Hohe Heizkosten wegen Dachboden

  • Nabend Zusammen,

    wie der eine oder andere aus unseren anderen Beiträgen vielleicht schliessen kann, gibt es bei uns ein paar Fragen bezüglich der Nebenkostenabrechnung, bzw. mehr der Heizkostenabrechnung, die sehr hoch ist.

    Viel lesen, viel lernen...und so langsam scheint das Öl-Loch gefunden zu sein.

    Auch wenn man Einheiten zwischen Jahren nicht direkt vergleichen kann, das Haus (in unserem Fall wird über 2 Mehrfamilienhäuser abgerechnet weil eine Heizungsanlage) aber verglichen zum Vorjahr sehr viel mehr Öl verballert hat, bei sehr viel weniger Einheiten (Heizgewohnheiten sind im selben Rahmen) sucht man natürlich die Ursachen.

    Beide Häuser haben einen Dachboden, der auch zur beheizten Fläche gehört. Angeblich werden beide Dachböden nicht beheitzt. Den Dachboden von unseren Haus können wir "kontrollieren" - er wurde wirklich nicht geheitzt - Ausnahmen natürlich möglich, im letzten Jahr wurden die Heizkörper dort angemacht - weil die Fenster von innen Eis angesetzt haben.

    Die Heizkörper in den den beiden Dachböden haben keine Zähler. Wenn dort also geheitzt wird, erhöht sich entsprechend der Ölbedarf, ohne das Einheiten gezählt werden.
    Bei einer Abrechnung mit 50/50 Verbrauch/Grund, einem sehr schlechten energetischem Zustand des Hauses und das mit Öl macht sich das bei einer großen Wohnung natürlich besonders bemerkbar.

    Der Dachboden (und schon gar nicht der Dachboden des Nachbarhauses) wird im Mietvertrag nicht erwähnt.

    De Fakto bezahlen wir also das Heizen von 2 Dachböden (bzw. von einem, wenn das Nachbarhaus diesen heizt, und natürlich in unserer Heizkostenabrechnung vorkommt).

    Was meint Ihr?

    Einmal editiert, zuletzt von Familie (2. Juni 2012 um 23:51)

  • Gemeinschaftsräume. Gelesen.
    Für den Dachboden in unserem Haus ok. Vielleicht nicht ungedingt gerecht, aber nunja.

    Aber was haben wir mit einem Dachboden in einem anderen Haus zu tun? Wir haben auch keinen Zugang zu diesem Dachboden.

    Es kann ja nicht sein das wir für die Kosten des Nachbarhauses aufkommen müssen. Wenn, dann wäre das doch eigentlich das Problem für den Eigentümer. Der wird sicherlich bescheid wissen über diesen Raum.
    Bis vor kurzem war es uns gar nicht bekannt das die Heizkostenabrechnung 2 Häuser einbezieht.

  • Es ist unerheblich in welchem Haus die Anlage installiert ist, geheizt werden beide Objekte und damit werden die Kosten auch auf beide Objekte verteilt.
    Ihr Argument mit dem Betreten des Dachboden des anderen Hauses ist Unsinn. Auch die Bewohner des anderen Hauses werden Ihren Dachboden nicht betreten. Mal etwas gründlicher Denken !

  • Wir denken hier schon ziemlich gründlich.
    Klar, die Bewohner des anderen Hauses können "unseren" Dachboden auch nicht betreten.
    Dieser wird aber nicht beheizt.
    Über Größe und Beschaffenheit des Dachbodens des angrenzenden Hauses haben wir keinerlei Infos.
    Wenn dort regelmäßig geheizt wird kann es ja eigentlich nicht sein das diese "Gemeinschaftsräume" auf Mietparteien umgelegt wird die auf diesen Gemeinschaftsraum keinen Einfluss und auch keinen Nutzen haben.
    Einen Gemeinschaftsraum zu dem ich keinen Zugang habe, um z.B. Wäsche zu trocknen, kann ich irgendwie nicht als Gemeinschaftsraum akzeptieren.

    Man stelle sich vor das andere Gebäude hätte einen Aufzug, diesen müsste ich ja auch nicht mitfinanzieren. Sehen sie hier.

  • Sie müssen selbst tätig werden, wenn Sie der Meinung sind das ausgerechnet Ihr Dachboden nicht beheizt wird, aber der andere.
    Sammeln Sie Beweise und klären Sie das vor Ort.
    Hier im Forum wird niemand die Dachboden kontrollieren, ob Ihre Ausführungen wahr sind oder irrtümlich.

    Und noch was zum gründlichen Denken:
    Dem Beispiel vom Fahrstuhl haben Sie leider auch nur Krücken verpasst.
    Von der Heizungsanlage profitieren beide Häuser; beim Fahrstuhlbeispiel würde nur ein Haus in den Genuss kommen.
    Aber Sie denken ja gründlich. Ihr Ergebnis bleibt mir dennoch fremd.

    Das zum Schluß; mehr geht nicht bei mir!

  • Mittlerweile haben wir immer mehr Belege, u.a. Abrechnungen von Nachbarn und Tankquittungen.
    2011 wurden im Vergleich zu den Jahren vor 2010 über 50% mehr Öl verbraucht. Selbst im Jahr 2011 wurde mehr Öl verbraucht als im kalten 2010. Laut Tankquittungen wurden in den letzten 6 Wochen des Jahres 30% des Gesamtölverbrauchs verbraucht.

    Uns würden noch ein paar Meinungen zum Thema Gemeinschafträume interessieren.

    Unser Nachbarhaus hat einen Dachboden, genau wie unser Haus. Dieser wird beheizt. Bezahlen müssen Ihn aber alle.
    Zugang zum Nachbarhaus haben wir wie gesagt nicht.
    Anderes (erfundenes) Beispiel: Im Nachbarhaus läuft die Treppenhausbeleuchtung die ganze Nacht. In unserem Haus nur für ein paar Sekunden.
    Kann dann wirklich der Gesamtverbrauch von beiden Häusern auf alle Mietparteien als Gemeinschaftsstrom abgerechnet werden?

  • Zitat

    Uns würden noch ein paar Meinungen zum Thema Gemeinschafträume interessieren

    Anstatt Meinungen von Laien zu diesem Thema zu sammeln, solltest du dich endlich auf den Weg zu einem Anwalt für Mietrecht machen. Hier bekommst du garantiert keine Unterstützung, die dich weiter bringt.

  • Laut Tankquittungen wurden in den letzten 6 Wochen des Jahres 30% des Gesamtölverbrauchs verbraucht.


    Mal bitteschön zur Wahrheit finden: Es wurden nicht 30% Öl verbraucht, sondern eingekauft.
    Den Jahresverbrauch muss man anders berechnen: Anfangsbestand plus Zukäufe minus Endbestand.

  • Ja, es hört sich unglaublich an.

    Getankte Menge minus Endbestand entspricht knapp 30% des Jahresölverbrauch.
    Natürlich nur unter der Annahme das der Tank beim Tanken komplett leer war - ansonsten würde sich der Wert sogar noch erhöhen.

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