Betriebskostenabrechnung 2022 - Plötzlich sechsfache an Heizkosten ?

  • Hallo ich fand das Forum per Google

    Ich soll laut Betriebskostenabrechnung 2022 knapp 1300 nachzahlung und miete wird um 100 euro erhöht werden.

    Waohnung Altbau, Single, 53 Qm², selber verbrauch bei Heizung/Warmwasser seit jahren.

    Ich habe ja gelesen das es teuer werden soll und von verdopplung wird gesprochen aber bei mir wär das 6 bis 7 fache.

    Ich habe erstmal an die Hausverwaltung Wiederspruch und Bitte um Prüfung gebeten.


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    Heizkosten Abrechnung für 2022


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    Heizkosten Abrechnung für 2023

    Sehe ich was falsch ? Ich mein so hoch kann das Gas ja nicht gestiegen sein wenn Heizung auf Sternchen war und im Wohnzimmer auf Stufe 2

  • an die Hausverwaltung Wiederspruch und Bitte um Prüfung gebeten.

    Worauf die Hausverwaltung nicht reagieren muss. Das ist die falsche Vorgehensweise. Als Mieter muss man die Abrechnung selber prüfen oder eine fachkundige Person fragen, um dann seine Einwände begründet gelten zu machen.

    Sehe ich was falsch ?

    Aus den Bildern kann man gar nichts sehen. Denn man muss zuerst die Gas Rechnung anfordern, um den Betrag mit der Angabe auf der Abrechnung zu vergleichen. Vielleicht gab es einen Eingabefehler.

  • Also nochmal eine Mail / Nachricht um bitte um die Gas Rechnung ?

    welche der belege müsste ich den hier anomysiert hochladen ?

    Ich habe keinen anwalt oder mieterverein bis jetzt

  • welche der belege müsste ich den hier anomysiert hochladen ?

    Im Moment keine, jedenfalls nicht soweit es die gestellte Frage betrifft. Denn aus den Bildern im Eingangsbeitrag sieht man schon, dass der Verbrauch nahezu gleich geblieben ist mit ca. 6,5 MWh. Somit ist klar, dass die Rechnungsbeträge höher sein müssen als im Vorjahr. Und dies lässt sich nur mit den Rechnungen hinterfragen, woran es liegt oder ob ein Zahlenfehler vorliegt. Dazu nützt jetzt die Nebenkostenabrechnung nichts.

  • Der Abrechnung nach hat die kWh Gas in 2022 13 CT incl Grundgebühr gekostet. Das ist schon recht teuer, aber auch nicht völlig abwegig, wenn die Verwaltung z.B. vorher große Rahmenverträge hatte und dies dann in der Krise erstmal nicht abgeschlossen hat, weil sie auf sinkende Preise gehofft hat (wie es ja auch im Laufe von 2023 eingetroffen ist). Das muss man per Belegeinsicht prüfen, ob das passt. Es ist durchaus denkbar, dass bis 2021 ein sehr günstiger Vertrag bestand, der ist wesentlich günstiger war, auch etwas um 2 ct/kWh war bei Großabnehmern durchaus realistisch. Wenn man in einem Vertrag ohne Preisbindung war, war man 2022 allen Höhen ausgesetzt, ich kenne einige Anbieter, die sind bis fast 30ct/kWh hochgegangen.

  • 334.495 kWh wurden zu einem Preis 44.042€ eingekauft. Daraus ergibt sich ein Preis von ca. 13 ct/kWh. Es wäre interessant zu wissen, wo hoch dieser Preis in der alten Abrechnung war. Und natürlich ob dieser Preis tatsächlich in 2022 bezahlt wurde.

  • Irgendwas stimmt da nicht beim Verbrauch insb. Heizung und u.U. auch bei den Flächen.

    Bei den Flächen ginbt es kleinere Abweichungen. Die sind aber nicht so dramatisch.

    Gas-Preis "nur" um 41% gestiegen.

    2022: 13,4 Ct/kWh

    2021: 9,5 Ct/kWh

    Aber der Gas-Verbrauch der Wirtschaftseinheit hat sich in 2022 gegenüber 2021 angeblich mehr als verdreifacht:

    103.388 kWh in 2021

    334495 kWh in 2022

    Und warum hat sich der Anteil Heizung plötzlich so dramatisch verändert? Das irritiert mich echt:

    18,74 % in 2021

    55,82 % in 2022 ???

    Die Warmwasserkosten sind fast konstant geblieben, aber die Heizkosten explodiert!!??

    Ablesedaten korrekt?

    Mach von deinem Recht auf Einsichtnahme Gebrauch. Alle Gasrechnungen zusammenrechnen.

    Schon die Nachbarn gefragt?

  • 1 etage nachbarin 700 euro nachzahlung bei 80 bis 90qm²

    erdgeschoss um die 2000 euro

    anderes haus das zu unseren wohnblock zugehört erdgeschoss um die 1000 euro nachzahlung und bei leuten die kaum die heizung nutzten 300 euro nachzahlung

    werde am montag / dienstag erstmal abwarten ob antwort kommt ansonsten nochmal per website / email nochmal mit den daten hier direkt melden

  • Möglicherweise hat die Hausverwaltung in den nächsten Tagen keine Zeit, sich damit zu befassen. Typischerweise müssen die bis 31.12. noch vieles erledigen. Beispielsweise Betriebskostenabrechnungen versenden. Im Januar schauen die dann erstmal, was im Dezember liegen geblieben ist.

    Wenn der Abrechnungssaldo per Lastschrift abgebucht wird, dann kann das kritisch werden. Dann bitte nerven. Wenn du aktiv überweisen musst, dann musst du das auch dringend klären. Dann wird dir aber nicht sofort das Konto leergeräumt.

    Trotzdem dranbleiben wegen der Belegeinsicht!!!

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