
Grüße
SenorOppes