Hallo! Ich bin neu in diesem Forum und habe direkt eine Frage, die mir auf den Nägeln brennt: Das Haus, in dem wir seit 17 Jahren wohnen, wurde verkauft und wird nun umgebaut. Ziel ist es, drei seperate Wohnungen mit seperaten Eingängen zu erhalten (Es handelt sich um eine Altbauvilla, in der in den letzten Jahren nur 2 Parteien wohnten). Dagegen haben wir soweit keine Einwände. Der Umbau wurde mit uns besprochen und bedeutet zunächst: Das Treppenhaus wird herausgerissen und für mindestens 4 Wochen eine provisorische Treppe eingebaut. Unsere Toilette wird herausgerissen und eine neue seitenverkehrt eingebaut. Wir müssen derweil eine andere eine Etage tiefer benutzen (mit den Arbeitern und der anderen Mieterin). Wir waren während der Anbrissarbeiten ein paar Tage verreist, kommen heute zurück und sehen das neue Treppenprovisorium: Eine wacklige Gerüststiege. Da ich nicht schwindelfrei bin und erhebliche Höhenangst habe, habe ich Probleme, diese Treppe zu benutzen, vor allem, wenn ich mit Koffern, Tragetaschen etc. beladen bin. Dass wir nachts über diese Treppe zur Toilette müssen, finde ich schrecklich. Unser alter Hund kann die Treppe nicht benutzen, den muss ich jetzt sechsmal am Tag hoch und runter tragen. So habe ich mir das nicht vorgestellt und ich hätte gerne eine Einschätzung darüber, ob diese Zustände für eine Umbauphase von vier bis acht Wochen zumutbar sind. Im Voraus vielen Dank für Antworten! Olivia
Umbau und Zumutbarkeit
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oliviatwist -
21. Oktober 2011 um 17:56 -
Erledigt
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Wie soll man das in einem Forum erkennen, was zumutbar ist und was nicht? Ich denke, das kann man nur vor Ort mit dem Vermieter und der Bauleitung abklären.
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Oh sorry! Dumme Frage? Falsches Forum? Klar muss ich mit Vermieter und Bauleitung sprechen, ich dachte nur, ich mach mich lieber vorher schlau. Wofür ist das Forum denn so zuständig? Grüße, Olivia
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Oh sorry! Dumme Frage? Falsches Forum? Klar muss ich mit Vermieter und Bauleitung sprechen, ich dachte nur, ich mach mich lieber vorher schlau. Wofür ist das Forum denn so zuständig? Grüße, Olivia
Hmm, naja, "zuständig"...
Ich hätte auch vorgeschlagen, erst mal vor Ort anzuklären und dann je nach Ergebnis weitere Schritte zu übelegen. -
Zitat
Wofür ist das Forum denn so zuständig?
Das ist doch ganz einfach erklärt. Du lädst mich und Berny morgen zu Kaffee und Kuchen ein und dann besprechen wir die ganze Angelegenheit in Ruhe und entwerfen einen "Schlachtplan".
Na, wie klingt das?
Okay, nächste dumme Frage bitte!
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liebe olivia, ihr habt doch vorher besprochen, was und wie lange das haus in eine ausnahmesituation versetzt wird.
das eine mietminderung angesetzt werden kann von nahezu hundert punkten ist ja wohl einleuchtend.
kauft euch von dem ersparten geld eine vernünftige treppe oder zieht solange zu freunden oder verwandten, der hund könnte auch für die zeit in eine pflegestelle umziehen...
sind das nicht schon mal ein paar denkansätze??? -
liebe olivia, ihr habt doch vorher besprochen, was und wie lange das haus in eine ausnahmesituation versetzt wird.
das eine mietminderung angesetzt werden kann von nahezu hundert punkten ist ja wohl einleuchtend.
kauft euch von dem ersparten geld eine vernünftige treppe oder zieht solange zu freunden oder verwandten, der hund könnte auch für die zeit in eine pflegestelle umziehen...
sind das nicht schon mal ein paar denkansätze???
Doch ja, durchaus. Der Begriff "Mietminderung" zeigt doch schonmal sowas wie eine Perspektive auf. Und 100 Punkte gar! Dann wäre ja auch die Frage
nach der Zumutbarkeit indirekt beantwortet.
Olivia dankt! -
liebe olivia, ...
kauft euch von dem ersparten geld eine vernünftige treppe ...
sind das nicht schon mal ein paar denkansätze???
Jepp, das sind wirklich schon Denkansätze.
Also, Olivia, sprich' Du mit dem Hauseigentümer, bevor Du eine Treppe kaufst und einbauen lässt...
Die Rechnung schickst Du dann an den Oberkellner. -
Zitat
Dann wäre ja auch die Frage nach der Zumutbarkeit indirekt beantwortet.
Klar, so einfach ist Mietrecht. Dann kann man dir nur zusätzlich raten, dass du dich direkt an den Oberkellner wendest, wenn dein Vermieter eine etwas andere Sicht der Dinge hat. Und diese Sicht dann sicherlich vom Gericht geteilt wird.
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