Lärmbelästigung durch Nachbar

  • Hallo,

    folgendes.Mein Mann und ich wohnen im März 2 Jahre hier.
    Vor etwa 4-5 Monaten ist eine Dame, schätze etwa so um die mitte 40, über uns eingezogen.Vorher hat Ihre Tochter da gewohnt.Seitdem ist an Ruhe hier nicht mehr zu denken.

    Die Tochter die vorher da gewohnt hatte, hatte immer so gestampft und die Anlage manchmal extrem laut, aber das haben wir ihr gesagt und dann war auch meist gut.
    Aber jetzt wo die Mutter da wohnt ists vorbei, ich dreh langsam durch.

    Sie läuft glaub Barfuss, und wir hören JEDEN Schritt, ihr kennt das ja bestimmt wenn man ohne Schuhe läuft, dann stampft man.Das stampfen ist das erste was wir nach dem aufwachen hören, und das letzte bis wir ins Bett gehen.Mein Mann steht Morgens um 4Uhr auf, und hört Sie dann um 4:30 schon stampfen.

    Dann jeden Tag in der Mittagszeit, um etwa 13.20-13.30 kommt Ihre Enkelin, und dann gehts richtig rund.Es wird gesprungen gerannt usw. Manchmal glaub ich die kommen gleich durch die Decke.Es wackelt hier manchmal, und das ist kein Witz, der SChreibtisch,und das jeden Tag in der Mittagszeit, sich mal ne stunde hinlegen oder ein Buch lesen ist unmöglich.

    Dann Jeden Abend hören wir ihre Anlage, aber nicht die Musik oder Stimmen selber, sondern den Bass, der dröhnt richtig runter. Mein Mann war schon 3 mal bei Ihr und hat ihr das gesagt, aber es bringt nichts.
    Wir hören jedes Stühlerücken.

    Am Samstag Mittag, natürlich auch wieder in der Ruhezeit war es extrem.Ich bin hier bald Amok gelaufen, der Besen wo ich mit unter die Decke gehauen hab steht immer noch hier.

    Dem Vermieter, und auch der Hausverwaltung hab ich das schon mehrfach mitgeteilt, aber jeder sagt nur "das ist normal, die Frau hat das Recht sich zu bewegen"
    Aber ich habe doch auch das Recht in meiner Wohnung meine Ruhe zu haben.

    Kann ich da irgendetwas unternehmen?Ich bin nur noch gereizt, habe ständig mittlerweile nur noch schlechte laune. Wir sind am überlegen auszuziehen, aber das schwer, da wir einen relativ großen Hund haben, und ja das mag kaum jemand.

    Ach ja,wenn ihre Tochter und Enkelin kommen, kann man natürlich im Flur auch nicht leise sein, man muß sich ja lautstark unterhalten.Oder einer steht oben einer unten, und dann wird sich unterhalten.

    Einmal editiert, zuletzt von karram (30. Januar 2012 um 08:36)

  • Dieses Thema Lärm vom Nachbarn ist schon gefühlte 1.457 Mal auf der Tagesordnung gewesen. Darum ist es doch nicht zuviel verlangt, dass du dich mit wenigen Mausklicken über deine Rechte informierst.

    Google

    Solltest du nicht klicken und lesen können, dann wird sich hier bestimmt jemand finden, der dir dabei hilft.

  • Ob Ihnen nun meine Anwort passt oder nicht:

    Ausziehen und am besten in ein Einfamilenhaus am Waldrand.
    Wenn Sie sich solches nicht leisten können, werden sie weiter unter Ihren Mitbewohnern leiden müssen.
    Sie sind nicht allein auf der Welt und diese wird sich auch nicht nach Ihren Bedürfnissen richten.

  • Zitat

    Dachte man bekommt hier nen bisschen hilfe

    Klar kriegste die. Aber wenn du meinst, dass sich bei dem ausgelutschten Thema jemand voll reinkniet, dann hast du falsch gedacht.

    Eine individuelle Beratung bekommst du beim örtlichen Mieterverein oder einem Anwalt für Mietrecht. Hier gibt es tipps und Ratschläge, wie du dir selbst helfen kannst.

  • Hallo.
    Alle natürlichen Geräusche, wie barfuß gehen, duschen bzw. baden, Weinen von Kleinkindern, muss 24 Stunden am Tag geduldet werden, und gilt nicht als verboten.
    Sollte die Wohnung hellhörig sein, so müsste man sich nach der Bauweise orientieren, da vielleicht die Wohnung nicht ordentlich gedämmt ist. Dann könnte man sich um eine Mietminderung kümmern. Aber allein der Aufwand und die Kosten für die Messung lohnen sich nicht, da Wohnungen nach dem zweiten Weltkrieg bestimmten baulichen Verordnungen unterliegen.
    Grundsätzlich geht es um Zimmerlautstärke, was auch ein sehr schwammiger Begriff ist. Was dem einen nicht auffällt, stört es den anderen. Natürlich lässt es sich hier aus nicht ermessen, wie wirklich laut es bei Ihnen ist.
    Mit Freundlichkeit entgegen kommen, und die Angelegenheit direkt bei einer Tasse Kaffee besprechen, Kompromissbereitschaft zeigen und sich einigen.

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