Nebenkosten Abrechnung 2022 - Fehlerhafte Berechnung?

  • Guten Abend liebes Forum,

    Unser ehemaliger Vermieter hat uns nach zweimaliger Erinnerung endlich unsere Abrechnung geschickt 2022. In dieser sind einige positionen für uns so nicht nachvollziehbar und ich würde mich über eine Einschätzung freuen .

    Es ist ein 3 Parteien Haus. Zwei gleiche Wohnungen im EG und 1.OG mit ca 80qm und die Wohnung im 2 OG/Dachgeschoss 100qm.

    Zuerst ist uns aufgefallen das die angegebene vorrauszahlung nicht mit der tatsächlichen Zahlung übereinstimmt.

    Ich gebe mal ein paar Positionen der Abrechnung an die für uns zu hoch erscheinen. Es fehlen auch die Belege zu den einzelenen Positionen nur die Heizkosten Abrechnung ist dabei. Aus dieser geht keinerlei hinweis oder Nachweis zur Energiepauschale. Im Dezember 2022 haben wir die volle Nebenkosten pauschale an den Vermieter gezahlt. Muss er dies nicht in der Abrechnung erkenntlich und nachvollziehbar am seine Mieter weitergeben ?

    Die Wartungskosten Heizung sind mit 620,29€ angegebenen Gesamtkosten für alle Parteien.

    Allgemein Strom gesamt 605,14€ wir haben nur eine Treppenhaus Beleuchtung und eine Aussenbeleuchtung .

    Ich und mein Mann empfinden das als sehr hoch. Gibt es eine Möglichkeit Durchschnittswerte in Erfahrung zu bringen ?

    Können wir einfach belege zur Einsicht anfordern und wie sollten wir weiter vorgehen?

    Um jeglichen Rat zu diesem Thema dankbar

    NADDEL

  • Vermutlich ist die Energiepauschale in der Endabrechnung für den Brennstoff verrechnet, die wurde dann ja einfach als Gutschrift abgezogen. Dazu solltet ihr die Brennstoffrechnung prüfen.

    Eine Wartung für knapp über 600€ für die Heizung finde ich nicht so ungewöhnlich. Hoch, aber nicht utopisch, je nach Heizung. Selbst unsere im EFH liegt mittlerweile bei 200€, die Ölheizung lag bei knapp 300€ vor 2 Jahren. Handwerkermarkt kosten viel Geld. Ihr solltet prüfen, ob hier ein Notdienst im Wartungsvertrag eingeschlossen ist, denn der wäre nicht umlagefähig.

    Die Stromkosten wären auch zu prüfen bzw. die Beleuchtung mal unter die Lupe zu nehmen. Auch hier, es ist viel, aber nicht unrealistisch. In älteren Treppenhäusern hängen gerne mal alte Lampen, selbst die guten alten Glühbirnen findet man noch. Wenn die Zeiten dann großzügig eingestellt sind, kommen da übers Jahr einige Stunden zusammen. Ältere Außenleuchten brauchen schnell 500 W, wenn du ggf. sogar auf Tiere reagieren, dann schalten die nachts oft und brennen übers Jahr damit viele Stunden.

    Ihr solltet Einsicht in die Belege fordern und das kann man weitersehen.

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