Hallo.
Mir wurde bei der Wohnungsbesichtigung versichert, dass eine Internetverbindung möglich ist. Die Internetverbindung ist auch in den im Mietvertrag aufgelistet (Kosten für Gemeinschaftsantenne/Breitbandanschluss - anteilig).
Provider 1 hat mir mehrere Wochen mitgeteilt, dass "Leitungsmangel" besteht. Die Hausverwaltung versicherte mir aber nochmal schriftlich, dass Internet möglich ist. Provider 2 meinte auch, dass es Probleme mit der Leitung gibt. Nach mehreren Techniker Terminen und hin und her kam dann heraus: Es gibt weniger Internetanschlüsse als Mieter im Telefonhausanschluss (APL). Lediglich 10 Internetanschlüsse sind vorhanden, jedoch wohnen hier 12 Parteien. Ich kann nur Internet haben, wenn ein anderer Mieter seinen Anschluss kündigt und "Platz macht".
Von mehreren anderen Mietern habe ich erfahren, dass es schon vor meinem Einzug Probleme mit dem Internet gab. Die neusten Mieter hatten nur Internet, wenn jemand ausgezogen ist.
Nun möchte die Hausverwaltung in Zusammenarbeit mit einem großen Telekommunikationskonzern die Leitungen ausbauen lassen. Dies ist ein Prozess, der mehrere Wochen oder Monate dauern kann. Wäre eine Mietminderung legitim bis der Hausanschluss vor Ort ausgebaut wird und/oder kann ich den Mietvertrag fristlos kündigen?