Nebekostenabrechnung bei Einzug Mitte des Jahres

  • Hallo zusammen,

    da ich mich leider nicht besonders gut auskenne, hoffe ich, dass mir jemand von euch weiterhelfen kann. Und zwar bin ich letztes Jahr (15.6) in eine Wohnung mit 36 Quadratmeter eingezogen. Ich habe meine Nebenkostenabrechnung letzte Woche erhalten vom Zeitraum 15.6-31.12.2019. Ich finde meine Nachzahlung mega hoch für 6 Monate. Im Moment zahle ich 415 Euro Kalt und 80 Euro Betriebskostenvorauszahlung. Ich wohne in einer Kleinstadt in Nrw wo nix los ist und es gibt 28 Parteien in meinem Haus, leider fehlt die Vergleichbarkeit, da jeder scheinbar andere Vermieter hat.

    Meine Frage ist jetzt, ist das Nachvollziehbar was der Vermieter da geschickt hat? Mir geht es hauptsächlich um die Sachen die der Vermieter selbst hingeschrieben hat. Weil wenn alles richtig ist, würde das bedeuten, dass ich für das Jahr 2020 dann über 600 Euro nachzahlen müsste? Das ist doch nicht normal oder? :huh::huh:

    Im Anhang findet ihre die Rechnung, sowie ein Auszug aus meinem Mietvertrag. Gibt es soziale Abgaben??

    [Nicht relevante Verlinkung entfernt]

    Vielen Dank vorweg! :)

  • Dass der Vermieter die Grundsteuer noch addiert, ist in Ordnung.

    Was soziale Abgaben sind, musst du deinen Vermieter fragen. Je nachdem, was es ist, kannst du entscheiden, ob du dafür zahlen musst oder nicht. Evtl sind das die Sozialabgaben für die Hausreinigung, Gartenpflege etc, wenn diese als Minijobber direkt bei der WEG angestellt sind. Aber das ist nur eine Vermutung von mir. Wegen den sonstigen Betriebskosten von 51 ct braucht man kein Fass aufmachen.

    Sind die Umlageschlüssel im Mietvertrag so vereinbart? Allerdings ist das eher eine formale Sache, da sich die Miteigentumsanteile meist an der Wohnfläche orientieren.

    Knapp 2€/m2 Vorauszahlung im Monat sind für ein solches all-inclusive-Paket einfach zu wenig. 3-4 € sind da deutlich realistischer. Die Kostenpositionen sind nicht zu hoch, sondern im üblichen Rahmen.

  • Danke erstmal. Freunde von mir meinten die Grundsteuer ist viel zu hoch. Ich kenne mich da leider nicht so gut aus, aber eine Freundin meinte von mir sie zahlt jedes Vierteljahr 40 Euro. Sie wohnt in einer größeren Wohnung und in Freiburg wo der Quadratmeter viel teurer ist.

  • Du kannst den Beleg einsehen.

    Die Höhe der Grundsteuer ist nicht wirklich nachvollziehbar. Wir zahlen für unser Haus mit 225m2 im gleichen Ort die Hälfte der Grundsteuer im Vergleich zu unserer Eigentumswohnung mit 86m2. Absolut unfair, aber ist eben so.

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