Hallo sehr geehrtes Forum,
ich habe folgendes Problem:
Ich bin im August in eine neue Mietwohnung gezogen. Genau zu meinem Einzug wurde vor meinem (einzigen) Fenster eine risige Starßenbaustelle eröffnet und somit wache ich nun jeden Morgen zum beruhigenden Klang eines Baggers, der soeben versucht den Asphalt aufzureißen, auf. Irgendwie habe ich mich sogar daran gewöhnt aber im November kam noch etwas mehr dazu.
Meine unmittelbarer Nachbar ist ausgezogen und der Vermieter lässt seit November die Wohnung renovieren. Es klingt als würde er wirklich eine Kernsanierung durchführen und ich habe von morgens bis ca 14 Uhr täglich einen unglaublichen Lärmpegel in der Wohnung der schon weit über einer toleranten Zimmerlautstärke liegt.
Ich will nicht allzu zimperlich wirken und mir ist klar, dass eine Firma, die angagiert wurde die Wohnung in Stand zu setzen, kein Acht darauf geben kann, dass ich durch meine Arbeitsumstände gezwungen bin erst spät in der Nacht schlafen gehen zu können und somit sich meine "Nachtruhe" genau mit ihrer Arbeitszeit überschneidet. Aber langsam drehe ich wirklich ein Bisschen durch.
Habe ich irgendwelche Möglichkeiten mir da das Leben zu erleichtern? Gibt es besondere Richtlinien, dass irgendwelche Lautstärkepegel innerhalb eines dicht besiedelten Wohnhauses eingehalten werden müssen? Kann ich eine Mietminderung verlangen um mir einen vernünftigen Gehörschutz davon zu kaufen?
Würde mich sehr über eure Hilfe freuen. ![]()
Mit freundlichen Grüßen,
der Schlaflose