hmm, wie ich das sehe, haben wir zwei Optionen:
- Passiv: Die Hausverwaltung nicht mehr anrufen und hoffen, dass unser Untermietverhältnis noch nicht aufgefallen ist, Wohnungen suchen und das erstbeste Angebot am Stadtrand annehmen, welches nach x-Wochen/Monaten verfügbar ist: "Alleinerziehende Mutter im Grünen sucht Mitbewohner/in" - haha
- Offensiv: Die Hausverwaltung anrufen, unsere Situation erklären und hoffen, dass wir die Wohnung nach der fristlosen Kündigung der Hauptmieterin übernehmen können oder bei einer anderen Wohnung priorisiert werden, sodass wir nicht auf der Straße landen. Zur Not auf Räumung ankommen lassen und dann auch das erstbeste Angebot am Stadtrand annehmen, falls der Eigentümer uns nicht möchte.
Zusatzinformation:
Wir sind 4 Studenten und der Eigentümer ist eine der größten Wohnungsbaugenossenschaften der Stadt, also kein normaler Eigentümer oder Investor. Dies verändert das Risiko der offensiven Strategie. Allerdings gehst du ja davon aus, dass es demnächst ohnehin auffällt. Die Frau im Callcenter hatte uns jedoch erklärt - datenschutzrechtlich fragwürdig, tbh -, dass noch kein Bericht vorliegt (und ihr es auch egal sei).
Dies kann sich natürlich schnell ändern, wenn der Hauswart seinen Bericht, warum auch immer, verspätet abgibt oder es sonst wie auffällt.
Ich möchte die Wohnung behalten.