Hallo,
ich kann aktuell nicht gut schlafen, da ich gestern festgestellt habe, dass meine Vermieterin uns unsere Wohnung illegal untervermietet hat.
Raus kam dies als wir bemerkten, dass der Hauswart unsere Namensschilder von der Klingel entfernt und wir bei der großen Eigentümergesellschaft anriefen.
Nun meint unsere Vermieterin nach 5 Wochen Miete, dass wir "vorbereitet" sein und die Eigentümerfirma nicht mehr anrufen sollen und hoffen, dass jene wie vom Callcenter-Support angegeben, noch keinen Bericht über das illegale Mietverhältnis verfasst haben.
Nun, wir haben eine verstecke Maklergebühr in Höhe von 500€ bezahlt (alt-neue Möbel "abgenommen"), Lampen und Waschmaschine etc. installiert und sind für mehrere Hundert Euro umgezogen. Wir gingen davon aus in ein legales Mietverhältnis getreten zu sein.
Abgesehen davon, findet man in der entsprechenden Stadt auch in einem halben Jahr keine Wohnung, wenn es blöd läuft.
Ich habe von März bis September gesucht.
Falls oder sobald der Eigentümer herausfindet, dass wir untervermietet in der Wohnung wohnen, kann er unserer Vermieterin fristlos binnen zwei Wochen kündigen. Die Vermieterin sprach von "1-2 Monaten", aber dies ist eine völlig fiktive Zahl. Entweder wir werden fristlos binnen zwei Wochen bzw. bis zum Ende des Monats gekündigt, oder fristgerecht innerhalb von 3 Monaten, aber der Tatbestand ermöglicht eine fristlose Kündigung binnen zwei Wochen.
Welche Rechte haben wir in diesem Fall gegen unsere Vermieterin oder die eigentliche Mieterin?
Meine Rechtsschutzversicherung deckt Mietrecht nicht ab. Ich bin nicht im Mieterschutzbund.
Wir werden geräumt: Wer kommt für die Locker-, Hotel-, Transporter und Umzugskosten auf, die ich 5 Wochen nach Einzug erneut habe?
Ist es möglich jene der Vermieterin (für ein paar Monate: gesetzl. Kündigungsfrist (Vertragsbruch), etc.) aufzuladen? Kann uns der echte Eigentümer einfach so auf die Straße in die Obdachlosigkeit setzen, obwohl wir nichts falsch gemacht haben und keine Aussicht auf eine Wohnung innerhalb der nächsten Wochen?
Kann ich den Tatbestand als Betrug framen und doch über meine Rechtsschutz abwickeln?
In jedem Fall wird ein Prozess recht lange dauern und falls ich selbst in Vorkasse gehen müsste, wird es eng.
Mein soziales Umfeld wohnt hunderte Kilometer entfernt.
Mein Studium findet ich mehr online statt.
Wer müsste für die Räumungskosten bezahlen, falls wir uns weigern würden, auszuziehen? Wie schnell könnten wir geräumt werden.
Es wäre nett, wenn mich irgendjemand vor Montag beruhigen könnte!
Beste Grüße